Verwaltungsgebäude Evonik

Architektur, Büro, Industrie,
Hanau,
2008
  • Leistungsphasen: 1 - 8
  • Planungszeitraum: 2008 - 2009
  • BGF: 23.540 m2
  • BRI: 87.360 m3

Das siebengeschossige Verwaltungs- und Betriebsgebäude des Evonik Konzerns im Industriepark Wolfgang erstreckt sich auf über 17.000 Quadratmetern Nutzfläche. Der Bau gliedert sich in einen Längs- und drei Querriegel, in deren Kreuzungspunkten jeweils ein vertikaler Erschließungskern liegt. Das Zusammenspiel von Grundrissgestaltung und Fassadenaufteilung erzeugt ein architektonisches Gesamtbild, das sich von herkömmlichen Bürogebäuden abhebt und die gewünschte Flexibilität gewährleistet. Durch die entsprechende Formensprache und Materialwahl der Fassadenoberfläche aus hinterlüfteten Ziegelplatten passt sich der Neubau an die bestehende Bebauung des Standorts an. Der Bau wirkt repräsentativ und funktional zugleich. Große Glasflächen in der Fassade sowie Glastrennwände in den jeweiligen Büroeinheiten verleihen dem Gebäude die gewünschte Transparenz. Das lichterfüllte Foyer mit den hellen und gemütlichen Wartebereichen erstreckt sich über 4 Stockwerke und besticht durch seine Großzügigkeit. Neben einer flexiblen Nutzung der Bürobereiche kann der Nutzer zudem zwei der insgesamt acht Konferenzräume durch das Öffnen einer mobilen Trennwand zu einem 160 Quadratmeter großen Tagungsraum verbinden.

Projektmanagement: Jan Nagel
Team: Andreas Petri, Christoph Koop, Elena Trautmann, Karola Rinke, Milanka Gasanovic, Nils Forstreuer, Nina Hartmann, Philipp Rasche, Uwe Ritter, Sanvila Samurovic, Tobias Assel, Tatjana Karaca, Ute Roth-Schömer