Innovation Center Heraeus

Architektur, Büro, Industrie,
Hanau,
  • Leistungsphasen: 1 - 9
  • Planungszeitraum: 2014 - 2016
  • Bauherr: Heraeus Site Operations GmbH & Co.KG

Neubau Verwaltungs- und Laborgebäude  

Neubau mit Labor- und Bürobereichen und dazugehörigen Meeting-, Besprechungs- und Konferenzräumen sowie vielfältige Kommunikationsflächen Für den Stammsitz des Technologiekonzerns Heraeus in Hanau entwickelte planquadrat ein innovatives Campuskonzept, das dem Konzern ein lebendiges und repräsentatives Zentrum gibt, Produktionsabläufe optimiert und Expansionsspielraum schafft. Darüber hinaus soll der ehemals sehr heterogene Campus klar gegliedert werden und funktionale Nutzungsschwerpunkte bekommen.

Einer der zentralen Bauten dieses neuen Campus ist das ebenfalls von planquadrat geplante Innovationscenter. Es präsentiert sich zum Campus hin einladend und zeigt eine für Heraeus imageprägende, zukunftsweisende und nachhaltige Gebäudegestaltung, die den denkmalgeschützten, benachbarten Bürogebäuden ein modernes Gegenüber bietet.

Das Innovationcenter kreiert darüber hinaus optimale Voraussetzungen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit an innovativen Entwicklungen gebündelt an einem Ort. Es umfasst einzelne Kompetenzflächen mit hochmodernen Labor- und Technologieflächen, die über ein repräsentatives, lichtdurchflutetes und kommunikatives Foyer miteinander verbunden sind. Eine skulpturale Treppe leitet über in offene Galeriebereiche, an die sich Gesprächsinseln, Cafépoints und Sitzbereiche anschließen. Forschern, Entwicklern, Mitarbeitenden und Gästen wird hier ausreichend Raum für Kommunikation geboten.

Die Bürobereiche sind größtenteils als Desksharing-Arbeitsplätze konzeptioniert, die mit vielen unterschiedlich ausgeprägten Besprechungsräumen kommunikatives und flexibles Arbeiten ermöglichen. Die Fassade ist mit vorgehängten Screens vollständig und homogen "umhüllt". Wenige schmale Fugen geben den Blick auf die dahinterliegende Fassade frei und verleihen dem Gebäude Tiefe. Die Textilscreens garantieren darüber hinaus mit wenig technischem Aufwand optimale Arbeitsbedingungen, indem der Blick ins Freie trotz des wirksamen Sonnenschutzes erhalten bleibt.

„Auszeichnung zur Treppe des Jahres 2019

Vom Deutschen Fachportal Treppen.de wurde die markante Wangentreppe zur Treppe des Jahres 2019 in der Kategorie „Skulptur“ gekürt.“ (Quelle: MetallArt)


Projektmanagement: Jörg Krämer, Uwe Ritter
Projektleitung: Ralf Mühlfeit
Team: Anke Klauser, Anne Schultheis, Astrid Schmidt, Bianca Wöll,
Dominik Schnabel, Gerd Meckel, Iwona Berezicki, Janine Acar, Jutta Mayer-Haber, Jörn Tillmanns, Orsolya Miklosi, Reiner Steinberger, Sanvila Samurovic,
Silvia Voß-Stolte