HIT Heidelberger Ionenstrahl Therapiezentrum

Architektur, Sonderbau,
Heidelberg,
2007
  • Leistungsphasen: 5
  • Planungszeitraum: 2004 - 2007
  • BGF: 12.400 m2

Am Universitätsklinikum in Heidelberg wurde im Anschluss an die vorhandene Kopfklinik eine Therapieanlage zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen errichtet. Das Raumprogramm wird in einem dreigeschossigen Gebäude realisiert, wobei zwei Ebenen unter Erdgeschossniveau angeordnet werden. Der Schwerionenanlageteil mit dem etwa 15 Meter hohen, alle drei Ebenen übergreifenden Gantryraum sowie die zwei weiteren Bestrahlungseinheiten sind im Süden des Neubaus angeordnet. Der Klinikteil mit den Diensträumen ist nach Norden mit zwei Nutzebenen ausgerichtet. Das Gebäude gliedert sich in einen Glaskubus mit den Diensträumen, dem Kupferblock, der die Bestrahlungsräume enthält, und den Beschleunigerteil der Therapieanlage, der mit einem nach Süden verlaufenden Erdhügel überdeckt wird. Stützmauern aus Gabionen begrenzen den Hügel in Nordsüd- und Nordwestrichtung.

 

Projektleiterin: Ulrike Rothamel
Team: Ralf Mühlfeit, Nina Hartmann, Sabine Schmidt