09/2017
 

planquadrat auf der EXPO REAL in München

04. – 06.10.2017

planquadrat ist auch in diesem Jahr wieder als Standpartner der Stadt Darmstadt auf der EXPO REAL vertreten. Die Geschäftsleitung wird während der drei Tage auf der größten internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen anwesend sein.

Wir freuen uns auf konstruktive und erfolgreiche Gespräche!

Sie finden uns in der Halle C1

09/2017
 

Claudia Becker im Gestaltungsbeirat Wiesbaden

Vortrag zum Schelmengraben Wiesbaden

Claudia Becker präsentierte auf der 13. öffentlichen Sitzung des Wiesbadener Gestaltungsbeirates am 13. September die Rahmenplanung Schelmengraben in Wiesbaden-Dotzheim.

Vor dem Hintergrund der erhöhten Wohnraumnachfrage soll die bestehende Siedlung nachverdichtet werden. Planquadrat hat dazu einen städtebaulichen Rahmenplan entwickelt.  Auf Grundlage des Rahmenplans soll nun Baurecht geschaffen werden, um damit 800 – 1.000 Wohneinheiten realisieren zu können.

Der Gestaltungsbeirat diskutiert das Projekt positiv und ist auf die weitere Entwicklung am Schelmengraben gespannt.

09/2017

Interne Schulung für Projektleiter

Zum zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltet planquadrat in Zusammenarbeit mit Ludger Beckmann, Beratung, Training und Coaching, eine interne Schulung für die Projektleiterinnen und Projektleiter. An zwei Tagen im September wird sich das Team intensiv mit dem Themenfeld Kommunikation, Führung und Kollegialität beschäftigen. Eine erste Fortbildung im April diesen Jahres behandelte die vielfältigen Aufgabenfelder der Projektleitung.

09/2017

Spatenstich in der Michaelisstraße

Mit dem Spatenstich, am Donnerstag, den 7. September durch Oberbürgermeister Jochen Partsch, Stefan Messemer, Niederlassungsleiter von BPD Frankfurt und den Erwerbern wurde der dritte Bauabschnitt des Wohnprojektes DAcore in Angriff genommen.

Das neue Wohnquartier sieht eine lockere Bebauung aus sechs Mehrfamilienhäusern sowie fünf Reihenhäusern vor und bezieht die denkmalgeschützten Gebäude in das neu entwickelte städtebauliche Konzept mit ein. In den ersten beiden Bauabschnitten sind bereits vier Mehrfamilienhäuser und die Reihenhäuser entstanden. Im dritten Bauabschnitt folgen nun zwei weitere Gebäude.

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09/2017
 

Planquadrat paddelt

Betriebsausflug an der Lahn

Dieses Jahr stand der Betriebsausflug ganz im Zeichen des gemeinsamen Naturerlebnisses: Bei bestem Wetter unternahm das Team eine Paddeltour in schöner, naturbelassener Kulisse auf der Lahn. In Dreierbooten legte die Gruppe die Strecke von Aumenau nach Runkel zurück. Übernachtet wurde in Zelten und der Abend klang mit klassischer Lagerfeuerromantik aus.

Fotografie von Hanspeter Müller

08/2017
 

Planquadrat gewinnt den 2. Preis

Mehrfachbeauftragung in Hanau

Die Konversion der ehemaligen Pioneer-Kaserne in Hanau zählt derzeit zu den wichtigsten Projekten der Stadt. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung wurden namhafte Büros mit einem städtebaulichen Konzept sowie einem Nutzungs- und Bebauungskonzept beauftragt. Planquadrat erhält für seinen Beitrag „Zeitensprung“ den zweiten Preis. Das radiale System der Bestandsbauten als Ausdruck der nationalsozialistischen Gesinnung und militärischen Ordnung wird städtebaulich neu interpretiert. „Der Entwurf bekennt sich klar zur Überformung der Vergangenheit,“ so das Jury urteil.

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08/2017

10-Freunde-Triathlon in Darmstadt

Am Sonntag, den 27. August beteiligten sich bei bestem Wetter 130 Teams am jährlichen 10-Freunde-Triathlon in Darmstadt. Zum 23. Mal teilen sich die Teams die Ironman-Distanz. Das hieß für jeden: 380 Meter schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und anschließend 4,2 Kilometer laufen.

Auch planquadrat war wieder mit einem Team vertreten. Wir freuen uns besonders darüber, dass neben den routinierten Sportlern auch einige Kollegen das erste Mal dabei waren und erfolgreich ins Ziel eingelaufen sind!

07/2017

Architektonischer Spaziergang

Planquadrat unternahm im Juni einen architektonischen Stadtspaziergang durch den Frankfurter Osten. Die Tour startet am Bornheimer Hang, einer der bedeutendsten Ernst May Siedlungen Frankfurts und ging über den Ostpark bis hin zum Neubau der Europäischen Zentralbank. Dabei wurde ein besonderes Augenmerkt auf die Zusammenhänge zwischen öffentlichen Freiräumen und städtebaulicher Entwicklung gelegt. Die Gruppe wurde von einer Stadtplanerin und einem Landschaftsarchitekten geführt und bekam dadurch einen umfassenden Überblick über die historischen und aktuellen Planungen. Nicht nur die Architektur selbst auch der Umgang mit historischer Bausubstanz und die Einbindung gewachsener Strukturen in die gegenwärtige Stadt- und Landschaftsplanung barg Diskussionspotential und brachte neue Erkenntnisse. 

Mit dieser Tour knüpft planquadrat an die fachliche Exkursion in die Frankfurter Römerstadt im Juni 2016 an und plant für das nächste Jahr einen weiteren architektonischen Spaziergang.  

06/2017
 

Tag der Architektur

Atelier 21

Am 24. und 25. Juni fand der hessische Tag der Architektur unter den Motto "Architektur schafft Lebensqualität" statt. Planquadrat beteiligte sich dieses Jahr mit dem Wohngebäude „Atelier 21“ am Frankfurter Riedberg. Die Führungen waren sehr gut besucht und es entstanden interessante Gespräche über die Architektur und den städtebaulichen Kontext.

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05/2017
 

Planquadrat gewinnt den 3. Preis

beim Wettbewerb HafenCity Hamburg

Planquadrat gewinnt einen von zwei 3. Preisen bei dem Wettbewerb um ein Baufeld am Hamburger Baakenhafen.

Rund um den Hamburger Baakenhafen entsteht ein neues urbanes Quartier mit einer Mischung aus Freizeitflächen, Arbeitsplätzen, grünen Freiräumen und einer breiten Mischung unterschiedlicher Wohnungsangebote. Das neue Quartier wird nun auf der Grundlage von mehreren Wettbewerben für die einzelnen Baufelder bebaut.

Planquadrat beteiligte sich an dem Wettbewerb für das Baufeld 83b, das von der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG und der Planungsgemeinschaft Ankerplatz ausgelobt wurde. Gegenstand des Wettbewerbs ist die differenzierte, hochbauliche Ausgestaltung und Qualifizierung des Baufelds unter Berücksichtigung der städtebaulichen Rahmenbedingungen und des Nutzungskonzeptes.

05/2017
 

feierliche Eröffnung

Mediathek Ingelheim

Am Samstag, den 6. Mai wird die neue Mediathek in Ingelheim an seinen Nutzer übergeben. Der Neubau vereint modernste Mediatheksräume mit klassischer Wohnnutzung und fasst diese zu einem stadtbildprägenden Solitärbau zusammen.

An der Friedrich-Ebert-Straße in direkter Nachbarschaft zu dem ebenfalls von planquadrat geplanten Dienstleistungsgebäude entstand ein 3-geschossiger Neubau als Mediathek und Wohngebäude. Der kubische Solitärbau mit seiner hellen Natursteinfassade bildet die bestimmende Raumkante des zukünftigen Quartiersplatzes und schließt in Richtung Norden an die Bebauung des Ebert-Carrées an.  Die ruhige Gesamtform wird durch klar definierte Fenster- und Loggienausschnitte spannungsvoll akzentuiert, die die besondere Nutzung als öffentliches Gebäude ablesbar macht. Die Ablesbarkeit der Wohnnutzung wurde bewusst zurückgenommen. Eine spannungsvolle Akzentuierung bilden die vertikalen Fassadengärten.

Im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss befindet sich die neue Mediathek, das 2. Obergeschoss wird als Wohngeschoss mit 6 Mietwohnungen genutzt. Die neue Mediathek bietet mehr Platz und Medien sowie ein sehr viel breiteres Angebot als die bisherige Bibliothek. Mit einer individuellen Möblierung und Raumkomposition weißt sie hohe Aufenthaltsqualitäten auf. Die Möblierung wurde den Nutzern entsprechend individuell entworfen und gefertigt.

04/2017

Boy´s Day bei planquadrat

planquadrat beteiligte sich am deutschlandweiten Boy´s Day 2017 und ermöglichte Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren für einen Tag einen Einblick in das vielfältige Tätigkeitsfeld der Architekten und Bauzeichner eines großen Architekturbüros. Auch durften die Schüler selber tätig werden und ein Modell aus Styrodur bauen.

Wir freuen uns über das Interesse der Schüler an diesem Berufsfeld und über das engagierte Mitmachen!

04/2017
 

Spatenstich Jena

Planquadrat entwickelt ein neues Wohnquartier

Auf einem 3,7 ha großen Areal entlang der Naumburger Straße im Jenaer Stadtteil Zwätzen entwickelt planquadrat ein Wohngebiet mit vier Quartiersbereichen. Das Großprojekt „Atrium 105“, das von der ZEH Ziegelmontage GmbH aus Hermsdorf finanziert wird, umfasst 300 neuen Wohnungen. Planquadrat übernahm neben der Bauleitplanung, den Hochbau und die Sanierung eines Plattenbaus.

Am 07.04.2017 fand der feierliche Spatenstich statt.

Zur Nachricht auf Jena TV 

04/2017

Bezug der Flüchtlingsunterkunft Große Bleiche, Mainz

planquadrat hat im Auftrag der Mainzer Aufbaugesellschaft ein Bürogebäude zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Das Gebäude aus den 1960er Jahren befindet in der Mainzer Innenstadt und soll für die nächsten 5 Jahre eine Unterkunft für 290 Personen bieten.  

Der Planungsauftrag beinhaltete die Konzeption zur Umnutzung, Bauantragsplanung, Detail- und Werkplanung, sowie die Bauleitung.  

Nach einer Planungs- und Umbauzeit von nur 10 Monaten zogen am 18. April 2017 die ersten Nutzer ein.  

04/2017

Sozialzentrum von Evonik Hanau

Für das Chemieunternehmen Evonik plant Planquadrat am Standort in Hanau ein neues Sozialzentrum. Das multifunktionale Gebäude mit Büros, Besprechungs- und Konferenzräumen sowie Reha- und Fitnessbereich geht nun in die Ausführung. Es wird den identifikationsstiftenden Baukörper in der „neuen Mitte“ des Hanauer Standortes bilden und zentrale Nutzungen zusammenfassen. Der Neubau soll im Sommer 2018 bezugsfertig sein.

03/2017

Die Siebengebirgsterrassen im General-Anzeiger

Der General-Anzeiger berichtet über die von planquadrat geplanten „Siebengebirgsterrassen“ in Bonn. Planquadrat war als Sieger aus dem Realisierungswettbewerb für ein neues Wohnquartier mit 258 Wohnungen entlang der Deutschherrenstraße hervorgegangen.  

Hier finden Sie den vollständigen Artikel

03/2017
 

Planquadrat überzeugt im Gestaltungsbeirat

ehemaliges Echo-Areal in Darmstadt

Jörg Krämer präsentierte auf der 16. Sitzung des Gestaltungsbeirates am 17. März den Entwurf für das ehemalige Echo-Gelände an der Holzhofallee. Die Mitglieder des Beirates zeigten sich zufrieden mit der Lösung und lobten das Ergebnis.

Auf dem ehemaligen Gelände des Darmstädter Echos soll nach einem Entwurf von planquadrat und im Auftrag von Molitor und Terra ein neues Wohnquartier mit rund 250 Wohnungen entstehen. Auf der Nordseite des Geländes wird darüber hinaus ein Parkhaus errichtet und das vorhandene ehemalige Echo-Verlagshaus umgenutzt.

Die neue Bebauung zeichnet sich durch einen sensiblen Umgang mit der umgebenden Bebauung aus: Die städtebauliche Struktur übernimmt das vorhandene System und die Fassadengestaltung regiert auf die Charakteristika der Nachbarbebauung. Die durchlässige Baubauungsstruktur, aber auch das Wegenetz mit einer Folge aus sehr unterschiedlichen Plätzen öffnet das neue Wohngebiet in die Umgebung hinein.

Die Neubauten bieten einen Wohnungsmix aus Ein- bis Vierzimmerwohnungen.

02/2017

Neues Wohnquartier „Kleinsche Höfe“ in Darmstadt

Auf dem ehemaligen Gelände der Malerfirma Klein, in zentraler innerstädtischer Lage entsteht ein neues, modernes Wohnquartier, das die Individualität und Einzigartigkeit des geschichtsträchtigen Ortes wahrt.


Zum Artikel auf Echo Online, 21.02.2017

02/2017

Größtes vertikales Labyrinth – der Rostamani Tower

„Guinness World Records“ zeichnet den von planquadrat entworfenen Rostamani Tower als das größte vertikale Labyrinth der Welt aus.

Der Büro- und Wohnturm liegt an der Hauptverkehrsader im Zentrum Dubais und umfasst insgesamt 55 Geschosse. An der Straßenseite wird aus auskragenden Wand- und Balkonscheiben ein vertikales Labyrinth gebildet, dessen Startpunkt der Haupteingang und Zielpunkt das obere „Auge“ bildet. Das Labyrinth umfasst insgesamt eine Fläche von 3.947,22 m².

01/2017
 

Neue Partner bei planquadrat

Claudia Becker und Robert Müller

Claudia Becker und Robert Müller sind seit dem Jahreswechsel Partner bei planquadrat.

Dieser Schritt wurde von der Geschäftsleitung auf Initiative der drei Gründungspartner in einem behutsamen, mit Hilfe eines externen Beraters durch geführten Prozesses als Beitrag zur Zukunftssicherung von planquadrat entschieden. Er ist der erste Schritt eines Prozesses, der vor ca. vier Jahren begonnen wurde. Er ist auch ein erster wichtiger Schritt zu einer langfristig angelegten Zukunftsgestaltung unseres Büros um unsere Bürokultur und Identität auch in Zukunft zu bewahren, weiterzuentwickeln und zu leben.  

01/2017
 

Claudia Becker im Preisgericht

Investorenwettbewerb „Am Speierling“

Die Stadt Langen lobte letztes Jahr einen nicht offenen, einphasigen Investorenwettbewerb für das Wohngebiet „Am Speierling“ in Langen aus. Auf dem knapp 7 000 qm großen, zurzeit noch unbebauten Gebiet soll bis Ende 2018 ein Wohnquartier entstehen, das besonders auf die städtebauliche Situation reagiert und ein überzeugendes Energiekonzept liefert.

Ein fachkundiges Gremium urteilt Ende Januar über die eingereichten Arbeiten und einigte sich am Montag, den 23. Januar auf zwei zweite und einen dritten Preis.

Claudia Becker hat diesen Prozess von Anfang an begleitet und gehörte zu den acht Fachpreisrichtern, die über die 10 eingereichten Wettbewerbsbeiträge urteilten.

01/2017

Richtfest Alex an der Berliner Allee

Der erste Bauabschnitt an der Berliner Allee, das sogenannte Alex, ist im Rohbau fertig gestellt. Der fünfgeschossige Baukörper mit Staffelgeschoss umfasst 5.800 Quadratmeter für Büro- und Praxisflächen sowie weitere Flächen im Erdgeschoss zur Ladennutzung. Der Baukörper zeichnet sich durch eine homogene Lochfassade aus Naturstein mit farblich klar abgesetzten großzügigen Fensteröffnungen aus. So fügen sich teilweise Fensterbänder zweigeschossig zusammen und verleihen dem Baukörper damit eine vertikale Struktur, die durch unterschiedliche Fensterbreiten lebendig wird. Zwei Fassadenvor- und -rücksprünge reagieren auf die besondere städtebauliche Situation und fassen gleichzeitig den Haupteingang zu den Büros ein. Der Neubau wird künftig eine Art Portal zu einem neuen lebendigen Quartier bilden, in dem drei weitere Gebäude entstehen. Sie werden Wohn- aber auch weitere Gewerbeflächen umfassen. Der erste Bauabschnitt soll Ende 2017 fertig gestellt sein.

12/2016
 

Wir wünschen schöne Feiertage

und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2017

  

12/2016

Weihnachtsfeier bei planquadrat

Jedes Jahr im Dezember feiert planquadrat ein rauschendes Weihnachtsfest in schöner Atmosphäre, mit gutem Essen und Livemusik. In diesem Jahr fand die Feier im Jagdhofkeller in Darmstadt statt. Die Band Walk-o-Tones begeisterte mit ihrer Musik und der DJ Roger Francis sorgte für eine volle Tanzfläche. Das inzwischen 138 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählende Team nutzte die Feier, um auch die vielen neuen Kolleginnen und Kollegen besser kennen zu lernen und auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Ein kurzer Bildervortrag der Geschäftsleitung machte den immensen Umfang der Projekte deutlich und zeigte die vielen internen Neuerungen wie beispielsweise die neue Homepage.   
Großer Dank gilt dem gesamten Team für die hervorragende Arbeit und den Geschäftspartnern für das Vertrauen.  
Wir wünschen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

12/2016

Europaviertel – Garten-Oskar 2016

Die Frankfurter Landschaftsarchitektin Ute Wittich gewinnt den Garten-Oskar 2016 für die Freiflächengestaltung des neuen Quartiers Central & Park im Frankfurter Europaviertel. Planquadrat übernahm zum größten Teil die Planung der Stadthäuser in dem neuen Wohnquartier.  

Wir gratulieren herzlich zu diesem Preis!

12/2016
 

eigener BIM Standard

von planquadrat entwickelt

Die durch digitale Technologien gestützte kooperative Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) erhält immer mehr Einzug in die Bauwirtschaft und wird zu einem unumgänglichen Handwerkszeug für die effizientere Planung, Ausführung und Bewirtschaftung baulicher Anlagen.  

Im Rahmen einer betreuten Masterarbeit werden gemeinsam neue Erkenntnisse erarbeitet und die Implementierung von BIM bei Planquadrat vorbereitet.    

11/2016

„Auf der Haid“, Freiburg

Das 50 Hektar große Quartier „Auf der Haid“ in Freiburg ist geprägt von einer gemischten Nutzung von Wohnen und Gewerbe. Für die weitere Entwicklung des Gebietes wird von der Stadt ein städtebauliches Rahmenkonzept vorbereitet, das die Potentiale für Wohnen, Infrastruktur und Freiflächen untersucht, um die Entwicklung des Quartiers in den nächsten 15 Jahren steuern zu können. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden erfahrene Planungsbüros damit beauftragt, Ideen und Konzepte für diese Ziele zu erarbeiten.  

Planquadrat belegte den zweiten Platz. Der Wettbewerbsbeitrag soll besondere Handlungsoptionen und -maßnahmen zur strategischen Weiterentwicklung aufzeigen. Diese können als Werkzeuge genutzt werden, um gezielt auf die Bedürfnisse und Umstände der jeweiligen Situation stadtplanerisch und baulich reagieren zu können. Diese teilen sich in die folgenden Maßnahmen auf: Neubau, Aufwerten, Umwandeln, Ersetzen, Ergänzen.

11/2016

Richtfest Erweiterung des Logistiklagers, Evonik Weiterstadt

Nachdem bereits Anfang August der symbolische Spatenstich für die Erweiterung des Logistiklagers von Evonik stattfand, wurde am 23. November Richtfest am Weiterstädter Standort gefeiert. Mit dem Neubau wird die Lagerfläche nahezu verdoppelt und die Logistik wesentlich vereinfacht.
Der Neubau erfordert aufgrund seiner Nutzung als Lager für chemischen Rohstoffe und Fertigprodukte hohe bauliche Sicherheitsstandards, die planquadrat als planendes Büro in der Planung umgesetzt hat. Bis Frühjahr 2017 soll der Neubau fertig gestellt sein.

11/2016

planquadrat beim KickerCup in der Kunsthalle

Am 18. November fand in der Darmstädter Kunsthalle der von der DAW ausgerichtete zweite Architekten-KickerCup statt. Planquadrat beteiligte sich mit drei Teams, die engagiert und mit sehr viel Spaß für ein erfolgreiches Abschneiden kämpften. In einem spannenden Finale erreichte ein planquadrat-Team den zweiten Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Die in den 1950er Jahren von Theo Pabst errichtete, denkmalgeschützte Kunsthalle sorgte für ein besonderes Umfeld, während die Verpflegung für die typische Stadion-Atmosphäre sorgte.

11/2016

Planquadrat beim Kegeln

In guter alter Tradition traf sich eine Gruppe von Mitarbeitern in diesem November wieder zum Kegeln. Es ging hier keineswegs um einen professionellen Wettbewerb, sondern vielmehr darum, gemeinsam Spaß zu haben.

11/2016

Richtfest Dock1Mainz

Nach einem Entwurf von planquadrat entsteht bis 2017 im ehemaligen Zoll- und Binnenhafen - dem größten innerstädtischen Entwicklungsareal in Mainz - ein Wohn- und Bürokomplex mit rund 355.000 qm Bruttogrundfläche.

Der Wohntrakt umfasst 69 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, die ab Sommer 2017 bezogen werden können. Der Bürotrakt besteht aus vier Regelgeschossen, die flexibel in  ein bis vier Büroeinheiten aufgeteilt werden können. Für diesen Gebäudeteil strebt der Bauherr ein DGNB-Silber-Zertifikat an.

Das Richtfest für das Projekt Dock1Mainz wurde am 28. Oktober 2016 von der LBBW gefeiert.

Hier finden Sie einen Artikel über das Dock1Mainz in der "Quality" vom Oktober 2016.

11/2016

Auszeichnung als „Top-Architekturbüro 2017“

Das Magazin Focus hat durch das Hamburger Statistikunternehmen Statista die Top-Architekturbüros 2017 ermitteln lassen. Grundlage der Focus-Liste ist eine Kollegenbefragung aus der insgesamt 2.600 Büroempfehlungen zu den sieben Kategorien Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser, Bürobau, Bildungs- und Kulturbauten, Industriebau, Städtebau und Landschaftsarchitektur hervorgingen. Eigenempfehlungen waren nicht möglich. Anhand der Anzahl der Empfehlungen wurden 278 Büros prämiert.

Planquadrat wurde im Bereich Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser ausgezeichnet und zählt damit zu den „Top-Architekturbüros 2017“.

10/2016

Wir trauern um Hans Hofmann

Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Freund und sehr guten Geschäftspartner. Planquadrat pflegt seit mehr als 10 Jahren eine überaus vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit mit dem  Büro H2 architekten von Hans Hofmann. Die gemeinsame Zeit wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben. Sein Verlust trifft uns alle sehr.

09/2016

Richtfest Mainz Lerchenberg

Entlang der Regerstraße im Mainzer Stadtteil Lerchenberg entsteht eine neue Wohnanlage, die von planquadrat entworfen und geplant wurde. Bauherr ist die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG. Im September konnte hier Richtfest gefeiert werden.  

Die neue Wohnanlage besteht aus sechs Wohngebäuden mit insgesamt 111 Wohneinheiten und einer gemeinsam genutzten Tiefgarage. Umgeben sind die Gebäude von einem parkähnlichen Freigelände, in dem die Fußwege zur Erschließung der Wohnungen liegen. Jedes der 6 Häuser umfasst vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss und bietet jeder Wohneinheit mindestens einen Balkon, Terrasse oder Dachterrasse.

09/2016

Planquadrat auf der expo real 2016

Auf der diesjährigen expo real in München vom 4. – 6. Oktober präsentiert sich planquadrat als Standpartner der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Geschäftsleitung von planquadrat wird während der drei Tage auf der Messe anwesend sein und auf Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen die vielfältigen Möglichkeiten des Networkings und der Kontaktaufnahmen nutzen.

09/2016

5. Platz im Städtebau-Ranking von Competition

Die Zeitschrift "Competition" kürte in diesem Jahr erneut die Büros mit den meisten Wettbewerbserfolgen in Deutschland oder im Ausland, die auch auf competitionline.com veröffentlich wurden. Planquadrat belegt in diesem Wettbewerbs-Ranking den 5. Platz im Bereich Stadtplanung. Berücksichtig wurde der Zeitraum vom 01. Juni 2015 bis zum 31. Mai 2016. Wir freuen uns über diesen Erfolg.

09/2016
 

Datterich Triathlon 2016

9 Kollegen mit externer Unterstützung stellten sich dem Triathlon

Am 4. September war es wieder soweit: 9 Kollegen von planquadrat mit 2 externen Unterstützern stellten sich dem diesjährigen Datterich Triathlon, bei dem sich das Team die Ironman-Distanz teilte. Das hieß für jeden: 380 Meter schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und anschließend 4,2 Kilometer laufen. Die 11 planquadrat-Sportler zeigten, dass sie nicht nur sportlich sind, sondern auch über einen ausgeprägten Teamgeist und viel Humor verfügen: Einer Fahrradpanne wurde mit dem Stadtrad einer Kollegin Abhilfe geschaffen, Equipment wurde getauscht und lautstarke Unterstützung geleistet. So erreichte das gesamte Team, in ihren auffallend orangenen T-Shirts mit viel Spaß das Ziel. Noch am selben Tag wurden Pläne für den nächsten Datterich Triathlon geschmiedet.

08/2016

Spatenstich Evonik

Planquadrat ist seit über 20 Jahren für Evonik, einem internationalen Unternehmen der Spezialchemie, tätig und verfügt über eine eigene Planungsgruppe, die die Standorte Darmstadt, Weiterstadt, Hanau, Dossenheim und Worms betreut. Planquadrat übernimmt hier die Planungsleistungen im Bereich Neu-, Um- und Ausbau von Bürogebäuden. Weiterhin werden Logistik-, Produktionsbauten sowie Bauten aus dem Bereich  Spezialchemie von Planquadrat von der Planung bis zur Umsetzung geplant und betreut.  

Anfang August fand der symbolische Spatenstich für die Erweiterung des Logistiklagers von Evonik Weiterstadt statt, dessen Fertigstellung für Herbst 2017 geplant ist. Mit dem Neubau wird die Lagerfläche am Standort Weiterstadt nahezu verdoppelt und die Logistik wesentlich vereinfacht. Das Gebäude wird durch die Nutzung als Lager für chemische Rohstoffe und Fertigprodukte hohe bauliche Sicherheitsstandards erfüllen. Die Planung erfolgte unter anderem unter Berücksichtigung des Wasserhaushaltsgesetzes, des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, diverser Richtlinien zur Lagerung von chemischen Stoffen usw. Die Planung mündete in diverse Barriere- und Auffangsysteme, die über einen flüssigkeitsdichten Beton das Eindringen von Lagergut in den Boden verhindern und somit den aktuellsten Umweltanforderungen gerecht werden.

07/2016

Umbauten im planquadrat-Büro Darmstadt

Planquadrat hat seit 1998 seinen Hauptsitz in dem ehemaligen Bahnhofshotel von 1912 am Darmstädter Hauptbahnhof. Anfänglich lagen sämtliche Büroräume im ersten Obergeschoss. Mittlerweile sitzen auch im zweiten und dritten Obergeschoss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von planquadrat.
In diesem Sommer werden die Büroräume renoviert und umgebaut, um die Raumzuordnungen anzupassen, den Empfangsbereich für Gäste auszubauen und die Aufenthaltsräume für das Team zu verbessern. Damit wird das kontinuierlich wachsende Büro seinem veränderten Raumbedarf gerecht und bietet Team und Besuchern angenehme Räumlichkeiten.

07/2016
 

Jörg Krämer im Führungsteam

des Versorgungswerks

Das Führungsteam des Aufsichtsausschuss des Versorgungswerks wird alle fünf Jahre neu gewählt. Bei den Neuwahlen in diesem Sommer wurde Jörg Krämer, der bereits im Vorstand der Architektenkammer Hessen ist, zum Stellvertreter gewählt. Er folgt damit dem bisherigen Stellvertreter Wilke-Bernd Wiedenroth, der turnusgemäß aus seinem Amt ausscheidet. Zum Vorsitzenden wurde Wolfgang Zimmer aus Essen gewählt. Der bisherige Vorsitzende Rolf Vollmer kandidierte nach 10jähriger Tätigkeit nicht erneut.

07/2016

Am Rhein entlang 2016

Am ersten Juli-Wochenende unternahm das planquadrat-Team eine zweitägige Exkursion am Rhein entlang - von Mainz über Ingelheim und Köln bis nach Düsseldorf. Ziel waren vor allem die von planquadrat selbst realisierten Projekte. Damit bot sich der Architektengruppe die Möglichkeit, die Projekte des inzwischen über 100 Mitarbeiter zählenden Teams besser kennen zu lernen. Beeindruckend waren die Bandbreite der Aufgabenstellung und die Vielfalt der Architektursprache in den unterschiedlichen Teams.
Die Besichtigungen begannen mit dem gemeinschaftlichen Wohnungsbauprojekt „Wohnhof“ in Mainz, einem der ersten Projekte des Büros. Anschließend ermöglichte der Besuch des Zollhafes Mainz den Blick auf eine ganz aktuelle Baustelle. Im nahegelegenen Ingelheim besichtigte planquadrat das vor kurzem fertiggestellte Dienstleistungsgebäude und die Gebäude am Ebertcarrée. In Köln und Düsseldorf wurden mehrere Wohnviertel besichtigt, für die planquadrat den Städtebau und teilweise auch den Hochbau realisierte. Die KiTa St. Bruno in Köln zeigte mit seiner Massivholzbauweise ein weiteres Aufgabenfeld des Büros. In Düsseldorf wurde übernachtet und es blieb ausreichend Zeit sich auch einmal wieder persönlich auszutauschen.

07/2016

Tag der Architektur 2016

Am letzten Juni Wochenende fand zum 22. Mal der hessische Tag der Architektur statt. Planquadrat beteiligte sich mit dem Wohn- und Geschäftshaus Taunuscarrée am Frankfurter Riedberg.
Das Gebäude liegt an einer städtebaulich markanten Ecke im Stadtteil Altkönigblick und umfasst neben 31 Wohneinheiten mehrere erdgeschossige Gewerbeeinheiten. Der Gebäuderiegel zeichnet sich durch eine differenzierte Fassadengestaltung aus, die sich vor allem durch vielfältige Außenräume, wie Balkone, Terrassen, Dachterrassen mit Skylineblick und Wintergärten mit Klarglaslamellen auf der Straßenseite definiert. Projektmanager Robert Müller war vor Ort, um die interessierten Besucher zu führen und Fragen zu beantworten. Die Besucher hatte darüber hinaus die Möglichkeit, eines der Büros von Innen auszuschauen und die Musterausstattungen der Wohnungen in Augenschein zu nehmen.  

06/2016

Exkursion Siedlung Römerstadt

Das von Ernst May und Ludwig Landmann konzipierte Neue Frankfurt stellt einen wesentlichen Wendepunkt in der Entwicklungsgeschichte des Städtebaus dar und prägt bis heute Teile der Stadt Frankfurt. Die als Stadterweiterung Richtung Nidda geplante Römerstadt ist Teil dieses Neuen Frankfurt. planquadrat unternahm mit einer kleineren Gruppe eine Exkursion mit Führung durch die Römerstadt und das Ernst-May-Haus, dass mit seiner originalen Ausstattung besonders die ursprünglichen Grundrisse erfahrbar werden lässt. Die Exkursion machte deutlich, dass das Neue Frankfurt mit etwas verschobenen Voraussetzungen bis heute aktuelle Fragestellungen birgt und auch für aktuelle städtebauliche Projekte von Bedeutung ist. Unter den Teilnehmern wurde allerdings schon vor der Exkursion über die Wohn- und Aufenthaltsqualitäten der denkmalgeschützten Römersiedlung für die heutigen Bewohner diskutiert.

06/2016

PQ Frankfurt beim J. P. Morgan Lauf

Auf einer Strecke von 5,6 Kilometern liefen 70.000 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Firmen unterschiedlicher Branchen für Werte wie Teamgeist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit. Planquadrat Darmstadt und Frankfurt beteiligten sich gemeinsam an diesem sportlichen Ereignis.

05/2016

Besuch des Geschäftsführers Planquadrat Indien

Bereits im Februar kamen eine Delegation des indischen Investors Orange County Group und Mitarbeiter aus dem indischen Büro von Planquadrat nach Darmstadt, um über den Masterplan für die neue Stadt Gatha Gram in der Nähe von Pune zu sprechen. Prasad Bhagare, Geschäftsführer des indischen planquadrat-Büros, kam nun erneut nach Deutschland, um an einem Termin bezüglich des Masterplans für Gatha Gram in Karlsruhe teilzunehmen. Er und seine Familie nutzten diese Gelegenheit, um sich einige europäische Städte anzusehen.
Auf Einladung der Geschäftsleitung des deutschen planquadrat-Büros besuchte die indische Familie und Holger Grobe (Planquadrat Deutschland) Berlin. Zu Fuß, per Fahrrad und mit Bus und Bahn erkundet die Gruppe die deutsche Hauptstadt. Es ging durch Berlin Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Charlottenburg. Natürlich wurden auch die Berliner Philharmonie und der Reichstag besichtigt. Die Europatour führte die Familie weiter nach Paris.

04/2016

Richtfest am Neuen Markt in Ingelheim

Am Neuen Markt in Ingelheim wurde das Richtfest des Weiterbildungszentrums sowie der Kultur- und Veranstaltungshalle gefeiert. Gleichzeitig fiel bei dem von planquadrat entworfenen Dienstleistungsgebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Gartenfeldstraße das Gerüst, siehe Foto. (Visualisierung: Loomn Architekturvisualisierung)

Es stellt damit den ersten fertiggestellten Neubau im direkten Umfeld des Rathauses dar. Neben der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim wird die Stadt in dem repräsentativen Gebäude Flächen belegen.

Die ersten sichtbaren Schritte zur Umsetzung des Masterplans, den planquadrat im Jahr 2010 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ingelheim entwickelt hat, sind damit gemacht. Bis zum Jahr 2017 soll die Fertigstellung des gesamten Rathausumfeldes erfolgt sein. Weitere Bausteine des Masterplans wie zum Beispiel die nahegelegene Mediathek sind bereits in Planung.

Der Entwurf des Weiterbildungszentrums mit Kulturhalle stammt von dem Architekturbüro Lieb + Lieb Architekten BDA und wird vom Büro Schwinde Architekten aus München umgesetzt.

04/2016

Online im neuen Look

Seit dem 21.04.2016 ist planquadrat im neuen Gewand im Internet präsent – modern und bildgewaltig zeigt das Architekturbüro, was es kann. Von der Unternehmensgeschichte über die internationalen Standorte bis zu den neuesten Meldungen gibt es auf der Seite auch sonst noch einiges zu entdecken.

12/2015
 

Plinganserstraße München

Wettbewerb 1. Preis nach Überarbeitung

planquadrat gewinnt den 1. Preis nach Überarbeitung für den Neubau einer Wohnanlage in der Plinganserstraße in München.

Landschaftsarchitekten: BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten, Mainz

11/2015

planquadrat trifft den Ton

Überraschung! Im November startete das komplette planquadrat-Team zu einem Ausflug nach Schlitz im Vogelsberg. Der Zweck der Reise blieb bis zuletzt geheim: zwei Tage Singen in der Landesmusikakademie. Chorleiter Martin Winkler aus Dreieich begleitete das ganze Wochenende über den Pq Chor. „Das war eine ganz tolle Erfahrung“, resümiert Inhaber Jörg Krämer. „Alle Rollen und Hierarchien waren verschwunden, die Kompetenzen ganz anders verteilt. Und Martin Winkler hat uns dazu hervorragend betreut.“

Singen in der Gruppe ist Teambuilding im besten Sinne: Man muss sich gegenseitig gut zuhören und die eigene Lautstärke dem gesamten Chor anpassen. Denn genau wie in der Architektur zählt nicht so sehr die einzelne Stimme, sondern das gemeinsame Werk, in diesem Fall der Klang. Der kommt aber nur zum Vorschein, wenn jeder sein Bestes gibt. Das Singen, da sind sich alle „planquadratler“ einig, hat Spaß gemacht. Am schwarzen Brett hängt deshalb schon eine lange Liste mit allen, die sich für weitere Gesangsveranstaltungen interessieren. „Vielleicht“, freut sich Jörg Krämer über das gute Feedback, „singen wir ja noch ein bisschen weiter.“

04/2015
 

Girls'Day 2015

Was eine Architektin so macht

planquadrat hat sich am deutschlandweiten Girls'Day beteiligt und acht Plätze für Schülerinnen der Klasse 5 bis 8 aus dem Darmstädter Umkreis zur Verfügung gestellt. Das angebotene Programm dauerte von 9:30 bis 17:30 Uhr: Nach einer kurzen Bürovorstellung durch Herbert Elfers, einen der Büropartner, gab es eine interne Büroführung durch verschiedene aktuelle Projekte, Planungen und Wettbewerbe. Hier stellten ausgebildete Architektinnen den Schülerinnen ihr Projekt und ihren Aufgabenbereich vor. So konnten die Teilnehmerinnen einen guten Einblick in die Vielfältigkeit der Arbeit einer Architektin bekommen, getreu der Einladung: „Bei uns könnt ihr schauen, was eine Architektin macht!“

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04/2015

planquadrat eröffnet Büro in Frankfurt

Zur dynamischen und strategischen Entwicklung gehört bei planquadrat eine konsequente geografische Expansion. Das breitgefächerte Leistungsspektrum des Büros deckt die Bereiche Architektur und Stadtplanung ab. planquadrat ist in den Bereichen Büro- und Verwaltung, Wohnungsbau, Industrie, Sonderbau, Gesundheit, Bildung sowie für die Hotelbranche und den Handelsbereich aktiv. Neben den klassischen Architekturleistungen widmet sich das Büro zunehmend den Tätigkeitsfeldern Beratung und Generalplanung. Grundstücksakquisition und Planungsrechte sowie die Betreuung von VOF- und Wettbewerbsverfahren verstärken das Portfolio. „Wir sind gefordert, nah am Marktgeschehen zu sein und Kundennähe zu zeigen“, so Herbert Elfers. Die Frankfurter Niederlassung diene der inländischen und internationalen Repräsentanz.

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03/2015
 

DAcore Wohnbauprojekt

Spatenstich

Am 4. März war der offizielle Spatenstich zum Wohnbauprojekt in der Michaelisstraße (Ecke Koblenzer Straße) in Darmstadt. 40 Kindergartenkinder standen mit Helmen und bunten Schaufeln bereit, den symbolischen ersten Spatenstich zu tätigen, sodass im Herbst 2016 die ersten Wohnungen der Waldkolonie DAcore bezogen werden können.

Das Projekt zeichnet sich durch den Mix aus Alt und Neu aus. So soll das historische Verwaltungsgebäude neben modernen Neubauten Bestand haben. Auch eine ehemalige Militärreithalle wird restauriert und als Parkhaus genutzt.

 

 Veröffentlichung: Darmstädter Echo, 05.03.2015

02/2015
 

Mediathek Ingelheim

Living and culture

A new building will be constructed on Friedrich-Ebert-Straße close to the Sebastian-Münster Grammar School by the end of 2016 that will stylishily combine the living and experiencing of culture together in a cubic way. The first two floors will comprise the media library, from books to multimedia materials, there will be many opportunities to browse. A sliding door facing Ebert-Carré gelagerten leads to a garden that will serve as the stage for the most diverse range of events in summer. 

Publication: Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse, 24.02.2014

01/2015
 

Rostamani Tower Dubai

The largest vertical Maze

Der größte vertikale Irrgarten: Am 21. Januar bestätigte Guinness World Records den Maze-Tower der Al Rostamani Group in Dubai als das größte vertikal angebrachte Labyrinth der Welt. „Wir sind sehr stolz auf dieses 55 Stockwerke hohe Gebäude im Herzen des Dubai Financial District.“ Talal Omar, der örtliche Manager von Guinness World Records nannte den Tower ein einzigartiges Kulturgut, das für das Wachstum und die Veränderung stehe, die Dubai ausmacht.

 

Veröffentlicht: www.thenational.ae 21.01.2015

12/2014
 

Hahnstraße 72

Wohnungsbau Frankfurt-Niederrad

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung der Bürostadt Frankfurt-Niederrad zu einem Mischareal sollen über 1.200 Wohnungen um die Hahnstraße entstehen.


Das umgewandelte Bürogebäude Hahnstraße 72 bietet Wohnungen zwischen 20 m² bis 40 m². Anfang des Jahres sind die ersten Mieter bereits eingezogen. Vom Konzept bis zur Realisierung begleitete planquadrat seinen Auftraggeber Domus Vivendi GmbH.

12/2014
 

Immobilien Dialog 11.12.2014

mit Claudia Becker

Frischer Wind für Projektentwickler und Bauträger – der Kampf um die Flächen hat begonnen

Der Darmstädter Immobilienmarkt gilt als interessant, stabil und gut funktionierend. Die Marktstruktur wird mit Städten wie Wiesbaden, Mainz oder Bad Homburg verglichen. Die renommierten Hochschulen, die insbesondere in den Bereichen EDV und Raumfahrt zu den wichtigsten Hochschulen Deutschlands zählen, nehmen dabei besonders großen Einfluss auf den Wohnungs-, aber auch den Büromarkt.

Externer Link zur Heuer Dialog Seite

12/2014
 

Ensemble Kopf Kätcheslachpark, Frankfurt am Main

Wettbewerb 3. Platz

Leitidee des Entwurfes
Die Entwicklung der Kopfgrundstücke bietet die einmalige Chance zu einem städtischen Auftakt des Quartiers ‚Westflügel‘. Der Ort ist topographisch der höchste Punkt auf dem Riedberg. Der Blick von hier reicht nach allen Seiten, in den Taunus und auf die Skyline Frankfurts. Diese besonderen Blickbeziehungen und die Ausrichtung zur Sonne bestimmen die Höhenentwicklung und Baukörperstellung des Entwurfes maßgeblich.

Ein neuer Quartiersplatz schafft ein Entree für den Westflügel. Es entsteht ein halbkreisförmiger, klar gefasster städtischer Raum mit fast innerstädtischer Verdichtung. Er nimmt die strahlenartigen Grünachsen Römische Straße, Kätcheslachpark, Leberecht-Migge-Anlage und die Straßenräume auf. Er soll ein Café/Restaurant beherbergen und sich – frei möbliert und bespielbar –  zu einem belebten öffentlichen Raum entwickeln.

Die drei eigenständigen Baufelder bilden ein Gesamtensemble mit zeitgemäßer lebendiger Architektur mit hohem Wiedererkennungswert: als jeweils eigenständige Interpretation des Organic-Design-Gedankens und auf Grundlage der Gestaltungsvorgaben für das Quartier.

Bei hoher wirtschaftlicher Ausnutzung wird auf den drei Grundstücken unterschiedlichster Wohnraum geschaffen, von Geschosswohnungsbau über Maisonetten zu Seniorenwohnungen. Ein Wohnhochhaus mit 14 Geschossen als weithin sichtbare, markante Landmarke betont diesen Kreuzungspunkt.

11/2014
 

Pecha Kucha Night

20 Folien, 20 Sekunden, 20 Jahre planquadrat

Zur Pecha Kucha Night in der Centralstation in Darmstadt lud am Mittwoch, den 26. November 2014 das DAM (Deutsche Architektur Museum) ein. Der Moderator Peter Cachola führte durch einen Abend vieler interessanter Präsentationen. Die verschiedensten Unternehmen stellen sich hier innerhalb weniger Minuten und mit nur 20 Folien vor.

11/2014
 

20 Jahre planquadrat

Jubiläumsfeier

planquadrat feiert Jubiläum: Vor 20 Jahren wurde das Büro gegründet. Aus der studentischen Arbeitsgemeinschaft am Südbahnhof ist über die letzten Jahre ein international erfolgreiches Büro geworden mit über 100 Mitarbeitern am Standort Darmstadt und drei weiteren internationalen Standorten in Dubai, Al-Ain und Bangalore.

07/2014
 

Wohnbauprojekt Molenkopf

Wettbewerb 1. Platz in Phase 2

Wir freuen uns sehr über einen ersten Platz in Phase 2 des Wettbewerbs Molenkopf in Mainz. Das Wohnbaugrundstück Molenkopf Süd soll unter der Ägide der Immobilienentwicklungsgesellschaft Bouwfonds bebaut werden.

07/2014
 

Lecture for Everyone

Sarah Vanhee und Mylène Lauzon

Immer wieder montags trifft sich das gesamte Büro, um neue Projekte vorzustellen oder aktuelle Themen zu besprechen. Dieses Mal überraschten die Runde Sarah Vanhee und Mylène Lauzon mit ihrer Performance "Lecture for Everyone".

06/2014
 

Vortragsreihe Hochschule Koblenz

mit Herbert Elfers

Vortragsreihe zum Thema: Verdichteter Wohnungsbau | Sommersemester 2014

25.06.2014 Herbert Elfers, Architekt – Werkbericht Wohnungsbau


Rhein Mosel Campus
Fachbereich Bauwesen und Architektur

11/2013
 

planquadrat im DAM

Ausgezeichnete Architektur in Hessen

Auszeichnung und Ausstellung des planquadrat-Projekts „Haus der Wirtschaft“ in der Rheinstraße Darmstadt.

Ausstellung zum BDA-Architekturpreis „Ausgezeichnete Architektur in Hessen 2008 - 2013“

Die Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt präsentiert alle 40 hessenweit mit den vier regionalen Plaketten der BDA Gruppe ausgezeichneten Bauten (Martin-Elsaesser-Plakette, Joseph-Maria-Olbrich-Plakette, Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette und Simon-Louis-du-Ry-Plakette).

Zur Eröffnung sprechen Peter Cachola Schmal (Direktor des DAM), Suzanne Wartzeck (Vorsitzende BDA Hessen) und Brigitte Holz (Vorstandsmitglied AKH).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der alle 40 prämierten und ausgestellten Arbeiten ausführlich dokumentiert.

Eröffnung: 1. November 2013 um 19:00 Uhr
Ausstellung: 2. - 8. November 2014

10/2013
 

Atelier 21

Richtfest

Der exklusive Wohnungsbau am Quartiersplatz Altkönigblick am Frankfurter Riedberg feiert am 25.10.2103 Richtfest.

Das Atelier 21 bildet die städtebauliche Kante des Quartiersplatz Altkönigblick. Die großzügigen Wohnungen sind im Atelierstil offen geplant und ermöglichen ein Durchwohnen mit Balkonen und Loggien nach Osten und Westen. Auf drei Geschossen plus einem Dachgeschoss verteilen sich 20 Wohneinheiten mit ca. 52 m² bis 180 m² Wohnfläche.

09/2013
 

Vogelsborn

Wettbewerb 3. Platz

Wir freuen uns über den 3. Platz in Zusammenarbeit mit Krüger+Krüger Architekten beim Realisierungswettbewerb zum Umbau der Geschosswohngebäude „Vogelsborn“ in Saarbrücken.

Landschaftsarchitekten: BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten, Mainz
Tragwerkplaner: KMW Ingenieure GmbH, Saarbrücken

07/2013
 

Wiesbaden Hainweg

Wettbewerb 1. Platz

Wir freuen uns über den 1. Preis beim städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb „Wohngebiet Hainweg“ in Wiesbaden-Nordenstadt.

Fachberater: BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten, Mainz

06/2013
 

Wohnanlage Marbachweg

Tag der Architektur Hessen

Bereits zum 19. Mal wird der hessische Tag der Architektur stattfinden und wieder Tausende von Besuchern anlocken. Auch in diesem Jahr mit dabei: ein Projekt von planquadrat.

Die Wohnanlage am Marbachweg in Frankfurt mit 43 Wohneinheiten, aufgeteilt in zwei Baukörpern, kann besichtigt werden: Projektmanager Robert Müller bietet Führungen an: Samstag, 29. Juni um 15 und um 16 Uhr, Treffpunkt am Haupteingang am Marbachweg 55 in Frankfurt. Weitere Informationen hier.

06/2013
 

Vorgebirgsgärten Köln

Tag der Architektur NRW

„Architektur leben!“ lautet das bundesweite Motto für den Tag der Architektur 2013.

Auch in Nordrhein-Westfalen ist planquadrat dieses Jahr mit einem Projekt dabei. Büropartner H. Elfers führt durch die Vorgebirgsgärten in Köln, 165 Stadtwohnungen sind entstanden und bilden ein attraktives und generationenübergreifendes Wohnangebot an. Sonntag, 30.06., 12-16 Uhr. Treffpunkt: Landskronstr. 7

Weitere Informationen auch hier.

05/2013
 

Riedberg Westflügel, Frankfurt am Main

Offizieller Start

Der Riedberg Westflügel ist das siebte und letzte Quartier, das im Projekt Riedberg nun in die Realisierungsphase eintritt. Hier entstehen rund 1.400 Wohneinheiten mit einem hohen Qualitätsstandard für Architektur.

03/2013
 

Joseph-Maria-Olbrich-Plakette 2013

Haus der Wirtschaft Südhessen

Wir freuen uns über die Verleihung der Joseph-Maria-Olbrich-Plakette 2013 für unser „Haus der Wirtschaft Südhessen“. Der Verwaltungsbau mit Büro- und Konferenzbereichen an der Rheinstraße, einer der Haupteinfallsstraßen Darmstadts, dient der Unterbringung der Geschäftsstelle des Verbandes „Hessen Metall“ mit ihren etwa 20 Mitarbeitern und als Ort für Veranstaltungen verschiedenster Art. Die Adressbildung an der Rheinstraße wird bestimmt von einer starken Auskragung des Obergeschosses, die dank der Stahlbauweise möglich wird.

11/2012
 

Daniela Wagner bei planquadrat

Das Programm Praxis für die Politik

Die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) gehört dem Parlament seit 2009 an und ist Sprecherin ihrer Fraktion für Bau- und Wohnungspolitik. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau, Stadtentwicklung: Energetische Sanierung und Kfw-Förderprogramme, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Mietrecht, das Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ oder Wohnen und demographischer Wandel sind nur einige der Themen, mit denen sie sich beschäftigt.

Im Rahmen eines Praktikums des BDWi (Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft) besuchte sie im Herbst dieses Jahres das in ihrem Darmstädter Wahlkreis gelegene Architekturbüro planquadrat, das über einen Fachverband Mitglied in dieser Dachorganisation ist.  „Die Resonanz auf unsere Aktion ‚Praxis für Politik‘ ist ein Indiz des Engagements der Abgeordneten für die in ihren Wahlkreisen ansässigen Unternehmen. Wir freuen uns sehr, den Abgeordneten neue Einblicke in Unternehmen aus der Dienstleistungswirtschaft zu eröffnen. Das gilt aber genauso für die andere Seite, die Unternehmer und ihre Mitarbeiter. Sie erleben ihren Abgeordneten hautnah und werden in Zukunft so manche Entscheidung, die in Berlin oder Brüssel getroffen wird, aus einem anderen Blickwinkel betrachten“, so BDWi-Präsident Werner Küsters in Berlin. Das Darmstädter Architekturbüro planquadrat – Elfers Geskes Krämer Part.G., seit 1998 am Platz der Deutschen Einheit am Hauptbahnhof, wird als Partnerschaftsgesellschaft mit rund 70 Mitarbeitern geführt. Die Partner sind Herbert Elfers (Dipl.-Ing. Architekt), Martin Geskes (Dipl.-Ing. Architekt/Stadtplaner) und Jörg Krämer (Dipl.-Ing. Architekt).  Sie haben alle an der TH (TU) Darmstadt ihr Studium abgeschlossen und arbeiten bereits seit 1989 zusammen, damals mit der „Studentischen Arbeitsgemeinschaft Südbahnhof“ – ab 1994 mit planquadrat. Das Büro befasst sich mit Projektentwicklung, Stadtplanung, Architektur und Generalplanung.

Praktikumsprogramm
Jörg Krämer, einer der drei Partner, erläutert das Besuchsprogramm, das die Bundestagsabgeordnete absolvierte: Nach der Vorstellung des Büros bekam Daniela Wagner in der Kooperation mit drei verschiedenen Mitarbeitern einzelne Arbeitsbereiche vorgestellt. Dazu gehörten das Erstellen von Ausschreibungen, das Bearbeiten eines Werkplans, das Ermitteln von Baukosten und natürlich die Erarbeitung von Wettbewerbsentwürfen. Die Bau- und Wohnungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion diskutierte anschließend mit Jörg Krämer und seinen Kolleginnen und Kollegen über verschiedene aktuelle Schwerpunktthemen von Städte-  und Wohnungsbau in Deutschland. Dazu gehörte die Diskussion um die geforderte Energieeffizienz von Gebäuden, hierzu fiel allerdings in der Debatte auch das Reizwort vom „Energiewahnsinn“. Die Fachleute von planquadrat warben bei dieser Gelegenheit dafür, mit mehr Sensibilität an das Thema heranzugehen. „Wenn alle Gebäude ein bisschen besser werden, ist mehr erreicht, als wenn wenige viel besser werden“, meinte Krämer bewusst vereinfachend. Schließlich sei hiermit auch ein städtebauliches Thema angesprochen, denn in der Summe führe die bessere Wärmedämmung natürlich auch zu einem gesteigerten Flächenverbrauch. So stoße man gerade bei Neubauten auf das Problem, die Wohnfläche verringern zu müssen, wenn man gleichzeitig größere Wandstärken einsetzt, sich aber an das Maß der maximalen Bebauung halten muss. Dies könne nur zu Lasten der Wohnfläche gehen. Im Anschluss an den Unternehmensbesuch wurde Daniela Wagner von planquadrat um ein kurzes Interview gebeten:

Anlässlich der World Green Building Week 2011 haben Sie sich gerade vor kurzem zur Frage der Energieeffizienz geäußert und für Maßnahmen vor Ort auf kommunaler Ebene geworben, gerade im Ein- und Zweifamilienhausbereich. Fanden Sie Ihre Vorschläge im Dialog mit den Bauleuten bestätigt?

Für mich ist nach wie vor das Dilemma steigender Mieten in Zusammenhang mit Energieeinsparung und den dazugehörigen Investition brisant. Das Gelingen von warmmietenneutraler, energetischer Sanierung muss das Hauptziel sein. Auch die Dämmstoffentwicklung für Gründerzeithäuser, also die Verringerung der Stärke, ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Erst wenn diese Materialien auch verträglich und ökologisch sind, ist eine Hauptaufgabe im Bereich Wohnen erreicht.

Beim Thema Energieeffizienz wird häufig zunächst die Frage der sozialen Vertretbarkeit der Kosten und der Aspekt des Denkmalschutzes diskutiert. Bei ihrem Besuch bei planquadrat kamen Gesichtspunkte wie städtebauliche Auswirkungen und Flächenverbrauch hinzu. Haben Sie das schon einmal von dieser Seite her gesehen?

Dass beim Thema Flächenverbrauch die Dämmstoff-Dicke eine so große Auswirkung hat, ist mir erst im Gespräch mit den Architekten bewusst geworden. Überhaupt ist Wohnungspolitik aus dem Blickwinkel der Architekten hoch interessant. Es ergeben sich neue Aspekte, die so im allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs nicht präsent sind.

Warum haben Sie beim BDWi-Praktikum mitgemacht?

Weil mich die praktische Seite meiner Bundestagsarbeit interessiert und weil es unbedingt notwendig ist, Theorie mit der Praxis abzugleichen. Das hat bei planquadrat wunderbar funktioniert.

Wie hat es Ihnen gefallen, was nehmen Sie mit?

Gut gefallen hat mir die überaus angenehme Atmosphäre und die kompetenten Gesprächspartner. Die Möglichkeit, ein großes Architekturbüro in einzelnen Schritten zu durchlaufen und damit die Komplexität eines solchen Unternehmens im Überblick zu sehen, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, ebenso die Zugewandtheit der MitarbeiterInnen, die ihre Arbeitsfelder wunderbar erklärt haben. Ein überaus gelungener Tag mit einem hohen Grad an Nachhaltigkeit.

09/2012
 

Alleehöfe am Riedberg

Erster Spatenstich

Das Architekturbüro Planquadrat Elfers Geskes Krämer Part.G., vertreten durch Proketmanagerin Pia Schneider, und der Bauherr die Lechner Group haben am 12. September mit einem ersten Spatenstich den  Baubeginn für den 1. Bauabschnitt ihres Projektes  „Alleehöfe“ feierlich begangen. Gebaut wird auf einem rund 4.000 Quadratmeter großen Grundstück in zentraler Lage mit insgesamt 51 Eigentumswohnungen in hochwertiger Architektur.

Es entsteht ein Wohnungsbau mit Tiefgarage und einem differenzierten Wohnungsmix von 2- bis 5-Zimmerwohnungen, teilweise als Maisonette. Die Fassade entlang der Robert-Koch-Allee wird durch die Zugangsbereiche gegliedert, während zum Hofbereich die Fassade kleinteiliger wird bzw. sich in großflächigen Balkonanlagen auflöst. Als Gesamtensemble wird ein homogener und hochwertiger Hofbereich geschaffen.

08/2012
 

Lange Nacht in Darmstadt

Kulturfest rund um den Hauptbahnhof

In diesem Jahr feierte der Hauptbahnhof am Freitag den 31. August 2012, seinen 100. Geburtstag, und das Darmstadt Marketing veranstaltet die Darmstädter Lange Nacht im gleichen Atemzug. Die Mitarbeiter von planquadrat Elfers Geskes Krämer Part G. nutzen die Südterrasse, um mit einem eigenen kleinen Cocktailfest beim Abendgeschehen teilzunehmen.

05/2012
 

Architektur auf dem Riedberg

Rundgang im Quartier

Neue Veranstaltungsreihe startet mit einer Führung des Darmstädter Büros planquadrat Elfers Geskes Krämer Part.G.

Die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH startet mit einer neuer Veranstaltungsreihe auf dem Riedberg. In lockerer Folge kann bei Rundgängen mit sachkundigen Fachleuten die aktuelle Architektur in dem neuen Stadtteil besichtigt werden. Den Auftakt macht Herr Herbert Elfers vom renommierten Architekturbüro planquadrat aus Darmstadt, der bei einem Spaziergang durch das Quartier Altkönigblick die eigenen Projekte vorstellt.

Alle Architekturinteressierten sind herzlich eingeladen, der Rundgang ist kostenlos. Architektur auf dem Riedberg/Rundgang im Quartier Altkönigblick, 4. Juni 2012 ab 19 Uhr, Altenhöferallee/ Ecke Stiftung-Waisenhaus-Weg

05/2012
 

Siebengebirgsterrassen

Wettbewerb 1. Preis

An der Stelle des Streitkräfteamtes an der Deutschherrenstraße in Bonn-Bad Godesberg sollen die Siebengebirgsterrassen entstehen. Das hat eine Jury zum Abschluss des Architektenwettbewerbs jetzt einstimmig entschieden. Auf dem Gelände entsteht ein Wohngebiet für mehr als 500 Godesberger mit Grünanlage und Kindertagesstätte. Das prämierte Konzept sei eine „ausgezeichnete Basis für ein familienfreundliches, attraktives Wohnquartier“ und werde „unseren Erwartungen für den hochwertigen Standort in Bad Godesberg absolut gerecht“, äußert sich Wolfgang Koberski, Vorstand des Investors Soka Bau, in einer Pressemitteilung. „Der Siegerentwurf fügt sich angemessen in die umgebende Bebauungs- und Freiraumstruktur ein und lässt für Bad Godesberg ein modernes Wohnangebot erwarten“, ist auch Michael Isselmann, Leiter des Bonner Stadtplanungsamtes, überzeugt. Wie Koberski gehörte auch er zur Jury mit elf Mitgliedern. Das neue Baugebiet soll nach Vorstellung des Architekten weitgehend verkehrsfrei, energieeffizient und solarorientiert gestaltet werden. In der Planung der Freianlagen spielen die Nachbarschaften eine zentrale Rolle. „Eine sensible Typologie, die gleichermaßen eine hohe städtebauliche Qualität als auch individuelle, hochwertige Wohnungen verspricht“ , nennt der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide als Charakteristika des Siegerentwurfs. So könnten die „zeitgemäßen Wohnungstypologien aufgrund ihrer Flexibilität auch langfristig den Ansprüchen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht werden“, meint er. Die Wettbewerbsentwürfe sollen möglichst noch vor den Sommerferien in Bad Godesberg ausgestellt werden. Außerdem ist beabsichtigt, das Ergebnis des Wettbewerbs im Rahmen einer Bürgerveranstaltung vorzustellen. Das prämierte Konzept soll zudem Grundlage für das Bebauungsplanverfahrens werden, das sich mit seiner Öffentlichkeitsbeteiligung möglichst zeitnah an den Wettbewerb anschließt. Als Dauer für das Bebauungsplanverfahren halten beteiligte Experten ein Jahr für realistisch. Danach könnte eine Baugenehmigung erteilt und mit den Arbeiten begonnen werden. „Der Siegerentwurf fügt sich angemessen in die umgebende Bebauungs- und Freiraumstruktur ein und lässt für Bad Godesberg ein modernes Wohnangebot erwarten“, ist auch Michael Isselmann, Leiter des Bonner Sadtplanungsamtes, überzeugt. Wie Koberski gehörte auch er zur Jury mit elf Mitgliedern. Das neue Baugebiet soll nach Vorstellung des Architekten weitgehend verkehrsfrei, energieeffizient und solarorientiert gestaltet werden. In der Planung der Freianlagen spielen die Nachbarschaften eine zentrale Rolle. „Eine sensible Typologie, die gleichermaßen eine hohe städtebauliche Qualität als auch individuelle, hochwertige Wohnungen verspricht“, nennt der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide als Charakteristika des Siegerentwurfs. So könnten die „zeitgemäßen Wohnungstypologien aufgrund ihrer Flexibilität auch langfristig den Ansprüchen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht werden“, meint er.

Die Wettbewerbsentwürfe sollen möglichst noch vor den Sommerferien in Bad Godesberg ausgestellt werden. Außerdem ist beabsichtigt, das Ergebnis des Wettbewerbs im Rahmen einer Bürgerveranstaltung vorzustellen. Das prämierte Konzept soll zudem Grundlage für das Bebauungsplanverfahren werden, das sich mit seiner Öffentlichkeitsbeteiligung möglichst zeitnah an den Wettbewerb anschließt. Als Dauer für das Bebauungsplanverfahren halten beteiligte Experten ein Jahr für realistisch. Danach könnte eine Baugenehmigung erteilt und mit den Arbeiten begonnen werden.

02/2012
 

Lernzentrum und Bürobau Merck

Wettbewerb 1. Preis

Das Büro planquadrat setzt sich bei der Konzipierung des städtebaulichen Entwurfes für ein „Lernzentrum und Bürogebäude“ gegen drei weitere Büros durch und gewinnt den 1. Preis.

08/2011
 

Ampelphase in Frankfurt

Vitra Showroom erfolgreich eröffnet

Vom 18. August bis zum 7. September geht die Ausstellungsreihe Ampelphase des Vitra-Showrooms in Frankfurt in die 5. Runde. Unter dem diesjährigen Motto stopmotion werden Installationen von sechs renommierten Architekturbüros aus dem Rhein-Main Gebiet in den Schaufenstern präsentiert.

Dank des Büros planquadrat hat der Besucher in der Ausstellung sein Getränk in ungewohnter Form zur Hand: Ein handliches Häuschen aus opakem Acryl lässt die farbigen Getränke verlockend durchschimmern.

Die beiden Eröffnungsveranstaltungen waren ein voller Erfolg, nun kann die Ausstellung in Ruhe betrachtet werden oder bei der kommenden Apéroveranstaltung am 25. August genossen werden.

08/2011
 

Städtebau Pharma Campus Merck

Wettbewerb 1. Preis

Wir freuen uns über den ersten Preis im städtebaulichen Wettbewerb für den Pharma Campus Merck.

06/2011
 

Haus der Wirtschaft Südhessen

Besichtigung des Tages der Architektur

Am Samstag, 25. Juni 2011 öffnete das Haus der Wirtschaft Südhessen seine Türen für interessierte Bürger. Viele Besucher kamen und ließen sich von Dipl.-Ing. Uwe Ritter die Architektur des Hauses erklären und Fragen beantworten. An dieser Stelle möchten wir uns für den schönen Tag bedanken!!! Wir freuen uns auf den Tag der Architektur 2012 und hoffen darauf, wieder dabei sein zu dürfen.

02/2011
 

Ampelphase- Vitra

Ausstellungsankündigung

Sechs ausgewählte Architekturbüros präsentieren in den Schaufenstern von Vitra Frankfurt am Baseler Platz eigene Installationen. Eine rote Ampel zwingt den Verkehr zum Anhalten und bietet im hektischen, urbanen Alltag einen kurzen Moment des Verweilens und Ruhe. Auch vor den sechs großen Schaufenstern des Vitra Showrooms werden so täglich 40.000 Autofahrer durch den Verkehr geleitet.

Dies inspirierte den Leiter des Frankfurter Showrooms zu der Ausstellungsserie Ampelphase, die erstmals im Frühjahr 2007 in den Schaufenstern des Showrooms zu sehen war. Seitdem überlässt Vitra seinen Showroom jedes Jahr sechs renommierten Architekturbüros, die sich dort für drei Wochen auf individuelle Art und Weise präsentieren können. Das  Projekt Ampelphase versteht sich dabei als Intervention im urbanen Raum. Jeweils für den Kurzweil einer Ampelphase, während die Ampel rot zeigt, werfen Verkehrsteilnehmer erstaunt Blicke auf die überraschenden Installationen im Vitra Showroom und Autofahrer und Passanten werden zu Besuchern der Ausstellung.

Die großen Schaufenster bilden dabei die Verbindung zwischen der lebendigen, viel befahrenen Stadt und der zum Betrachten einladenden Innenwelt. Für die teilnehmenden Architekten schafft die Ausstellungsreihe eine Bühne, auf der sie zukunftsweisende Statements und Projekte präsentieren zu können. Die Aufgabenstellung lässt Ihnen frei Hand und sie können das Thema und die Darstellungsweise ihrer Präsentation selbst wählen. Der Vitra Showroom wird damit zu einer Plattform für avancierte Architekten und Newcomer, um visionäre Ideen auszutauschen und zu kommunizieren.

Drei Ausstellungstermine laden all diejenigen ein, die sich in Frankfurt und Umgebung für Architektur interessieren.www.ampelphase.com

12/2010
 

Neubau der Hochschule Ruhr West

Wettbewerb 2. Preis

In der 2. Phase des Wettbewerbs Hochschule Ruhr erzielt das Büro Planquadrat in Zusammenarbeit mit Sinning Architekten, Haustechnik HL Technik Engineering Partner München und Landschaftsarchitektin Angela Bezzenberger einen der drei vergebenen zweiten Plätze.

Auf dem ehemaligen Bahnareal im Westen der Stadt schliesst sich das Grundstück mit den zu realisierenden Neubauten für das Wintersemester 2014/15 von ca. 26000 m² am östlichen Ende an. Geplant wurden hier vier Fachbereichsbauten, drei Sonderbauten und ein Parkhaus. Das Grundkonzept von PQ besticht durch eine in sich geschlossene, jedoch nicht abgeschlossene Architektur mit großzügigen Eingangsbereichen, welche sich zu terrassenförmig angelegten Innenhöfen hin öffnen.

12/2010
 

Haus der Wirtschaft Südhessen

Einweihungsfeier

Darmstädter Echo, 04.12.10

Nach einer Bauzeit von 13 Monaten wird der Neubau des "Hauses der Wirtschaft" Südhessen am vergangenen Freitag in der Rheinstrasse eröffnet.
Das Darmstädter Architekturbüro Planquadrat hat ein zweckmäßiges und zugleich repräsentatives Gebäude entworfen, welches durch seine Materialwahl Stahl und Sandstein für klare Linien sorgt.
Im Untergeschoss befindet sich die Tiefagrage, im Erdgeschoss auf 160qm die Tagungs- und Konferenzräume, darüber auf 300 qm die Büros.Kohlendioxidneutralität, Abwasserkanalentlastung und Geothermiesonden sind die architektonischen Beiträge zum Thema nachhaltiges Bauen.

11/2010
 

Stadtentwicklungskonzept

Friedrichsdorfer Ziele für 2033

FAZ, 26.11.2009

Trotz drei Jahren intensiver Vorarbeit haben nicht alle Mitglieder im Bauausschuss dem Stadtentwicklungskonzept zugestimmt.

Manchmal liegt die Tücke im Detail. Die Schwanzwiesen am Erlenbach in Köppern mochten die Grünen schon im regionalen Flächennutzungsplan nicht als Baugebiet ausgewiesen sehen. Im Bauausschuss störte sich Reiner Gutermuth daran, dass sie auch im Stadtentwicklungskonzept "Stadt 25+" erwähnt sind, obwohl es sich um ein Überschwemmungsgebiet handele. Da half alles Zureden des Ersten Stadtrats Norbert Fischer (CDU) nichts, es gehe eher um Verhandlungsmasse mit den regionalen Gremien, als um konkrete Bauabsichten: Die Grünen enthielten sich im Ausschuss bei der Abstimmung über das Stadtentwicklungskonzept ebenso wie SPD und FDP. Da CDU und FWG zustimmten, gilt das Konzept dennoch als einstimmig verabschiedet.

Eigentlich widersprechen derartige Mehrheitsverhältnisse dem Gedanken, der hinter dem Entwurf für die Entwicklung einer Stadt steht. Die Tagespolitik soll draußenbleiben. Tatsächlich ist "Stadt 25+" in einem mehr als drei Jahre währenden Prozess entstanden, an dem die Bürger sich beteiligen konnten. Außer bei Stadtrundgängen, Workshops oder einem Stadtgespräch konnten sie ihre Vorstellungen am "Kiosk" äußern, einem mobilen Informationsstand. Der wurde 16 Mal an Markttagen oder bei Veranstaltungen aufgebaut. "Auf den Kiosk gab es eine große Resonanz", erläuterte Claudia Becker vom Darmstädter Büro planquadrat, das die Friedrichsdorfer bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts begleitet hat.

Diese Bürgerbeteiligung sollten Verwaltung und Politik pflegen, riet Becker. Überhaupt steht an erster Stelle der im Stadtentwicklungskonzept enthaltenen Thesen für die Zukunft der Stadt das bürgerschaftliche Engagement. Auch die nachhaltige Stadtentwicklung, die Entfaltungsfreiheit aller gesellschaftlichen Gruppen, die Entwicklung sowohl eines Stadtzentrums, als auch der Stadtteilidentitäten, der Ausbau als Wohn- und Gewerbestandort sowie die Stärkung des Bildungsstandorts sind unter den Thesen aufgeführt. Über eine Ist-Analyse und ein vor einem Jahr verabschiedetes Leitbild führt das Konzept schließlich zum konkreten Handlungsbedarf. Darin sind zum Beispiel eine Lärmminderungsplanung, ein Kinder- und Jugendkonzept, die Organisation der Gewerbetreibenden, die Verzahnung der Radwege mit den Nachbarkommunen oder ein Parkraumbewirtschaftungskonzept aufgeführt. Farbige Symbole zeigen, ob das Vorhaben verwirklicht, in Arbeit oder ein noch ungedeckter Bedarf ist.

Seinen Namen hat "Stadt 25+" von der ein Vierteljahrhundert vorwegnehmenden Perspektive des Jahres 2033, von der aus die Zielvorstellungen formuliert werden. An zwei Karten des Stadtbilds verdeutlichte Becker die gewünschte Entwicklung: Die von Landstraßen, Autobahn und Schienen gebildeten Barrieren sollten bis dahin mit neuen Verbindungen überwunden werden. Auch die Siedlungsränder sollten deutlich erkennbar werden. Was den Wohnbau angehe, herrsche derzeit ein Überangebot an Flächen, das allerdings 2013 der Nachfrage entsprechen werde. Die zur Verfügung stehenden Wohnungsbauflächen reichten bis 2028 aus.

Das Stadtentwicklungskonzept soll den Politikern den Rahmen für ihre Entscheidungen vorgeben. Becker regte Leitprojekte an, um für die Bedeutung der Stadtentwicklung zu werben - etwa mit der häufig gewünschten Umgestaltung des Bahnhofs zu einem attraktiven Stadteingang. Über ein "Monitoring" solle die weitere Entwicklung am Leitbild überprüft werden. Die Bürgerbeteiligung bleibe ein wichtiges Element der Arbeit mit dem Stadtentwicklungskonzept, das fortgeschrieben werden solle.

Die Fortentwicklung garantiere, dass es sich nicht um ein starres Korsett handele, sagte Erster Stadtrat Fischer. Allerdings müssten sich alle Beschlüsse am Leitbild orientieren. Ob sie ihm entsprechen, werde künftig neben der Finanzierung ein weiterer Vermerk auf Vorlagen sein.

Trotz ihrer Bedenken wegen der Schwanzwiesen zeigten sich auch die Grünen vom Stadtentwicklungskonzept als Ganzes angetan. Und für die FDP, die sich zwischenzeitlich aus der Steuerungsgruppe zurückgezogen hatte, deutete Rolf-Dieter Euler eine weitere Mitarbeit an. Den Eindruck, hier sei ein Konzept für die Schublade entstanden, habe man eher nicht mehr, sagte Euler.

10/2010
 

Evonikgebäude Hanau

Eröffnungsfeier

Hanau Online, 25.10.10

Im Industriepark Wolfgang arbeiten jetzt 5.100 Menschen. Das neue Bürogebäude von EvonikIndustries besticht durch modernes Bürokonzept und Funktionalität. Es hat das Zeug, das Symbol des Industrieparks Wolfgang zu werden. Das neue Gebäude 10 von Evonik am Eingang des 82 Hektar großen Areals im Osten Hanaus wurde heute offiziell eingeweiht. Der Bürokomplex zeichnet sich durch eine transparente und moderne Architektur aus und soll damit richtungweisend sein für die künftige Gestaltung von Neubauten bei Evonik. Die hohe Glasfassade, die lichte Eingangshalle und die vielen Fenster vermittelnTransparenz. Die Aufteilung draußen wie drinnen ist klar gegliedert, die Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen nah beieinander und fördern so die interne Kommunikation.

10/2010
 

Frankenallee Frankfurt am Main

Wettbewerb Mehrgenerationenquartier

F.A.Z., 09.10.10

Neues Wohnquartier im Gallusviertel

Für den Wettbewerb Mehrgenerationenquartier Frankenallee in Frankfurt, erhält Planquadrat zusammen mit Michael Landes und Turkali Architekten den Zuschlag. Die Tage des Autohauses Georg von Opel an der Frankenallee sind gezählt. Die Unternehmensgruppe Frank Heimbau will auf dem Gelände 230 Wohnungen bauen.
Im Frühjahr nächsten Jahres ist der Abriss geplant, Fertigstellung soll im Herbst 2012 sein.
40 kleine Pendlerwohnungen, 100 Seniorenwohnungen, 56 Mietwohnungen und 43 Eigentumswohnungen werden hier entstehen.
Turkali Architekten planen hierbei die Eigentumswohnungen, Michael Landes das Gebäude mit den Mietwohnungen und planquadrat gestaltet die Gebäude an der Flörsheimer Strasse mit Pendler und Seniorenwohnungen.
Die Entwicklung des Europaviertels werde sich auch positiv auf das benachbarte Gallusviertel auswirken: Das alte Wohnquartier erlebt einen Neustart. 

10/2010
 

Kätcheslachpark Frankfurt am Main

Das Viertel wächst von Richtfest zu Richtfest

Main-Echo, 01.10.10

Stadtentwicklung: Am Frankfurter Riedberg entstehen Wohnungen für 15 000 Menschen und Arbeitsplätze für 10 000 Wissenschaftler: Der Kätcheslachpark.

Fast alle Gebäude sind im Passivhausstandard ausgeführt, mehr als die Hälfte der geplanten 6000 Wohnungen ist im Bau. Der Riedberg ist eines der größten aktuellen Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. Schon jetzt leben 3500 Menschen im Viertel, das allerdings kein eigener Stadtteil ist, sondern jeweils zur Hälfte zu den Stadtteilen Kalbach und Niederursel gehört.
Vor einigen Jahren noch brauchten die ersten Bauherren noch Pioniergeist und viel Fantasie, um sich auf der einst landwirtschaftlich genutzten Bergfläche mit Blick auf Taunus und Skyline anzusiedeln. Heute hat der Stadtteil eine recht attraktive Infrastruktur, die Grundschule eröffnete bereits vor fünf Jahren, das Gymnasium ist übergangsweise in Containern untergebracht.
Im Dezember soll das Viertel ans U-Bahn-Netz angeschlossen sein. Die Arbeiten an den zwei Abzweigungen der A-Strecke vom Nordwestzentrum zum Südbahnhof laufen auf Hochtouren. Auch das Einkaufszentrum am zentral gelegenen Riedbergplatz hat seinen Betrieb aufgenommen, die Grünanlagen sind zum größten Teil fertiggestellt worden. Neben dem Kätcheslachpark gibt es noch einen zweiten großen Landschaftsgarten in Frankfurts grünstem Stadtteil, den 7,5 Hektar großen Bonifatiuspark.
www.riedberg-ffm.de  www.sciencecityfrankfurtriedberg.de

07/2010
 

PQ feiert Mitarbeiter-Jubiläum

Seit 10 Jahren mit dabei!

planquadrat gratuliert herzlich zum 10-jährigen Jubiläum und freut sich über das tatkräftige und engagierte Mitwirken von Markus Gruber, Tatjana Karaca, Claudia Konradt, Stefan Opel, Beate Schäfer, Klaus Schweickhardt und Jörn Tillmanns.

Bei herrlichem Sommerwetter und in feierlichem Rahmen wurden die Jubiliare von den Partnern Herbert Elfers und Jörg Krämer beglückwünscht und konnten gemeinsam mit dem gesamten Büro darauf angestoßen.

07/2010
 

Vorgebirgsgärten

Der Müll verschwindet unter der Erde

Kölner Stadtanzeiger, 20.07.10

Vorgebirgsgärten - ein neues Viertel für alle Generationen

Zollstock - "Wohnen im grünen Bereich", nennt sich das neue Bauprojekt auf dem ehemaligen DuPont-Gelände an der Fritz-Hecker-Straße in Zollstock. Zwischen Vorgebirgspark und Raderthalgürtel entstehen 330 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Das gesamte Baugebiet trägt den hübschen Namen Vorgebirgsgärten, da auch auf dem neuen Areal große Teile grün gestaltet werden - von Mietergärten über Wasserspielplätze für Kinder bis hin zu Gemeinschaftsflächen, auf denen gegrillt und gefeiert werden kann. Auch eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppen ist geplant. Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) legte jetzt mit den Vorständen der vier beteiligten Kölner Wohnungsbaugenossenschaften den Grundstein für das Projekt.
Gemeinsame Bauherren sind die Genossenschaften Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft (GWG) Köln-Sülz, Mieterschutz, Köln-Süd und Wohn- und Heimbau. Rund 80 Millionen Euro investieren sie in die neuen Häuser mit rund 31 000 Quadratmeter Wohnfläche. "In der Vergangenheit wurden hauptsächlich Eigentumswohnungen gebaut, die dadurch vielen Bürgern verschlossen blieben. Deshalb sind wir zurück zum genossenschaftlichen Gedanken gekommen und bauen wieder Mietwohnungen", erklärte Martin Frysch, geschäftsführender Vorstand der GWG Köln-Sülz eG. Die scheinen auch dringend nötig zu sein, wenn man Jürgen Roters glauben will. "Wir müssten pro Jahr 4000 Wohneinheiten für alle Interessierten bauen. Köln ist eine wachsende Stadt. Einerseits steigt das Durchschnittsalter, andererseits sind wir ein attraktiver Hochschulstandort. Hier werden Angebote errichtet, die den unterschiedlichen Wünschen der Menschen entsprechen."Die Wohnungen in den "Vorgebirgsgärten" sind zwischen 50 und 140 Quadratmetern groß und haben jeweils einen eigenen Tiefgaragenstellplatz. Zur Auswahl stehen unter anderem Wohnungen über mehrere Etagen mit Dachterrasse, Maisonette- oder Parterre-Wohnungen mit eigenem Garten. Eine Besonderheit ist die Müllentsorgung auf dem Gelände: Die Container werden unter der Erde verstaut und nur zum Leeren hochgehoben, um unangenehme Gerüche zu vermeiden. Die Gebäude werden mit einem hohen Energieeffizienzstandard (KfW-Effizienzhaus 70) gebaut und mit Fernwärme beheizt.
In den "Vorgebirgsgärten" sollen die neuen Mieter sich erholen, zurückziehen und gleichzeitig miteinander kommunizieren können. Die Architekturbüros Mronz+Schäfer aus Köln sowie planquadrat aus Darmstadt haben ein generationenübergreifendes Wohnkonzept entwickelt, das die Bedürfnisse junger Familien ebenso berücksichtigen soll wie die älterer Menschen und Singles. Die Nachbarn können sich auf den verschiedenen Quartiersplätze und Innenhöfen zum Reden oder Feiern treffen, Kinder haben viel Raum zum Toben und einen eigenen Sandspielplatz. Alle Grünflächen haben die Kölner Landschaftsarchitekten Club L94 geplant. Damit schnelle Autos die grüne Idylle nicht stören, soll das Gelände zur verkehrsberuhigten Zone werden.In die ersten 165 Wohnungen - eingerahmt von Landskronstraße, Neuenahrer Straße, Marienhof und Fritz-Hecker-Straße - können die Mieter nach Plan bereits im Herbst 2011 einziehen. Das komplette Wohnviertel samt Kita soll Ende 2012 fertig sein. Was noch fehlt, ist ein Supermarkt. Platz gäbe es, da der weitere Ausbau des Raderthalgürtels zur Automeile aus Kostengründen nicht mehr voran getrieben wird.
www.vorgebirgsgaerten.de 

07/2010
 

Vorgebirgsgärten

Grundsteinlegung

Kölnische Rundschau, 16.07.2010

Ein Projekt auf mehreren Schultern
ZOLLSTOCK
330 Wohnungen, Innenhöfe, Grünflächen und eine Kindertagesstätte - in Zollstock entsteht zwischen Vorgebirgspark und Raderthalgürtel auf dem ehemaligen Spies-Hecker- oder Dupont-Gelände das Wohnviertel "Vorgebirgsgärten". "Wir entwickeln einen bunten Mix an Wohnungen, durch den unterschiedliche Mietergruppen angesprochen werden sollen", sagte Martin Frysch, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz, bei der Grundsteinlegung. Es ist ein "Joint Venture" der Wohnungsbaugenossenschaften GWG Köln-Sülz, der WBG Mieterschutz, der Wohnungsgenossenschaft Köln-Süd und der Wohn- und Heimbau. "Seit Jahrzehnten stehen diese vier traditionsreichen Genossenschaften für erfolgreichen Wohnungsbau in Köln. Es war also naheliegend, das Projekt auf mehreren Schultern zuverteilen", so Frysch.

Das "Wohnen im grünen Bereich" sei modern und innovativ, weil Alt und Jung, Familien und Singles angesprochen würden. Außerdem erwerben die Mieter Anteile, statt eine Kaution zu zahlen und gelten somit als Miteigentümer. In Versammlungen haben sie ein Mitspracherecht und sind nicht ohne weiteres kündbar. Dazu käme die grüne Wohnlage am Vorgebirgspark. Geplant sind Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit insgesamt rund 31 000 Quadratmetern Wohnfläche, das Investitionsvolumen beträgt 80 Millionen Euro. Zu jeder der zwischen 50 und 140 Quadratmeter großen Wohnungen wird ein Stellplatz in der Tiefgarage gehören, einige Wohnungen verfügen zusätzlich über eine Dachterrasse oder einen Garten. Entwickelt wurde das Konzept zusammen mit den Architekten Mronz und Schaefer aus Köln sowie Planquadrat Elfers Geskes Krämer aus Darmstadt. Gewährleistet werden soll zudem ein hoher Energieeffizienzstandard. "Die Nebenkosten sollen sich nicht zu einer zweiten Miete entwickeln. Deshalb wird mit klimaschonender Fernwärme geheizt", erklärt Frysch. Ein Novum wird es auch bei der Müllentsorgung geben. So soll sämtlicher Müll in Containern unter der Erde gesammelt werden, um Geruchs- und Platzproblemen vorzubeugen. Auch der Kölner OB Jürgen Roters war von den Plänen sehr angetan: "Köln ist eine wachsende und dank des Hochschulangebots auch junge Stadt. Also brauchen wir einen attraktiven Wohnungsbau", erklärte er anlässlich der Grundsteinlegung. Die ersten 165 Wohnungen werden voraussichtlich im Herbst 2011 bezugsfertig sein. Die Fertigstellung des gesamten Wohnviertels inklusive einer städtischen Kindertagesstätte ist für Ende des Jahres 2012 geplant.

07/2010
 

Vorgebirgsgärten

Feierliche Grundsteinlegung

Auf dem ehemaligen DuPont-Gelände entsteht in unmittelbarer Nähe zum Vorgebirgspark ein neues Wohnviertel. Dreizehn Häuser mit 165 Wohnungseinheiten bilden das Baufeld 1. Die im Wesentlichen blockartige Bebauung bildet großzügige Innenhöfe aus - geschützte Binnenbereiche und familienfreundliche Wohnoasen mit Sitzgelegenheiten, Wasserspiel- und Sandflächen. Eine besondere Qualität der Freiräume ist die klare Zonierung von öffentlich über halböffentlich zu privat. Allen Wohnungen sind großzügige Freibereiche zugeordnet, sei es als Garten oder Terrasse, Loggia, Balkon oder Dachterrasse. Es gibt eine Vielzahl an Wohnungstypen, die für ein attraktives, generationenübergeifendes Wohnangebot stehen.Am Donnerstag, den 15.07. findet ab 14 Uhr eine feierliche Grundsteinlegung für alle drei Bauabschnitte statt. Neben den Bauherrenvertretern, den Planungsbeteiligten und dem Oberbürgermeister der Stadt Köln wird für PQ Partner Herbert Elfers mit vor Ort sein.

Weitere Infos unter www.vorgebirgsgaerten.de

06/2010
 

Tag der Architektur Wetterau

Mehr Raum für Kommunikation

Frankfurter Neue Presse, 23.06.2010

Mehr Raum für Kommunikation

Neues Bürogebäude: Karbener Produktionsfirma Satis+Fy kann durch höhere Effizienz wachsen
Zum Tag der Architektur werden am Wochenende in ganz Hessen wieder interessante, neue Gebäude geöffnet, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Mit dabei ist das neue Bürogebäude des Karbener Veranstaltungsdienstleisters Satis+Fy. Mit dem 1,3-Millionen-Euro-Bau kann die Firma ihre internen Abläufe erheblich effizienter machen.
Dass Nico Ubenauf im Gespräch ist, sieht jeder, der ihn vielleicht hoffte ansprechen zu können. Gerade läuft der Jour fixe der Geschäftsführung bei Satis+Fy. Chef Ubenauf und seine Vorstandskollegen sitzen abseits vom Trubel im neuen Bürogebäude und haben durch die großen Fenster doch einen Überblick. Die raumhohen Fenster nach innen machen es möglich, dass jeder sieht, dass die drei noch konferieren.

Eine Fuge zum Altbau
Diese Offenheit und Transparenz zeichnet das neue Bürogebäude aus: Wo bisher die alte Halle einer Autolackiererei stand, hat sich der Veranstaltungsdienstleister seit Oktober 2008 vergrößert. 1227 Quadratmeter neuer Raum sind entstanden, Bürofläche für 40 Mitarbeiter. "Das war dringend nötig", erklärt Projektleiter Werner Dockweiler von Satis+Fy. Das Unternehmen wuchs zuletzt stark, im Altbau nebenan mussten die Mitarbeiter "quasi aufeinander sitzen". Selbst Container halfen aus. Am schlimmsten aber war: Weil die Mitarbeiter so verstreut saßen, waren interne Abläufe sehr aufwändig. Schnelle Absprachen seien zwischen den verschiedenen "Supports" – also Gewerken wie Licht, Ton und Deko – nötig. Das neue Gebäude macht das nun möglich.
Pia Schneider und Paul Hembus vom Darmstädter Architekturbüro planquadrat haben das dreistöckige Gebäude entworfen. Es wirkt schlicht und luftig: Außen wechseln sich Glas- und Verputzfronten ab und verhindern strenge, durchgehende Linien. Die leicht vorspringenden Verputzbereiche geben der Fassade Tiefe. Die Jalousien – statt einer Klimaanlage – verschwinden in der Fassade. Über ein neues Glastreppenhaus als Fuge ist der Neu- mit dem daneben stehenden Altbau aus der Gründerzeitverbunden. Das ursprüngliche Fluchttreppenhaus vor dem Altbau soll demnächst noch rückgebaut werden. "Dann wird die Fassade wieder in ihrer ganzen Pracht zu sehen sein", freut sich Projektleiter Uwe Ritter von Planquadrat. Der Neubau nahe der Nidda war aufwendig: "Genau zwischen beiden Gebäuden lief früher ein Arm der Nidda und speiste die Mühle", erklärt Dockweiler. So steht das neue Haus nun auf 17 Gründungspfählen. Sie reichen bis zu 25 Meter in den schlammigen Boden. Zu kurz kommt die Natur dennoch nicht: Das Dach ist begrünt.

Großzügigkeit und Transparenz dominieren den Eindruck im Innern: Überall lassen Glasfronten und raumhohe Fenster den Blick in die Büros und nach draußen zu. "Die Mitarbeiter sind hier sehr kommunikativ", erklärt Werner Dockweiler. Für Besprechungen kommen sie in den "Kommunikationszonen" in der Mitte des Gebäudes zusammen. Die Büros liegen darum herum. "So viel Platz für kommunikative Zonen ist ungewöhnlich", räumt Architekt Ritter ein. Doch gehe der Trend beim Bürobau allgemein in diese Richtung.

Drei Millionen investiert
"Viel repräsentativer" sei das neue Gebäude, freut sich Werner Dockweiler. Das Stahltreppenhaus mit Eichenholzstufen, Sichtbetonwänden und Lamellenparkett – die Architekten spielen mit den Gegensätzenzwischen archaisch und edel. Akustikdecken dämpfen die Lautstärke auf Arbeitsstimmung ab.
Nach dem großen Anbau einer Lagerhalle vor zwei Jahren bildet das neue Bürogebäude für Satis+Fy einenvorläufigen Schlusspunkt: "Wir haben nun das ganze Gelände an der Dögelmühle neu strukturiert", erklärt Architekt Ritter. Insgesamt hat die Firma dafür drei Millionen Euro aufgewandt. Das rechnet sich: Mit den neuen Büros und Hallen seien die Arbeitsabläufe erheblich effizienter geworden, sagt Firmensprecherin Katrin Fougeray. Das Wachstum der Firma in den vergangenen zwei Jahren resultiere fast allein daraus. Beim Treppabgehen streicht Architekt Ritter mit seiner Hand über das Stahlgeländer. Sein Blick fällt hinaus ins Grüne. "Wenn man ein Gebäude sehr schlicht wirken lassen will", erklärt er, "dann stecken meist sehr viele Details dahinter."

Führung Sonntag, 15 Uhr, Industriegebiet Dögelmühle Groß-Karben.
Weitere Führungstermine in Hessen unter www.akh-tda.de 

05/2010
 

Vortrag an der Hochschule Darmstadt

Büroentwicklung und Arbeitsstrukturen

Im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe an der Hochschule Darmstadt hält Jörg Krämer als geschäftsführender Partner von PQ am 20. Mai 2010 einen Vortrag. Erläutern wird er die Entwicklung des Büros seit seiner Gründung, den Wachstum und die durch entsprechende Strukturen generierten Möglichkeiten für neue Wege und Akquise-Schritte.

Veranstaltungsort: h_da Fachbereich Architektur
Schöfferstraße 1, Darmstadt, Raum 28
Beginn 18:30 Uhr
Das Fachschaftscafé ist ab 18:00 Uhr geöffnet.
Weitere Infos unter: www.arsgroup.de

04/2010
 

Girls'Day 2010

Einblick in den Architektenalltag

Zum Girls'Day öffnen technische Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen technische Ausbildungsberufe und Studiengänge kennen, in denen Frauen bisher seltener vertreten sind. Der Girls'Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen.

Fünf Mädchen unterschiedlichen Alters hatten sich für unsere Ausschreibung interessiert und nahmen am 22. April einen Tag lang die Gelegenheit wahr, in die Arbeitswelt des Architekten reinzuschnuppern. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde durch Partner Jörg Krämer wurden sie von den betreuenden PQ-Mitarbeitern durchs Büro geführt. Einzelne Tätigkeitsbereiche und die Vielschichtigkeit des Architektenberufes wurden ihnen dabei vorgestellt - vom Entwurf über Werkplanung bis hin zu Modellbau und Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend durften die Mädchen mit einer kleinen Grundrisszeichnung und Modellbauübung ihr räumliches Vorstellungsvermögen und kreatives Talent erproben.

04/2010
 

Bürogebäude Dögelmühle

Tag der Architektur

Am letzten Juni-Wochenende findet wieder der Tag der Architektur statt, an dem interessierte Besucher eingeladen sind, zahlreiche Gebäude zu besichtigen.

Die von den Architektenkammern der Länder organisierte Veranstaltung bietet zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Wir freuen uns, dass unser Bürogebäude Dögelmühle in Karben zum diesjährigen Tag der Architektur ausgewählt wurde.

Der Besichtigungstermin mit Erläuterungen unseres Projektleiters Uwe Ritter findet am Sonntag, den 27. Juni um 15 Uhr statt. Details finden Sie in den demnächst erscheinenden Tag der Architektur-Booklets. Weitere Infos unter www.akh.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

11/2009
 

Haus der Wirtschaft Hessen

Innenstadtnah mit Blick ins Grüne

FAZ, 24.11.2009

Voraussichtlich im Spätsommer 2010 wird der Verband der Metall- und Elektrounternehmen Hessen das "Haus der Wirtschaft" in Betrieb nehmen können. Das hat der Verbandsvorsitzende Dieter Weidemann während des Richtfestes angekündigt, das diese Tage an der Rheinstraße gefeiert wurde.
Dort entsteht das Gebäude in direkter Nachbarschaft zur Grünanlage an der Hindenburgstraße. Diese Lage ist einer der Gründe, warum der zweigeschossige Baukörper von dem Architekturbüro Planquadrat als Stahl- und Glasbau konzipiert ist, der den Blick auf den kleinen Park freigibt.

Für einen Neubau auf einem Grundstück, das 2007 vom Land Hessen veräußert wurde, hat sich der Verband entschieden, weil der alte Standort an der Adelungstraße "aus allen Nähten platzt und eine Erweiterung nicht möglich war", sagte Weidemann. Künftige Nutzer im Haus der Wirtschaft werden die Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von Hessenmetall, die Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände und der Unternehmerverband Südhessen sein.

Die Bezirksgruppe betreut derzeit 115 Mitgliedsfirmen, in denen rund 30 000 Beschäftigte arbeiten. Zum Service des Verbandes zählen Beratung und Vertretung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen oder die Weiterbildung. Neben Büros bietet das Haus daher auch Veranstaltungs- und Seminarräume. Für den Entwurf des Gebäudes hatte der Unternehmerverband einen beschränkten Architektenwettbewerb ausgelobt. Zu den technischen Besonderheiten zählt die Energieversorgung über eine Geothermie-Anlage.

Wie Verbandsgeschäftsführer Wolfgang Drechsler am Rande der Veranstaltung mitteilte, hat eine Blitzumfrage von Hessenmetall zur Ausbildungssituation ein positives Ergebnis gebracht. Danach sei bei 30 Prozent der befragten Unternehmen das Angebot an freien Ausbildungsplätzen trotz Wirtschaftskrise gleich geblieben. 21 Prozent hätten die Zahl der Ausbildungsplätze sogar erhöht, 26 Prozent das Stellenangebot reduziert. Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen sei das ein gutes Signal. Die Umfrage hat Drechsler zufolge auch ergeben, dass Lehrstellen nicht besetzt werden konnten, weil Bewerber nicht qualifiziert genug gewesen seien. Wegen Mängeln in Rechtschreibung, Stil und Grammatik würde ein Drittel der Bewerbungsunterlagen im Voraus aussortiert. Dies zeige, wie wichtig in allen Schulformen Verfahren zur Feststellung der Kompetenzen seien.

11/2009
 

Geschäftsstelle Hessen Metall

Richtfest

Darmstädter Echo, 20.11.2009

"Warum bauen wir eine solche Geschäftsstelle?", fragte Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessens - und blieb die Antwort nicht schuldig. Weil die Bezirksgruppe Südhessen im Verband "die bedeutendste Region" sei mit 115 Mitgliedsfirmen und rund 31 000 Beschäftigten.
Außerdem: In den alten Räumen in der Adelungstraße 32 habe es für den Bezirksverband keine Raumreserve mehr gegeben. "Sie platzt aus allen Nähten", so Weidemann.

Nun also ein neuer Bau an der Rheinstraße 60. Ja, sogar ein Gebäudestandort, an dem historisch in Darmstadt noch nie ein Haus gestanden hat. Am nordöstlichen Ende des einstigen Exerzierplatzes, in Sichtweite zum ehemaligen Rheintor (dessen Rudimente heute vor der Kunsthalle längs zur Rheinstraße aufgebaut sind), wird Hessen-Metall für rund 5,5, Millionen Euro einen langen, zweigeschossigen Stahlskelettbau errichten, leicht, luftig, sonnig, wie Herbert Elfers vom Architekturbüro Planquadrat betonte. Die Hessen-Metall-Zentrale stehe quer zur Rheinstraße und damit "kopfständig" wie die kammartig gruppierten Bauten an der Südseite der unteren Rheinstraße, so Elfers: "Unser Ziel war ein funktionales Bürogebäude, das durch Transparenz in der Struktur und eine attraktive Verknüpfung von Stahl und Glas eine Identifikation mit der Branche und ihren Mitgliedern schafft.

"Voraussichtlich im September 2010 werden 16 Angestellte in das neue Domizil am Nordende der Albert-Schweitzer-Anlage einziehen. Im "Haus der Wirtschaft Südhessen" residieren dann neben der Bezirksgruppe von Hessen-Metall auch die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände Südhessen e.V. sowie der Unternehmerverband Südhessen e.V.

11/2009
 

Neubau Deutsche Rentenversicherung

Wettbewerb 5. Preis

Realisierungswettbewerb in Arbeitsgemeinschaft mit sinning architekten, Darmstadt.

Die bewegte Kubatur des Neubaus lässt ein bescheidenes und doch signifikantes Verwaltungsgebäude mit menschlichen Maßstäben und effizienter Grundrissorganisation enstehen. Es reagiert mit Zurückhaltung auf das bereits vorhandene Verfügungsgebäude. Die Adressbildung des Neubaus gelingt dennoch auf einfache und eigenständige Weise, in dem auf vorhandene Sichtachsen und Bewegungsströme reagiert wird, ein zweigeschossiger Verbindungsgang verbindet mit dem Verfügungsgebäude. Der Zugang zum Neubau wird durch das Zurückspringen der Erdgeschoss- und Foyerzone plastisch ausformuliert. Haupteingang und Foyerbereich werden über eine großzügige Treppe mit den Besprechungssälen und dem Betriebsrestaurant im Untergeschoss verbunden. Die Bücherei in unmittelbarer Nähe hat einen Zugang zum ruhigen Innenhof. Das Management ist im 1. Obergeschoss in zentraler Lage des Gebäudes angesiedelt. Jeweils vier Basismodule bilden eine Einheit pro Geschoss. Sie sind klar organisiert und bieten Orte zu informellen Treffen. Jedes Büro liegt an der Außenfassade und verfügt über direktes Tageslicht, Frischluft und Außenraumbezug. Die horizontale Erschließung auf den Geschossen erweist sich aufgrund des umlaufenden Prinzips als effizient und vernetzt die Bereiche optimal miteinander.

11/2009
 

Ionenstrahl-Therapiezentrum Heidelberg

weltweit einmalig

FAZ, 04.11.2009

Strahlen, die Tumore chirurgisch "löschen", und Roboter für die Millimeterarbeit. Das neue Heidelberger Ionenstrahl-Zentrum ist weltweit einmalig.
Von Joachim Müller-Jung
(Anmerkung planquadrat: für den Neubau des Schwerionenzentrums hat Planquadrat die Werkplanung/Leistungsphase 5 erbracht)

Es ist eine der gewaltigsten und kompliziertesten Maschinen, die man sich im Kampf des Menschen gegen den Krebs vorstellen kann: drei Stockwerke hoch, ein halbes Fußballfeld groß, Tausende Tonnen Stahl und eine Computerlogistik, an der sich Münchener Medizintechnikspezialisten Jahre lang die Zähne fast ausgebissen haben. Das ist das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum, kurz HIT. Eine weltweit einmalige Bestrahlungsanlage, strategisch ideal zwischen den wichtigsten medizinischen Einheiten der Heidelberger Universitätsklinik gelegen. Hier erhalten Krebspatienten jetzt das, was der medizinische Direktor des Zentrums, Jürgen Debus, die "personalisierte Therapie der Radioonkologie" nennt. Hier wird nicht mehr der Patient bestrahlt, sondern nur noch der bösartige Tumor - auf weniger als einen Millimeter genau. Für die Behandlung wird in der Heidelberger Anlage mit einem Synchrotronbeschleuniger ein ganzes Arsenal an energiereichen Teilchen auf fast achtzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit gebracht und dann auf das Ziel gefeuert: Wasserstoffkerne, also Protonen, und schwere Ionen wahlweise aus Kohlenstoff, Sauerstoff oder Helium. Mit der gewaltigen Energie dringen die beschleunigten Teilchen bis zu dreißig Zentimeter tief ins Gewebe. Das genügt für Kopf- wie für Rumpftumore allemal. Zumal die Heidelberger Anlage neben zwei horizontalen Bestrahlungsplätzen über einen "Gantry" verfügt - einen walzenförmigen, beliebig drehbaren Behandlungsraum, in dem die Strahlenkanone aus jeder gewünschten Richtung auf den Tumor gerichtet werden kann. Der Patient auf der Liege wird vom Roboter getragen, von Kameras überwacht und millimetergenau durch ein lasergestütztes Rasterscansystem justiert. Die Software weist den tumorzerstörenden Strahlen den Weg. Grundlage ist ein dreidimensionales Computermodell des Tumors, das vor der Behandlung mit hochauflösenden Bildgebungsverfahren erzeugt worden war. Um die drei Minuten dauert eine Bestrahlung, weniger als zwanzig Minuten dürfte der Patient am Behandlungstag im HIT verbringen. Das alles sind technische und therapeutische Fortschritte, die viel Geld kosten - 119 Millionen Euro - und auch nicht über Nacht kommen. Mit Protonenstrahlen wurde schon Anfang des vorigen Jahrhunderts experimentiert, die biologische Durchschlagskraft der schweren Ionen hat man ein paar Jahrzehnte später entdeckt.

Mitte der neunziger Jahre entstand in Darmstadt, am heutigen GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, die erste Teilchenbestrahlungsanlage, die zum Vorläufer des HIT wurde. In zehn Jahren, bis Ende 2008, wurden dort 440 Krebspatienten in klinischen Studien behandelt. Es waren vor allem solche mit Kopf- und Schädelbasistumoren, aber auch mit Prostatageschwülsten. Ergebnis: Weniger als die Hälfte der Strahlendosis einer Standardbehandlung war nötig bei gleichzeitig deutlich kürzerer Bestrahlungszeit und deutlich größerer Genauigkeit. Das bedeutete weniger Nebenwirkungen und weniger Zweittumore. Als besonders vielversprechend hinsichtlich der physikalischen Dosisverteilung erwiesen sich die Kohlenstoffionen, die auf ihrem Weg zum Tumor die geringste Streustrahlung im gesunden Gewebe hinterlassen und auf den Punkt genau am Ende des berechneten Strahlenwegs ihre geballte Energie zur Zerstörung der Krebszellen einsetzen. Nach Aussagen von Thomas Haberer, dem wissenschaftlich-technischen Direktor am HIT, der die Darmstädter Anlage mit aufgebaut hatte, ist die Heidelberger Anlage deutlich genauer und vielseitiger als vergleichbare Geräte in Japan oder Nordamerika, wo man schon in den neunziger Jahren den Ausbau der Teilchentherapie massiv vorangetrieben hat. Weltweit siebzigtausend Patienten sind mittlerweile mit der neuen Technik, insbesondere mit Protonenstrahlen, behandelt worden.

Einige Dutzend Maschinenparks mit integrierter Beschleuniger- und Bestrahlungstechnik gibt es schon. Doch das ist erst der Anfang. Überall werden neue Anlagen geplant und gebaut, allein in Deutschland sollen bis 2013 fünf neue Anlagen in den Kliniken zur Verfügung stehen: drei kombinierte Protonen- und Ionenstrahlanlagen sowie zwei reine Protonengeräte. In Heidelberg geht es nun darum, die unterschiedlichen Bestrahlungsverfahren in klinischen Studien systematisch und vergleichend zu untersuchen. Die Krankenkassen haben die Kostenübernahme für die anfangs 1300 Patienten, die pro Jahr behandelt werden sollen, vertraglich zugesagt - keine Selbstverständlichkeit bei durchschnittlich geschätzten zwanzigtausend Euro Behandlungskosten pro Patient. Das ist dreimal so viel wie die konventionelle Strahlenbehandlung, die an etwa einer Viertelmillion Patienten in Deutschland angewendet wird. Aber vergleichbar den Kosten moderner Krebsmedikamente. "Würde man eine gesamtwirtschaftliche Rechnung aufmachen", sagt Debus, "könnte sich die Schwerionenbestrahlung mit weniger Nebenwirkungen, weniger Verdienstausfällen, kürzeren Behandlungszeiten und besseren Heilungsraten als die günstigere Alternative herausstellen." Zu alledem sollen jetzt in Heidelberg Daten gesammelt werden.

10/2009
 

Nachhaltiges Bauen

Jörg Krämer auf Expo Real Podiumsdiskussion

Bei der diesjährigen Immobilienmesse Expo Real in München initiierte die Stadt Darmstadt eine Podiumsdiskussion zum Thema "Darmstadt als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen" und ließ Fragen rund um die DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) erörtern. Der Diskussion und den Fragen der Messebesucher stellten sich am Stand der Metropolarena Frankfurt Rhein Main:
- Prof. Carl-Alexander Graubner (Professor für Massivbau an der TU Darmstadt, Partner in der Ingenieurgesllschaft KHP)
- Prof. Rolf Katzenbach (Direktor des TU Darmstadt Energy Center, Partner in der Ingenieursozietät Prof. Katzenbach)
- Prof. Andreas Pfnür (TU Darmstadt, Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)- Hellmut Metzing (Projektentwickler, MIB Wohnbau)
- Jörg Krämer (Architekt, Geschäftsführender Partner planquadrat Elfers Geskes Krämer) 

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann.

08/2009
 

Grundsteinlegung

Neues Verwaltungsgebäude in Hanau

Auf dem Gelände des Industrieparks Wolfgang ensteht ein neues 7-geschossigen Verwaltungsgebäudes für die Firma Evonik.
Entwurf, Planung und Bauleitung werden von planquadrat erbracht.
Der Rohbau hat bereits das 2. Obergeschoss erreicht, am 03. August wurde nun aber mit einem feierlichen Akt die Grundsteinlegung offiziell nachgeholt. Neben den Bauherren waren die Planer und ausführenden Firmen sowie die zukünftigen Nutzer anwesend. 

07/2009
 

PQ-Betriebsausflug

Teamgeist beim Paddeln auf der Lahn

Im Rahmen des diesjährigen Betriebsausfluges und bei herrlichem Sommerwetter startete das Team von Planquadrat eine Paddeltour auf der Lahn. Mit 15 Booten und rund 50 Paddlern startete die 17 Kilometer lange Tour in Runkel, führte vorbei an der Domstadt Limburg bis nach Diez und sorgte für jede Menge Spaß, Wasserschlachten und müde Knochen!

06/2009
 

Auszeichnung

Integrierte Stadtentwicklung und Baukultur

Der Bundesminister Wolfgang Tiefensee hat im Rahmen des Wettbewerbs
"Stadt bauen. Stadt leben. Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur"
die Landeshauptstadt Saarbrücken für das Projekt Stadtmitte am Fluss ausgezeichnet - ein Wettbewerbsverfahren mit Bürgerbeteiligung und Workshops, an dem planquadrat neben fünf weiteren Büros teilgenommen hatte.

Mit der Vergabe des Preises würdigt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vorbildliche Projekte zur nachhaltigen Entwicklung in Städten und Regionen, die zu neuen Überlegungen und weiterem Handeln anregen. Insgesamt nahmen 430 Projekte aus ganz Deutschland am Wettbewerb teil. In fünf Kategorien wurden insgesamt 55 Preise vergeben. Die Landeshauptstadt wurde in der Kategorie "Integriert und regional handeln - Entwicklung von Stadt, Region und Landschaft" ausgezeichnet. Der Wettbewerb zielt mit dieser Kategorie auf Großprojekte integrierter Stadtentwicklung sowie auf Planungen und Projekte auf der regionalen Ebene. Gesucht wurden unter anderem übergreifende Vorhaben mit Wirkung auf größere Stadtzusammenhänge und die Region, wie zum Beispiel der Rückbau überdimensionierter Verkehrsinfrastrukturen und die Rückgewinnung städtischer Areale. Die zehnköpfige Jury gelang beim Saarbrücker Projekt zu folgender Überzeugung: "Das Projekt Stadtmitte am Fluss eröffnet die Möglichkeit, die Bausünden der Nachkriegszeit zu korrigieren. Auf 1,5 km Länge wird die stark befahrene Autobahn unter die Erde verlegt und damit deren Trennwirkung aufgehoben. So kann der geographische Mittelpunkt der beiden historischen Kernstädte Alt-Saarbrücken und St. Johann seine Funktion als Stadtzentrum für die Gesamtstadt wieder wahrnehmen. Dadurch wird das innerstädtische Wohnen reaktiviert, das Saartal für Freizeit und Erholung zurückgewonnen sowie die Lebensqualität verbessert. Vorbildlich ist der seit Jahren intensiv mit den Bürgern geführte Diskussions- und Planungsprozess zum Umgang mit der Stadtautobahn, der für die Nachhaltigkeit der Planung und die Akzeptanz des Projektes zukunftsweisend ist."

05/2009
 

Imaginäre Mauern einreißen

Darmstädter Echo, 14.05.2009

Konzept: Nieder-Ramstädter Diakonie stellt erste Pläne für die künftige Nutzung des Geländes im Herzen der Gemeinde vor - Nur 80 Wohnplätze sollen bleiben - Begegnung im Mehrgenerationenhaus

NIEDER-RAMSTADT.
Lebensvielfalt in der Mitte Nieder-Ramstadts entwickeln, das ist das erklärte Ziel der Nieder-Ramstädter Diakonie. Gestern wurde ein Grobkonzept vorgelegt für die Zukunft des Diakoniegeländes im Herzen von Nieder-Ramstadt.

Die Einrichtung für Behinderte ist in einer Umbruchphase, dezentralisiert sich. Viele Satelliten sollen künftig eine früher mit unter eigene Welt ablösen: In neuen, kleineren Einheiten in der Region, etwa steht die Eröffnung eines Hauses in Seeheim an, können Behinderte näher an ihren Familien und inmitten der Gesellschaft leben.

Umgekehrt soll sich auch das Gelände öffnen. "Wir wollen imaginäre Mauern einreißen", unterstrich Sprecher Detlef Schulz-Kuhnt. Eine neue Straße, die durch den Abriss dreier Gebäude ermöglicht wird, soll über das Grundstück führen. "Die Straße wird das Rückgrat des Geländes", sagte Herbert Elfers vom Planungsbüro.

Bis 2015 werden 400 Plätze am Standort Nieder-Ramstadt abgebaut. Nur 80 Wohnplätze sollen bleiben. Auf dem zwölf Hektar großen Gelände entsteht Raum für Neues. Und der soll vielfältig genutzt werden, betonte der stellvertretende Vorsitzende des Diakonievorstands, Walter Diehl, gestern. "Wir wollen ein lebendiges Gelände, keinen großen Investor.

"Eine Mischnutzung wird angestrebt. Gefragt sind Ideen für individuelle Wohn- und Arbeitsformen wie Baugemeinschaften, ein Pflegeheim für alte und demenzkranke Menschen, eine Kindertagesstätte und ein Mehrgenerationenhaus, in dem sich Menschen jeden Alters begegnen können.

Die Darmstädter "Mission Leben" würde auf dem Gelände ein Altenpflegeheim betreiben und ambulante Leistungen anbieten, sagte Diehl. 50 bis 60 Plätze böte das Pflegeheim, was Diakonie und "Mission Leben" zufolge dem Bedarf der Gemeinde Mühltal entspricht. Durch den Umzug der Verwaltung in das Bodelschwingh-Haus stünden Verwaltungs- und Servicegebäude dafür zur Verfügung.

Die Planung richte sich nach den Interessen der Gemeinde, denn die habe Planungshoheit, unterstrich Diehl. Derzeit informiert die Diakonie nach und nach die Fraktionen der Gemeindevertretung über das Grobkonzept. Dort werden die Anregungen interessiert aufgenommen. "Ein gutes Konzept", sagt beispielsweise Mathias Göbel von der SPD. Doch Wohnen im Alter wird in Mühltal nicht erst seit den Überlegungen der Diakonie diskutiert. Das Thema ist eng verknüpft mit dem Haus Waldeck. Im vergangenen Herbst entschloss sich die Gemeinde zum Kauf des Waldeck-Areals von der Stadt Darmstadt - eigentlich, um dort ein Seniorenwohnkonzept umzusetzen. Eine Arbeitsgruppe hatte lange zuvor ein entsprechendes Papier erarbeitet.

Nun gibt es zwei Standorte für die gleiche Idee. Kein Widerspruch, betonte Bürgermeisterin Astrid Mannes im ECHO-Gespräch. Der Gemeindevorstand führe derzeit Gespräche zur Umsetzung des Konzepts mit der Diakonie, "unter Berücksichtigung des Areals Waldeck", betonte Mannes. Die Diakonie sei mitten im Ort gelegen, habe ein behindertengerechtes Schwimmbad, das seien Vorteile. Sollte das Konzept weitgehend auf dem Diakonie-Gelände verwirklicht werden, könne man auf dem Areal Waldeck ergänzend barrierefreies Wohnen für Senioren oder günstige Bauplätze anbieten.Sozialdemokrat Göbel sah auf Nachfrage sogar die Chance, beide Standorte mit dem Konzept zu beleben. Er sprach von einem "Staubsauger-Effekt". So ein Angebot gebe es im Umkreis derzeit nicht, es könne Senioren von weiter her anziehen. "Ideal wäre, die Diakonie würde zwei Jahre warten, wir setzten das Konzept bei Waldeck um und nochmal auf dem Diakonie-Gelände."

04/2009
 

Richtfest Europa-Arkaden II

Darmstädter Echo, 22.04.2009

Richtfest: Der zweite Teil der Europa-Arkaden soll bis Anfang Juli fertig sein - Nachfrage trotz Wirtschaftskrise - Zwei Mieter stehen fest

Das Europaviertel im Westen des Hauptbahnhofs gilt für Darmstadts Wirtschaftsförderer als Vorzeigeprojekt. Ein "internationales Viertel" sieht Oberbürgermeister Walter Hoffmann dort entstehen. Ein weiteres Element, das diesen Ruf bestätigen soll, ist in den vergangenen Monaten in der Robert-Bosch-Straße aus dem Boden gewachsen: der zweite Teil der Europa-Arkaden. Gestern war Richtfest für den Bürokomplex.

Sechs Stockwerke, 8.000 Quadratmeter Bürofläche, 117 Autostellplätze in der eigenen Tiefgarage. Das sind die Kennzahlen des 22 Meter hohen Gebäudes an der Ecke zur Bratustraße. Anfang August vergangenen Jahres hatte die Projektentwicklungsgesellschaft Strabag Real Estate GmbH mit dem Bau begonnen. In der Zwischenzeit wurden 12.000 Kubikmeter Erde ausgehoben und 700 Tonnen Stahl verbaut, sagte Volker Ehnis vom Generalunternehmer Züblin AG. "Wir liegen im Plan", erklärte Strabag-Bereichsleiter Andreas Hülsken. Bis Anfang Juli sei das Gebäude fertig.

Zwei Mieter stehen bereits fest. Dabei wird die Getronics Deutschland GmbH dem internationalen Anspruch des Europaviertels gerecht. Der IT- und Kommunikationsdienstleister ist eine Tochter des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN. 1.800 Quadratmeter hat das Unternehmen in dem zweiten Bauabschnitt der Europa-Arkaden angemietet. 70 Beschäftigte ziehen von Raunheim nach Darmstadt. Dort sollen weitere hinzukommen, hieß es während des Richtfests.

Die Nähe zum Bahnhof und die gute Verkehrsanbindung waren nach Angaben von Getronics-Serviceleiter Rüdiger Schmieder ausschlaggebend für die Standortwahl: "Wir sind ein international agierender Konzern. Da brauchen wir eine gute Anbindung." Die Nähe zu Autobahn und Bahnhof war auch für den zweiten Mieter das Argument für die Europa-Arkaden. Der Darmstädter Softwarehersteller Activeweb zieht von der Rößlerstraße in die Robert-Bosch-Straße und hat dort 320 Quadratmeter angemietet. Zehn Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen nach Angaben seines Mitgesellschafters Eric Engels.

Trotz der Wirtschaftskrise sieht Oberbürgermeister Hoffmann im Europaviertel einen Standort, der sich durchsetzen werde. Nach Angaben von Hülsken gibt es kein Problem bei der Vermarktung der restlichen Büroflächen. Die Verhandlungen liefen. Bis zum Sommer seien 80 Prozent vermietet, kündigt er an. Als Grund für das Interesse nennt er die Nachfrage nach kleineren Flächen. Die Raumgrößen in dem Gebäude sind flexibel zu gestalten. Von "coolen Büros" ist die Rede. Dabei wird nach Angaben von Herbert Elfers vom Architekturbüro Planquadrat eine sogenannte Betonkerntemperierung eingesetzt.

Mit dem zweiten Bauabschnitt der Europa-Arkaden ist eine weitere Baulücke im Europaviertel geschlossen. Geplant ist noch die Erweiterung der Europäischen Weltraumagentur ESOC. Brach liegende Grundstücke gibt es noch an der Robert-Bosch-Straße und westlich des Europaplatzes am Bahnhof.

02/2009
 

Prägnante Ästhetik und großzügiger Wohnraum

Frankfurt-live.com, 10.02.2009

Ausgezeichnetes Darmstädter Architekturbüro planquadrat engagiert sich im Frankfurter Rebstockpark

Der Rebstockpark ist nicht nur Frankfurts grüner Stadtteil, auch die Liste der dort vertretenen Architekten ist prominent besetzt. Mit zwei neuen Projekten wird nun das renommierte Darmstädter Architekturbüro planquadrat sein Engagement im Rebstockpark fortsetzen.

Familienfreundliche und flexible Neubauten der Montgolfierallee konzipiert planquadrat eine Wohnanlage mit 73 Mietwohnungen, 92 weitere Wohneinheiten wird das Objekt an der Ecke Leonardo-da-Vinci-Allee/Käthchen-Paulus-Straße aufweisen. Charakteristisch für den Anspruch von planquadrat vereinen die neuen Objekte gestalterische Prägnanz und komfortabel ausgestalteten Wohnraum. "Der Wohnungsbau ist eines unserer Kernthemen. Deshalb liegt uns die Gestaltung von Wohn- und Lebensräumen besonders am Herzen", erklärt Jörg Krämer, der das Architekturbüro zusammen mit den zwei Partnern Herbert Elfers und Martin Geskes leitet.

Die neuen Anlagen, beauftragt vom Bauherren MiB Wohnbau GmbH mit Sitz in Aschaffenburg, werden schwerpunktmäßig familienfreundliche 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit großzügigen Grundrissen vorweisen, jedoch auch über kleinere Wohnungen mit nur 2 Zimmern verfügen. "Mit dieser Mischung von Wohnungstypen sind die Objekte interessant für viele verschiedene Zielgruppen", sagt Projektleiter Markus Helfrich. "So kann eine spannende und lebendige Mischung von Bewohnertypen entstehen." Zudem erfüllen die Wohnungen höchste Ansprüche an Qualität und Ausstattung. Standardmäßig verfügen sie über zwei Bäder, Parkettböden und zweischalige Wohnungstrennwände. Außerdem zeichnen sich die Gebäude durch eine nachhaltige Bauweise nach dem KfW 60-Standard aus, die dem Anspruch des Rebstockparks als umweltverträglichem und grünem Stadtteil entspricht.

Schon das erste Projekt im Rebstockpark war ein voller Erfolg
Bereits mit seinem ersten Projekt vor Ort hat planquadrat im Rebstockpark Akzente gesetzt. Mit ihren auffälligen grünen Balkonen zählt die Wohnanlage "Belle Vie" in der Montgolfier-Allee/August-Euler-Straße zu den markantesten Objekten im Rebstockpark. Die Anfang 2008 fertiggestellte Anlage bietet in einem Solitär- und einem Riegelbau insgesamt 39 Eigentumswohnungen und wurde ebenfalls von der MiB Wohnbau GmbH beauftragt. Die neuen Gebäude sollen nun den großen Erfolg des "Belle Vie" fortsetzen. Bauen für den grünen Stadtteil - eine besondere Aufgabe

Die Liste anspruchsvoller Projekte, die planquadrat im In- und Ausland realisiert hat, ist lang. Sie umfasst z.B. die Fronhofer Galeria in Bad Godesberg, die Sanierung des Düsseldorfer Hilton-Hotels, das Jumeirah Lakes Towers in Dubai und den Software Campus im indischen Pune.

"Die Arbeit für den Rebstockpark hat für uns einen ganz besonderen Reiz", meint Markus Helfrich. "Die von Eisenman definierten Vorgaben für die Gesamtgestaltung des Stadtteils erfordern kreative und ästhetische Lösungen für die Planung der Grundrisse und haben dadurch einen entscheidenden Einfluss auf die Gebäudegestaltung", betont Krämer.

Auch die grünen Balkone des "Belle Vie" stehen im Zusammenhang mit dem gestalterischen Gesamtkonzept des Rebstockparks, das u.a. eine durchgehende Fassadenbegrünung vorsieht. "Mit den Balkonen haben wir der Anlage sofort einen grünen Akzent verliehen, ohne erst eine spezielle Bepflanzung abwarten zu müssen", erläutert Krämer. "Das grüne Glas passt sich außerdem den unterschiedlichen Lichtbedingungen an und verleiht dem "Belle Vie" dadurch eine wechselnde aber immer einheitliche Optik."Der Rebstockpark - ein einzigartiger Stadtteil

In ihrer Meinung über den Rebstockpark als Wohnlage sind sich Krämer und Helfrich einig. Der junge Stadtteil profitiere sehr vom Landschaftspark sowie von den zahlreichen Grünflächen und Freiräumen, die sich dank der Bauhöhe der Gebäude – gemäß dem Prinzip "Höhe statt Breite" – auch zwischen den einzelnen Wohnanlagen ergeben. Dazu kommen das Rebstockbad als besondere Freizeitmöglichkeit sowie die gute Verkehrsanbindung. "Der Rebstockpark ist in dieser Hinsicht ein einzigartiger Stadtteil von Frankfurt", fasst es Jörg Krämer zusammen. "Wir freuen uns, hier mit eigenen Projekten vertreten sein zu können".

Grün findet Stadt: Der Rebstockpark ist der grüne Stadtteil Frankfurts. Hier gibt es 75.000 m² Parklandschaft. Gleich daneben befinden sich Rebstockweiher und das größte Erlebnisbad der Stadt, das Rebstockbad. So grün wie der Rebstockpark ist, so nah ist er: In kaum mehr als einer Viertelstunde ist man in der City. Der Rebstockpark lässt den Menschen alle Möglichkeiten offen, Beruf und Privatleben flexibel, bequem und mobil zu gestalten. Der Claim "Grün findet Stadt" unterstreicht dies.

Die Rebstock Projektgesellschaft mbH ist eine Public Private Partnership der Stadt Frankfurt am Main mit privaten Investoren mit der Aufgabe, das Rebstockgelände zu erschließen und zu vermarkten. Das Experten-Team unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Michael Knisatschek und Michael Matzerath unterstützt und berät Interessenten und Investoren zuverlässig und schnell in jeder Phase ihrer Investition. Zu den Investoren gehören namhafte Unternehmen wie die Accor Gruppe, die Baugenossenschaft RIED, die Frankfurter Haus- und Liegenschafts GmbH, die FRANK Heimbau Main/Taunus GmbH, die MiB Wohnbau, die WM Bauträger GmbH, die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH, die Unfallkasse Hessen und die Zürich Gruppe. Mehr Informationen unter www.rebstockpark-ffm.de

01/2009
 

Bahnhofsvorplätze Hbf FFM

Wettbewerb engere Wahl

Interdisziplinärer städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb in Arbeitsgemeinschaft mit bierbaum.aichele.landschaftsarchitekten und Senger Consult.

Der vorhandene Stadtraum wird neu geordnet und bespielt: einem Tanzensemble gleich bewegen sich beleuchtete Pylone und Einbauten, nahezu schwebend - über den neuen, alten Platz - die Bühne der Stadt, welche den Ankommenden in Frankfurt empfängt. Straßenbahnhaltestellen, Bahnhofseingänge sowie die Abgänge zur vorhandenen B-Ebene werden neu konzipiert und optimiert.

Das Campanile-Grundstück beherbergt den Fernbusbahnhof. Dieser wird mit einem Bürogebäude überbaut, Lichtöffnungen in den Innenhöfen des Gebäudes lassen Tageslicht in den hohen Raum, die geschwungenen Treppenhäuser mit Service-Einheiten und Buskartenverkauf vermitteln eine freundliche Atmosphäre. Unter dem Busbahnhof liegt das Parkhaus, das alle nötigen Stellplätze für Bahnkunden sowie das neu geplante Hochhaus aufnimmt.

01/2009
 

Cambrai-Fischer-Kaserne

Wo Darmstadt nach Innen wächst

Darmstädter Echo, 15.01.2009

Städteplanung - Zukunftschancen der Cambrai-Fritsch-Kaserne: Planer denken nach

Bis 2008 wurden sie von den Amerikanern genutzt, die zwischen Bessungen und Eberstadt liegende Cambrai-Fritsch-Kaserne und die unmittelbar südlich angrenzende Jefferson-Siedlung. Der Darmstädter Stadtplaner und Architekt Herbert Elfers sieht die Neustrukturierung dieser Flächen mitten in der Stadt als große Chance. "Hier werden nicht nur Bessungen und Eberstadt erweitert, hier wird Darmstadt erweitert."

Elfers ist Partner im Stadtplanungsbüro planquadrat. Das Büro hat Erfahrung damit, ehemals militärisch genutzte Flächen - sogenannte Konversionsflächen - in Wohngebiete umzubauen. So stammt der Entwurf zur Umwandlung eines Panzerwerks im Mainzer Stadtteil Gonsenheim in das Quartier "Gonsbach-Terrassen" von planquadrat. Weitere Projekte des Büros sind beispielsweise Konversionsflächen in Aschaffenburg oder Zweibrücken.

"Es ist ja nicht die einzige Lage, die Darmstadt zufällt", erinnert Elfers an andere freigewordene Flächen wie Lincoln-Siedlung, St. Barbara-Siedlung oder die Kelley-Barracks. Insgesamt seien das rund 122 Hektar, die in einem Gesamtkonzept berücksichtigt werden müssten, sagt planquadrat-Architektin Claudia Becker: "Die Cambrai-Fritsch-Kaserne ist nur im Kontext mit den anderen Flächen zu sehen.

"Die beiden Stadtplaner sehen das Quartier zwischen Bessungen und Eberstadt als gute bis sehr gute Lage - mit Blick auf ein Konzept, das alle Konversionsflächen berücksichtigt. "Wenn man es in die vorhandenen Wohnlagen einbindet, liegt das Quartier in allerbester Lage." Dabei solle es aber weder zu einem Eberstädter noch einem Bessunger Anhängsel werden. Das Quartier brauche "ein eigenes Image", fordert Elfers.

Die angrenzenden Stadtteile - südliches Bessungen und nördliches Eberstadt - sind im Darmstädter Mietspiegel als gute Wohnlagen ausgewiesen. An den Flanken der Kaserne lägen Natur und Wald, erklärt Elfers. "Bessere Wohnlagen kann man sich inmitten einer Stadt nicht vorstellen." Vom Nordwesten der Kaserne könne man zudem auf einen kleinen See blicken. Hinzu kämen rund 30 Meter Höhenunterschied im Kasernegelände und "attraktive Terrassen", beschreibt Becker.

"Vermarktung und Planung müssten Hand in Hand gehen", finden die Planer und betonen: "Wenn städtische Interessen mit abgewogen werden, bekommen sie in der Regel eine viel bessere Qualität". Eine Stadt handele mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte, ein privater Investor habe unter Umständen keine langfristigen Interessen. In Mainz hatten die Stadtwerke das ehemalige Panzerwerk erworben und dann die Grundstücke nach und nach verkauft.

Nützlich: Handbuch zur Gestaltung des Quartiers
Die Größe des Quartiers lasse auch Unterquartiere für unterschiedliche Bebauungen zu, sagt Elfers. So könne man etwa auf Flach- oder Satteldachwünsche der Bauherren eingehen. In Mainz habe man ein achtzigseitiges Gestaltungshandbuch herausgebracht, schildert Claudia Becker. Wünsche einzelner Bauherren nach Schwarzwaldhäusern konnten die Mainzer so abwehren. "Zudem gab es für jeden Bauinteressenten eine Beratung vor Ort", beschreibt Becker. Dabei ging es nicht um Bevormundung, sondern um Abstimmung, Information und Koordination.

Schließlich prüfte eine städtische Lenkungsgruppe die Bauherren-Pläne auf Kompatibilität zu den Vorgaben. Die Stadtwerke verkauften nur an den, der bereit war, seinen Bau ins Quartier einzupassen; die Entwürfe wurden Bestandteile des Kaufvertrages.

Ein Stadtplaner-Wettbewerb zur Konversion der Cambrai-Fritsch-Kaserne sei das Beste, sagen Elfers und Becker. Konkurrenz schaffe die Chance für beste Ergebnisse.

12/2008
 

Machbarkeitsstudie Gonsbach Crescent Mainz

Wettbewerb 1. Preis

Machbarkeitsstudie "Gonsbachterrassen / Westlich der Karlsbader Straße" in Arbeitsgemeinschaft mit bierbaum.aichele.landschaftsarchitekten und Heinrich Lessing Architekt.

Zwischen den Gonsbachterrassen und der Großen Sandflora entsteht ein neuer eigenständiger Stadtbaustein. Das hochwertige Siedlungsbild prägt ein Ring aus rotblättrigen Bäumen. Geschosswohnungsbau, Reihenhäuser und Doppelhäuser vermitteln zwischen den verschiedenen Maßstäben der bestehenden Quartiere.

08/2008
 

Europaarkaden Darmstadt

Grundstein zweiter Bauabschnitt

Immobilienzeitung, 14.08.2008

Züblin Development hat Gefallen am Darmstädter Büromarkt gefunden und gerade den Grundstein für den zweiten Bauabschnitt der Europaarkaden nahe dem Darmstädter Hauptbahnhof gelegt. Nachdem der erste Abschnitt vollvermietet ist, laufen gerade die Verhandlungen über zwei Großvermietungen im neuen Gebäudeteil.

Fast hätte das Grundstück des Bürokomplexes Europaarkaden an der Ecke Bratustraße/Robert-Bosch-Straße eine ganz andere Bestimmung erhalten. Darauf machte Architekt Herbert Elfers vom Darmstädter Büro planquadrat bei der Grundsteinlegung aufmerksam: "Vor zehn Jahren wurden wir beauftragt, auf diesem Areal ein Großkino zu planen." Damals erreichte die bundesweite Welle der Kinoneubauten ihren Höhepunkt. Zwei andere Kinos wurden in Darmstadt realisiert, die Pläne für diesen Standort jedoch wieder verworfen. Einige Jahre stand das Grundstück leer und wurde vorübergehend für Beach-Partys genutzt. Im Jahr 2003 konnte sich planquadrat aber erneut einen Auftrag für das Grundstück sichern, als die Strabag beschloss, dort einen Bürokomplex zu bauen.

Erster Abschnitt vollvermietet
Seit 2005 steht der erste Teil der Europaarkaden mit 7.350 m², die zum Großteil an die Ingenieurgesellschaft Arcadis vermietet sind. Weiterer Mieter ist ein medizinisches Kinderwunschzentrum. Inzwischen ist das Gebäude vollvermietet. Im benachbarten, 2002 von der Strabag erbauten Europahaus hat Züblin Development, inzwischen mit der Strabag Projektentwicklung zusammengeführt, selbst eine Niederlassung.

Inzwischen ist die Baugrube für den zweiten Bauabschnitt der Europaarkaden ausgehoben. Bis Mitte kommenden Jahres entstehen weitere 8.000 m² Bürofläche in einem sechsgeschossigen Gebäude mit Tiefgarage, das mit dem ersten Bauabschnitt einen Arkadengang bildet, der den Europaarkaden seinen Namen gibt. "Verhandlungen mit zwei potentiellen Mietern laufen bereits", verrät Andreas Hülsken, seit Juli dieses Jahres Bereichsleiter Rhein-Main von Züblin Development. Dabei geht es um Flächen zwischen 1.000 m² und 5.000 m². Neben einem klassischen Büronutzer hat auch ein medizinisches Unternehmen Interesse an Büroflächen bekundet.

"Der Darmstädter Büromarkt ist nach wie vor sehr stabil. Auch wenn keine Quantensprünge zu erwarten sind, gibt es dennoch eine hohe Nachfrage", schätzt Hülsken die derzeitige Lage ein. Leerstand an modernen Flächen sei in Darmstadt kaum vorhanden. Die Büromieten liegen im Darmstädter Westen derzeit zwischen 9,50 Euro/m² und 12 Euro/m².

Coole Büros
Im Marketing setzt Züblin Development auf niedrige Nebenkosten und wirbt mit "coolen" Büros: Die Kühlung der Arbeitsplätze wird nicht durch Klimaanlagen, sondern durch eine wassergestützte Betonkerntemperierung der Wände erreicht. Dazu kommen ein Sonnenschutz mit Lichtlenkungssteuerung und die Verwendung von Brauchwasser aus einer Regenwasserspeicherung. Bei der Bürogestaltung ist alles machbar vom Zellenbüro bis zum Kombibüro. Großer Pluspunkt des Geländes ist seine Lage direkt am Darmstädter Hauptbahnhof. Dennoch lässt sich seitens der Stadt in puncto Infrastruktur noch einiges verbessern. So warten die ansässigen Unternehmen derzeit noch auf eine Fußgängerbrücke, die das Darmstädter Europaviertel mit dem Gelände der Telekom auf der anderen Seite der stark befahrenen Rheinstraße verbindet. Viele Mitarbeiter pilgern nämlich in die Telekom-City, in der rund 6.000 Menschen arbeiten, um die dortigen Kantinen zu besuchen.

Westside-Story
Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann feiert die Entwicklungen im Darmstädter Westen seit den 90ern als erfolgreiche "Westside-Story". So ist dort neben einer der größten Telekom-Niederlassungen auch eine Zweigstelle der europäischen Raumfahrtorganisation ESA beheimatet, außerdem weitere 400 Unternehmen im Technologie- und Innovationszentrum. Eine Attraktivitätssteigerung des Viertels erhofft sich der Oberbürgermeister von der geplanten Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs an die Hochgeschwindigkeits-ICE-Strecke Frankfurt-Stuttgart.

Züblin-Bereichsleiter Hülsken kündigt für die Zukunft an, die Aktivitäten der Gesellschaft im Rhein-Main-Gebiet weiter auszubauen. "Unsere Schwerpunkte liegen neben Frankfurt in Darmstadt und Wiesbaden." Angesichts des wegen der steigenden Rohstoffpreise schwierigen Marktes ist er froh, auf die Ressourcen seiner Hochbaukollegen der Züblin AG zugreifen zu können.
(law) 

08/2008
 

Grundsteinlegung Europaarkaden II

Energetisch auf neuestem Stand

Darmstädter Echo, 08.08.2008

Grundsteinlegung: Baubeginn für den zweiten Teil der Europa-Arkaden
- Energetisch auf dem neuesten Stand

Anfang der neunziger Jahre entstand das Konzept, auf Flächen westlich des Hauptbahnhofs das Europaviertel zu errichten. Die am Donnerstag erfolgte Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt der Europa-Arkaden wertete Oberbürgermeister Walter Hoffmann daher als weiteres Zeichen für das Gelingen dieses vor 18 Jahren entwickelten Projekts. Die vielen dort bereits angesiedelten Unternehmen - vom Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) bis hin zur europäischen Weltraumagentur ESA - seien ein Beweis dafür, dass hier "Zukunft, Innovation und Dynamik zusammen kommen.

"Dem pflichtete auch Andreas Hülsken, Bereichsleiter der Züblin Development GmbH, bei. Die jetzt erfolgte Grundsteinlegung besiegelt bereits das dritte Bauprojekt des Unternehmens im Europaviertel. Vorangegangen waren die Errichtung des Europahauses und des ersten Abschnitts der Europa-Arkaden. Beide Gebäude sind komplett vermietet.

Bis Spätsommer 2009 sollen nun auf sechs Geschossen weitere 8000 Quadratmeter Bürofläche fertig gestellt und damit Platz für rund 320 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Büroräume werden über zwei Treppenhäuser erschlossen. Integriert sind zudem 105 Tiefgaragenstellplätze sowie 12 Außenstellplätze.

Andreas Hülsken zeigte sich zuversichtlich, ausreichend Mietinteressenten zu finden: "Wir können auf den positiven Erfahrungen der früheren Projekte aufbauen", sagte er. "Wir wissen, wie ein Gebäude aussehen muss, um vermietet zu werden. Und ich blicke schon mit Vorfreude auf den kommenden Erfolg." Die Europa-Arkaden bezeichnete er als das "marktgerechteteste Gebäude Darmstadts". Als Vorteile nannte er insbesondere die flexible Flächenaufteilung, ein energetisch optimiertes Haustechnikkonzept sowie die gute Verkehrsanbindung. Die Anbindung an den Hauptbahnhof, die Autobahn und den Flughafen sei erstklassig.

Mit einer Betonkerntemperierung zum Kühlen und Heizen sei das Gebäude auf dem neuesten Stand der Energietechnik. Außenliegender Sonnenschutz sorge zudem dafür, dass ein Aufheizen der Räume schon im Entstehen verhindert werde. "Hier entstehen coole Büros, die eine hohe Kosteneffizienz aufweisen", betonte Hülsken. Zudem wird Regenwasser gesammelt und als Brauchwasser genutzt.

Die Planung für die Europa-Arkaden stammt vom Darmstädter Architekturbüro planquadrat. Architekt Herbert Elfers wies auf die herausragende Stellung der Europa-Arkaden hin, die diese nach der Fertigstellung der geplanten Brückenverbindung zum Telekomgelände habe: "Der Weg zum Bahnhof führt dann genau an den Europa-Arkaden vorbei." Dieser Bedeutung sei man durch die Konstruktion hervorragender Gebäudeteile und dem so gebildeten Arkadengang nachgekommen.

Die in den Grundstein versenkte Plexiglashülse beinhaltet traditionell die Urkunde der Grundsteinlegung, Baupläne, Münzgeld, Prospekte sowie eine tagesaktuelle Ausgabe des Darmstädter ECHO.
Text: Karin Walz
Fotos: Züblin Development

06/2008
 

Ausstellung Darmstädter Architekturexport

Kunsthalle Darmstadt

planquadrat nimmt an der von der Kunsthalle Darmstadt und dem Bund Deutscher Architekten präsentierten Ausstellung Darmstädter Architekturexport teil. Die Veranstaltung ist ein Programmpunkt des Darmstädter Architektursommers und zeigt über die Stadtgrenzen hinaus "exportierte" Projekte von Darmstädter Architekten.

Die Vernissage findet am Freitag, den 04. Juli 2008 um 19.30 Uhr statt, es sprechen Dr. Peter Joch (Direktor Kunsthalle Darmstadt), Dieter Wenzel (Stadrat), Prof. Klaus Trojan (BDA Darmstadt) und Dr. Matthias Alexander (FAZ). Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag jeweils von 11-17 Uhr geöffnet, am 05. Juli 2008 gibt es ab 17 Uhr einen Rundgang mit den Architekten, am 06. Juli 2008 schließt die Ausstellung ab 17 Uhr mit einer Finissage.

www.bda-darmstadt.de www.kunsthalle-darmstadt.de

06/2008
 

Tag der Architektur

Besichtigung der Stadtvillen am Riedberg

Der Tag der Architektur 2008 unter dem Motto "Architektur belebt" findet auch dieses Jahr bundesweit erneut am letzten Juniwochenende statt.
Mit in der Auswahl dabei - ein Projekt von planquadrat.

Am Sonntag, den 29. Juni 2008, um 12.30 Uhr laden wir ein zur Besichtigung der Stadtvillen Kätcheslachpark am Frankfurter Riedberg. Drei in Reihe angeordnete Stadtvillen am Kätcheslachpark besetzen eine der attraktivsten Lagen im Stadtteil Riedberg. Den kubischen Baukörpern ist nach Süden eine Schicht aus geschützten Freibereichen vorgelagert, die den Wohnraum erweitert. Die 1-2 Wohnungen je Geschoss reichen teilweise über 2 Etagen. Lufträume und Loggien im Dachgeschoss erzeugen großzügige Raumfolgen. Durch Rahmen gefasste Pergolen geben ein einheitliches Bild. Wendeltreppen führen aufs Dach mit Blick auf Taunus und Skyline.

Weitere Infos zum Tag der Architektur unter www.akh.de

04/2008
 

Darmstädter Kicker Architekten Turnier

Viertelfinale erreicht

Beim 5. Darmstädter Kicker Architekten Turnier kickAcup'08 am 18. April im Darmstädter "Rheinstadion" hat planquadrat mit 7 Teams teilgenommen und mit den insgesamt 80 Mannschaften um Ruhm und Ehre gekämpft. Ein Team hat es bis ins Viertelfinale geschafft! Beim Preis für das beste Trikot gab es einen 2. Platz und den Sonderpreis noch obendrauf!

Organisiert wurde der kickAcup von werk.um architekten.

Mehr Infos und Bilder unter www.kickacup.de

02/2008
 

Wohnungsbau Mainz

Nur mit dem Segen der Stadt

Darmstädter Echo, 23.02.2008

Städtebau: Mainzer Planer berichten auf Einladung der CDU über ihr Modell der Umwandlung frei werdender US-Kasernen und -flächen

Wie Mainz ein Panzerwerk in ein Wohngebiet umgewandelt hat, erläuterte am Donnerstagabend der Mainzer Planungsdezernent Norbert Schüler. Die Darmstädter CDU hatte ihren rheinland-pfälzischen Parteifreund in die Comedy Hall eingeladen. In Darmstadt werden nach dem Abzug der Amerikaner unter anderem die Cambrai-Fritsch-Kaserne oder die Kelly-Barracks als Konversionsflächen zur Verfügung stehen.

"Wir wollen den öffentlichen Dialog anstoßen", sagte Ludwig Achenbach von der CDU. "Man muss über den städtischen Tellerrand hinaus schauen.

"In Mainz seien die Amerikaner 1992 aus ihrem 25 Hektar großen Panzerwerk im Stadtteil Gonsenheim abgezogen, sagte Norbert Schüler. Die Mainzer Stadtwerke kauften das Gelände, um es selbst zu nutzen. Das habe sich aber als zu teuer herausgestellt, weswegen man ab 2004 das Wohngebiet Gonsbachterrassen entwickelte. "Wir wollten für junge Familien ein interessantes Angebot schaffen", sagte der Planungsdezernent. 60 Prozent freistehende Wohn- oder Doppelhäuser, 20 Prozent Reihenhäuser und 20 Prozent Geschosswohnungsbau am Rand des Gebiets sollen dort entstehen. "Diesen Bedarf haben wir gutachterlich feststellen lassen", erklärte der Bürgermeister. Wie die Gonsbachterrassen zu gestalten seien, wurde dann über einen Planungsbüro-Wettbewerb entschieden. Es gewann das Darmstädter Büro planquadrat der Architekten Herbert Elfers, Martin Geskes und Jörg Krämer. 2006 wurde die Fläche erschlossen. Im Boden waren Schadstoffe; man sei mit dem Problem offen umgegangen und gut damit gefahren, berichtete Schüler. Der Bebauungsplan sei nicht eng gefasst worden, "aber wir haben mit einem Städtebaulichen Vertrag auf die Gestaltung eingewirkt". Ein Gestaltungshandbuch mit rund 80 Seiten gibt an, wie beispielsweise Zäune oder Dächer aussehen könnten. So sei die Dachfarbe vorgeschrieben, die Dachform aber nicht, sagte Günther Ingenthron, Leiter des Mainzer Stadtplanungsamts.

Wer bauen will, muss seine Pläne einer städtischen Lenkungsgruppe vorlegen. Das äußere Erscheinungsbild soll einheitlich sein. "Die Lenkungsgruppe hat den Knüppel in Form eines Stempels", lächelte Ingenthron. Nur damit bekomme man bescheinigt, mit seinem Bau in die Gegend zu passen. "Die Stadtwerke verkaufen nur an den, der bereit ist sich einzufügen." Das Konzept mit Gestaltungshandbuch funktioniere allerdings nur, weil die Stadtwerke eine Tochter der Stadt Mainz sind, betonten Schüler und Ingenthron. Man brauche einen Eigentümer, der das gleiche Ziel wie die Stadt hat. "Wir hatten bewusst nicht an einen Bauträger verkauft", sagte der Planungsamts-Leiter. Die beiden Mainzer Planer sehen das Projekt als Erfolg. Im Oktober 2006 sei der erste Kaufvertrag unterzeichnet worden, Mitte Februar 2008 war fast die Hälfte der Grundstücke verkauft und die Stadtwerke hätten voraussichtlich kein Geld daraufgelegt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liege bei 420 Euro inklusive Erschließungskosten. planquadrat-Architekt Herbert Elfers hält die etwa 24 Hektar große Darmstädter Cambrai-Fritsch-Kaserne für ein mit den Gonsbachterrassen vergleichbares Gelände. Die Lage am Wald zwischen Bessungen und Eberstadt sei sogar gefragter als die in Gonsenheim, vermutete er. Bei der Planung müsse man prüfen, was hier gebraucht werde. "Man muss die Qualität einer solchen Lage berücksichtigen und nutzen", sagte der Stadtplaner.

02/2008
 

Quartier Altkönigblick

Wohnen, Forschen Arbeiten

FAZ, 13.02.2008

Der neue Stadtteil Riedberg wächst weiter. Im nördlichen Quartier "Altkönigblick" entstehen 64 neue Mietwohnungen, fünf Arztpraxen und eine Apotheke. Im nächsten Jahr sollen die Gebäude fertig sein.

Der "kurze Weg zum Labor" im neuen Stadtteil Riedberg wird vielleicht einmal dazu führen, dass Frankfurt mit wissenschaftlichen Leistungen der Spitzenklasse von sich reden macht. Boris Rhein (CDU) jedenfalls sah gestern schon "mögliche künftige Nobelpreisträger" vor seinem inneren Auge, die die geringe Distanz zwischen ihrem Arbeitsplatz auf dem rasant wachsenden Riedberg-Campus und ihrer Wohnung im benachbarten neuen Stadtteil wohl zu schätzen wüssten. Der Wirtschaftsdezernent wies angesichts des Baubeginns für 64 neue Mietwohnungen darauf hin, dass ein attraktives Wohnumfeld von "unglaublicher Bedeutung" sei, um Frankfurt als "Top-Standort der Biotechnologie" zu etablieren. Im nächsten Jahr sollen die Wohnhäuser stehen.

In vier "Stadtvillen" und sechs Alleehäusern im Viertel "Altkönigblick" im nördlichen Teil des Riedbergs sollen die neuen Wohnungen entstehen. Fünf Arztpraxen und eine Apotheke werden in ein Gebäude am nördlichen Ende des Baufelds an der Altenhöferallee einziehen. Für die Architektur der Gebäude ist das Darmstädter Büro planquadrat verantwortlich, das schon das Viertel "Kingsize Gardens I" auf der gegenüberliegenden Seite der Allee gestaltet hat. "Wir wollten signifikante Architektur, die keine Wiederholungen bedeutet" erläutert Architekt Herbert Elfers. Die Südseite der auf einem Sockel stehenden, viergeschossigen "Stadtvillen" wird großzügig verglast, bei Bedarf spenden Jalousien Schatten. Die Balkone können bei schlechter Witterung mit Glaswänden geschlossen werden, so dass eine Art Wintergarten entsteht. Die Penthousewohnungen im obersten Stockwerk sind mit einer großen Dachterrasse versehen, Tiefgaragen ersparen die Parkplatzsuche. Die sechs Alleehäuser, deren westliche Seite verglast ist, werden ebenfalls viergeschossig gebaut. Am nördlichen Ende des Baufelds wird das Ärztehaus mit einer Apotheke im Erdgeschoss stehen. Das Riedberg-Zentrum, das Anfang 2009 eröffnet werden soll, ist 300 Meter entfernt, eine Kindertagesstätte befindet sich in unmittelbarer Nähe. Auch der naturwissenschaftliche Campus der Universität ist bequem zu Fuß zu erreichen.

Als Investor engagiert sich die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, die schon mehr als 4000 Wohnungen in Frankfurt besitzt. Allerdings stammen diese zum großen Teil aus den fünfziger und sechziger Jahren. "Wir wollen unseren Bestand verjüngen", sagte Markus Selinger, Leiter des Immobilienmanagements. Realisiert wird der Bau der Wohneinheiten nördlich des geplanten Kätcheslachparks als Teil des Projektes "Kingsize Gardens" von der Lechner Massivbau GmbH. Lechner ist seit 2003 auf dem Riedbereg aktiv und hat bisher 70 Wohnungen gebaut, unter anderem im gegenüberliegenden Abschnitt "Kingsize Gardens I". 40 weitere Wohnungen sind im Bau. Jährlich investiere sein Unternehmen 20 Millionen Euro auf dem Riedberg, sagte Geschäftsführer Bernd Lechner. Nach seinen Angaben soll das gesamte Quartier "Altkönig" 2010 fertiggestellt sein. Die Vermietung der neuen Wohnungen übernimmt die Firma Jäger Immobilien.

01/2008
 

Haus der Wirtschaft Darmstadt

Wettbewerb 1. Preis

Inhalt des Wettbewerbs ist die Planung eines repräsentativen Verwaltungsbaus für die Geschäfststelle des Verbandes "Hessen Metall" an der Rheinstraße, eine der Haupteinfallsstraßen Darmstadts.
Der Gebäuderiegel liegt parallel zum Park der Albert-Schweitzer-Anlage, die Adressbildung zur Rheinstraße wird bestimmt von einer metallisch glänzenden Wand und einer großen Auskragung des Gebäudes. Ein lang gestrecktes Wasserbecken leitet den Besucher zum prominenten, aber geschützten Eingang unterhalb der Auskragung. Eine Grünfläche ergänzt den internen Hofbereich - alle Büroräume können sich zum umgebenden Grün orientieren. Die für den Verband repräsentative Stahlbauweise des Gebäuderiegels erlaubt wenige Auflager und somit eine hohe Flexibilität in der Nutzung sowie die Stützenfreiheit im Konferenzbereich. Eine dunkle Natursteinverkleidung sowie die aus satiniertem Glas ausgeführte Untersicht des Riegels vervollständigen das edle und klassisch moderne Erscheinungsbild.

12/2007
 

Stadtentwicklung Friedrichsdorf

Infobox am Kiosk Stadt 25+

Taunus Zeitung, 10.12.2007

Friedrichsdorf.
Die Hugenottenstadt Friedrichsdorf hat jetzt auch eine "Infobox", wie man sie vom berühmten Potsdamer Platz in Berlin kannte. In Friedrichsdorf geht es – wie seinerzeit in der Hauptstadt – um Stadtentwicklung, wenn auch in anderen Dimensionen. Und noch einen Unterschied gibt es: Die Box ist nicht rot, sondern hellgrün, an zwei Seiten offen und heißt "Kiosk Stadt 25+".

Das klingt zwar etwas sperrig und auch ein wenig nach Wasserhäuschen, könnte sich im Laufe der Zeit aber zu "Info-Kiosk" abschleifen. Die Idee der mit dem Konzept betrauten Stadtplaner planquadrat aus Darmstadt war jedenfalls gut.

Es ist ein regnerischer Samstagmorgen, an dem der hellgrün und weiß gespritzte Würfel erstmals unter die Leute darf. Er steht am Eingang zum Markt, und die Neugierde der Bürger lässt nicht auf sich warten. Das erste Projekt des "Stadtentwicklungskonzepts 25+", das im September des vergangenen Jahres begonnen wurde, rollt. Wohin die mobile Box, die auch kostenlos gemietet werden kann, rollt, hängt wiederum an den Vorstellungen der Bürger. Vorschläge dürfen auf einer Karte notiert und abgegeben werden. "Bahnhof" heißt es einmal, und der Vorschlag stößt auf Zustimmung, denn auch dort wäre Einiges zu tun. Schwellenangst hat hier nichts verloren: ein Schritt nur, und man steht in dem blitzenden Chromwürfel und darf sich zum Planungsstab dazugehörig fühlen. "Die Anregungen und Ansichten zur Stadtentwicklung der Bürger sollen hier zusammen getragen und dann in der Planungskommission besprochen werden. Wir wollen nur steuern", sagt Friedrichsdorfs Erster Stadtrat Norbert Fischer (CDU). Die ersten Anregungen sind schon eingetroffen, aus Pappe gebaute Modelle von einem neuen Landgrafenplatz, wie ihn eine neunte Klasse der Philipp-Reis-Schule (PRS) gern hätte. Caroline Hofhangs stellt das Modell vor. Die Jungen wünschen sich Hochhäuser mit Elektronikläden, die Mädchen niedrige Bauten mit Modeläden. "Wir wollen nicht immer nach Frankfurt fahren", sagt sie. Das Exempel zieht also und soll sich, wie Planungsbüro und Politiker, darunter Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) und Renzo Sechi (FWG) vom Ausländerbeirat, sagen, multiplizieren. Immer neue Standorte, wie etwa die Hardtwaldschule oder der Houiller Platz, sollen dem Kiosk Popularität verschaffen. "Kommunikation ist uns Verpflichtung, so steht es im Stadtlogo", sagt Martin Geskes vom Planungsbüro. "Der Kiosk ist dafür die Plattform." Dass sich viele Bürger mit Stadtentwicklung befassen, kann Ausländerbeiratsmitglied Sechi bestätigen: "Wir haben herumgefragt und festgestellt, dass sich die Vorstellungen der Ausländer in unserer Stadt mit denen der anderen Bürger decken. Alle wünschen sich mehr Leben in der Stadt und bessere Bedingungen für die Existenzgründung. Sie sagen, es sei zu kompliziert, sich mit Gewerbe oder Einzelhandel selbstständig zu machen.

"Die Voraussetzungen für ein Gelingen sind gut. Gruppen wie "Herbsterwachen", der Seniorenbeirat, PRS-Vertreter und der Ausländerbeirat haben ihre Mitarbeit bereits angekündigt. Der Gemeinsinn ist rege, wie der Auftritt der Bläsergruppe "Junges Blech" der Musikschule zeigt. Die Musiker haben zwar vor Kälte steife Hände, aber der grüne Kiosk soll sein erstes Ständchen haben. Das kommt an. Nun muss sich zeigen, ob es dem Kiosk gelingt, die Stadt in ihrer Entwicklung voranzubringen.

12/2007
 

Parkgarage Bowling Green, Wiesbaden

Stiftungspreis Sensibles Parken in der Stadt

Gemeinsame Auszeichnung für den Auftraggeber Kurbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden und die Planungsgemeinschaft planquadrat Elfers Geskes Krämer / Anselment, Möller und Partner / Bauer Landschaftsarchitekten.

Mit dem Preis der gemeinnützigen Stiftung "Lebendige Stadt" werden realisierte Projekte, Anlagen und Konzepte gewürdigt, die sich durch eine innovative Gestaltung oder Betriebsform auszeichnen und auch unter ökologischen Gesichtspunkten Vorbildcharakter haben.

12/2007
 

Soziale Mitte Walldorf Süd

Wettbewerb Ankauf

Realisierungswettbewerb in Arbeitsgemeinschaft mit Geskes und Hack Landschaftsarchitekten, Berlin.

Wettbewerbsaufgabe ist ein städtebaulich-architektonischer Lösungsvorschlag für die im Zuge der Aufsiedlung des Baugebietes Walldorf Süd an der Nahtstelle zwischen der Kernstadt und der Neubaufläche zu schaffenden sozialen Infrastruktureinrichtungen auf Grundlage des von der Ausloberin Stadt Walldorf vorgegebenen Flächen- und Raumbedarfs.

11/2007
 

Stadtentwicklungskonzept Friedrichsdorf

Eröffnung mobiler Info-Kiosks

planquadrat erarbeitet seit Juli 2007 in Kooperation mit der Stadt Friedrichsdorf im Taunus ein entsprechendes Stadtentwicklungskonzept. Gemeinsam formulieren Bürger, Verwaltung und Politik konkrete Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Stadtentwicklung: "Stadt 25+".

Ein mobiler Kiosk ist das erste Projekt von "Stadt 25+" im Rahmen der Bürgerbeteiligung - er informiert über den Fortgang der Stadtentwicklungsinitiative und bietet gleichzeitig eine Plattform für Austausch und Ideenvorschläge. Der Kiosk ist Galerie, Bühne und Treffpunkt, nutzbar für eigene Beiträge zur Stadtentwicklung - er kann kostenfrei ausgeliehen und an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden.  

Die Eröffnung wird am 8. Dezember 2007 von 9-13 Uhr auf dem Landgrafenplatz in Friedrichsdorf gefeiert. Weitere Infos zu "Stadt 25+" und dem mobilen Kiosk unter www.stadt25-friedrichsdorf.de

11/2007
 

Stadtentwicklungskonzept

Weihnachtsmarkt in Friedrichsdorf

Taunus Zeitung, 12.11.2007

FRIEDRICHSDORF.
Die örtlichen Gewerbetreibenden werden den diesjährigen Weihnachtsmarkt am vierten Adventswochenende auf dem Rathausplatz ausrichten. (...)(...) Einen neuen Anlauf nimmt die Stadt offenbar in Sachen "Stadtentwicklungskonzept" (STEK). Nachdem das Darmstädter Büro "stadt.bau.plan" die Moderation des STEK nach Unstimmigkeiten abgegeben hatte und der Prozess daraufhin ins Stocken geraten war, soll nun die Firma planquadrat (ebenfalls in Darmstadt ansässig) das Projekt übernehmen. Nach Informationen der Taunus Zeitung ist daran gedacht, im Dezember 2007 auf dem Landgrafenplatz mit einem "mobilen Kiosk" für einen Fortgang der STEK-Initiative zu werben. Der momentan vorgesehene Arbeitstitel "Stadt 25+" steht für den Zeitraum nach dem Jahr 2025, auf den sich die Planungen beziehen werden.

08/2007
 

Stadtplanung Ausstellung

Darmstädter Entwürfe für Ostdeutschland

Darmstädter Echo, 15.08.2007

Stadtplanung: Ausstellung zeigt Darmstädter Entwürfe für Ostdeutschland - Bauen in Mainz

Wer im Jahr des Mauerfalls geboren wurde, wird jetzt schon volljährig. Eigentlich unglaublich. Unterdessen hat sich auch das Land verändert; der Osten wurde westlich und der Westen verostete und verrostete. Wie westlich der Osten wurde, zeigt die Ausstellung "Neu-Bau-Land - Architektur und Stadtumbau in den neuen Bundesländern, 1990 bis 2007", die derzeit im Frankfurter Architekturmuseum zu sehen ist.

Dort sind auch Darmstädter Büros vertreten - Hoechstetter und Partner zum Beispiel, deren Erfurter Regierungsviertel "Am alten Steiger" ein ausführlicher Beitrag gewidmet ist. Das Land Thüringen hat das Gelände eines ehemaligen Wehrmachtslazaretts gekauft, von dem noch ein langer Gebäudetrakt übriggeblieben war. Hier sollten vier repräsentative Ministeriumsbauten (Justiz, Soziales, Wissenschaft und Kultus) entstehen.

Hoechstetter setzte sich jedoch über diese Vorgabe hinweg und entwarf einen kühnen und kraftvollen Komplex, der alle Behörden verbindet. Die großstädtische Struktur erinnert ebenso an klassische Berliner Wohnblockbauten wie (ein wenig) auch an die jüngere Architektur des Regierungsviertels an der Spree - kein Wunder, dass die Erfurter den Spitznamen "Klein-Berlin" parat hatten. Zur Beauftragung Hoechstetters (Zweitplatzierter im Wettbewerb) trugen nicht zuletzt die Möglichkeiten der Kostenminderung bei.

Erwähnt wird auch der langfristig angelegte Stadtumbau von Leinefelde im Eichsfeld, für den das Darmstädter Büro "Gras" gewonnen wurde. Die Ausstellung am Schaumainkai dauert noch bis 26. August, der Katalog ist Verlag E. A. Seemann erschienen. Erfolgreich in der Fremde ist auch das Büro planquadrat tätig. Jetzt rückt die Verwirklichung seines Entwurfs für den Mainzer Winterhafen näher; dieser Tage wurde der Bauantrag lanciert. Planquadrat hat vier Punkthäuser an der Rheinpromenade entworfen, die 129 komfortable Panoramawohnungen unter weit auskragenden Dächern und Balkonen bieten.

07/2007
 

Städtebauprojekt Ernst-Ludwig-Park

Konversionsmaßnahme

da facto, Journal aus Darmstadt, 12.07.2007

Konversionsmaßnahme Ernst-Ludwig-Park: Städtebau für kostengünstige Eigenheime

Mit dem Erwerb der ehemaligen Ernst-Ludwig-Kaserne im Jahr 2001 schuf die Stadt Darmstadt die Voraussetzungen für ein neues Wohnquartier mit rund 270 Wohnungen in Reihenhäusern und im Geschosswohnungsbau. Die Konversion ehemals militärisch genutzter Flächen und die Einbeziehung privater Partner wird vielerorts kontrovers diskutiert. Mit diesem realisierten Projekt zeigt die Stadt laut Stadtrat Dieter Wenzel, "dass Konversionsmaßnahmen zügig, nachhaltig und zukunftsweisend realisiert werden können".

Das Gelände der Ernst-Ludwig-Kaserne ist in den vergangenen Jahren mit kostengünstigem Wohnungsbau, einer Kindertagesstätte und einem Verbrauchermarkt, einem Quartiersplatz und einer Grünanlage sowie 250 gepflanzten Bäumen revitalisiert worden. Da innerhalb des Stadtgebietes die Option besteht, weitere Konversionsflächen neu zu nutzen, gilt es, auf diesen ersten Erfahrungen aufzubauen, diese weiterzuentwickeln und die darin liegenden Chancen für die städtebauliche Entwicklung zu nutzen. Die Ernst-Ludwig-Kaserne entstand 1937/38 für ein Infanteriebataillon der Deutschen Wehrmacht. Das Gelände war schon als rechtwinklige Anlage mit einem zentralen Platz angelegt worden. Die US-Armee erweiterte das Gelände nach 1945 dann auf insgesamt 11,1 Hektar. Im Jahr 1992 kündigte die US-Armee die Freigabe der Kaserne an, 1995 sicherte sich die Stadt ein besonderes Vorkaufsrecht auf diese Flächen. Mit Abzug der US-Armee übernahm zunächst die Bundesvermögensverwaltung das Gelände. Auf einer noch nicht zurückgegebenen Teilfläche unterhielt die amerikanische Armee ein amerikanisches Theater. Im Vorentwurf zum Bebauungsplan 1996 wurde festgehalten, im Westen ein "Low-Cost-Gewerbepark" und östlich anschließend an die Heimstättensiedlung kostengünstige Eigenheime zu realisieren. Um die städtebaulichen Potenziale zu untersuchen, führte das Stadtplanungsamt eine Städtebau-Werkstatt durch, die die Ziele der Quartiersentwicklung festhielt und in Folge das Darmstädter Architekturbüro Planquadrat mit der Weiterentwicklung beauftragte. planquadrat hat im Auftrag des Stadtplanungsamtes über das Projekt einer öffentlich-privaten Partnerschaft eine Informationsbroschüre erarbeitet, die über die Gründung der Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft (GVD), über den Arbeitsprozess, den Entwurf und die Realisierung detailliert Auskunft gibt.

07/2007
 

Verein Darmstädter Architektursommer

Gründung auf der Mathildenhöhe

BauNetz, 11.07.2007

Am 5. Juli 2007 wurde auf der auf der Mathildenhöhe der Verein Darmstädter Architektursommer e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, die große Bedeutung Darmstadts als Architektenstadt einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und mit Hilfe der Partnerstädte und der im Ausland arbeitenden ehemaligen Studenten der Darmstädter Hochschulen überregionales Interesse für Baukultur zu wecken.

Daher wird im Sommer 2008 von Juni bis September erstmals der "Darmstädter Architektursommer" durchgeführt werden. Die Initiative zu dem Verein ging von dem Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen, Gruppe Darmstadt, der Hochschule Darmstadt (h_da), dem Mittelrheinischen Architekten- und Ingenieurverband (MAIV) und der Technischen Universität Darmstadt (TUD) aus. Zur Vorsitzenden des Vereins wurde Kerstin Schultz gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Jörg Krämer. Schatzmeister ist Dieter Wenzel, Volker Freischlad wurde als Schriftführer benannt. Die Beisitzer sind Christof Bodenbach, Harald Weber und Julian Wékel.

Im September 2007 wird eine Auslobung veröffentlicht, die Interessierten ermöglicht, sich für eine Teilnahme am Darmstädter Architektursommer zu bewerben.

Weitere Informationen:
Jörg Blume, Darmstädter Architektursommer,
Herdweg 74, 64285 Darmstadt, Tel. 06151-422120

07/2007
 

Projekt Winterhafen

Rhein-Blick vom eingehausten Balkon

AZ Rhein Main Presse, 05.07.2007

Drängendstes Problem bei Bauprojekt Winterhafen ist nach wie vor der Lärm. Nächste Woche wird der Bauantrag für die Winterhafenbebauung gestellt. Das machte Jörg Krämer vom Darmstädter Architekturbüro planquadrat gestern im Bauausschuss auf Rückfrage von Baudezernent Norbert Schüler (CDU) deutlich.

"Wir wissen alle, dass wir am Winterhafen Probleme lösen müssen", sagte Krämer, als er dem Gremium, das unmittelbar vor der Stadtratssitzung tagte, das Projekt präsentierte. "Eines ist das Schallproblem." Allerdings seien für den Schallschutz keine eigenen Wände nötig. "Allein durch die Dicke der Scheiben und die Qualität der Fenster wird der Schall absorbiert - da haben wir keine Probleme", versicherte Krämer. Für die Gebäude, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kulturzentrum liegen, seien eingehauste Balkone geplant. "Je weiter wir weggehen vom KUZ, desto mehr können wir von dieser maximalen Einhausung zurückgehen. Die Kosten für den Schallschutz liegen weit unter der Summe, die wir beim KUZ-Gebäude investieren müssten, um den gleichen Effekt zu haben.

"Die Promenade am Winterhafen sei bis zur Kante, an der das Gelände in den Hafen abfalle, 14 Meter breit. Das Wohngebiet sei "nach oben verlagert. Man hat also nicht den direkten Kontakt zu den Personen, die am Ufer vorbeilaufen". Einfassende Balkonbereiche schotteten den Nachbar ein wenig ab, erlaubten aber trotzdem "eine individuelle Sicht auf den Hafen". Zwischen jedem der geplanten, freistehenden Punkthäuser mit einer metallischen Optik seien 19 Meter Freiraum mit einem kleinen Hof. "Es gibt Durchblicke durch die Dächer - sodass man dort oben kein schweres Gefühl hat." Schüler sprach den Häusern "eine bemerkenswerte Qualität" zu. Dr. Gerd Eckhardt (CDU) betonte, er sehe "überhaupt keinen Konflikt mit der Freizeitnutzung auf der vorgelagerten Mole des Winterhafens".

07/2007
 

Mainzer Winterhafen

Einreichung des Bauantrags

Allgemeine Zeitung, 05.07.2007

Bauausschuss erlebte eine visuelle Tour durch das neue Wohnquartier – neue Beleuchtung für Heuss-Brücke bis Ostern 2008

Mainz.
In der kommenden Woche werden wir, die Maicor GmbH den Bauantrag für ihr Projekt „Wohnen am Wasser“ im Mainzer Winterhafen einreichen.
Das kündigte Jörg Krämer vom Büro planquadrat gestern im Bauausschuss an. Der dazu passende geänderte Bebauungsplan für das Gebiet passierte am Abend auch den Stadrat.

Im Gepäck hatte Krämer auch Bilder und Details, wie das künftige Quartier mit 126 Wohnungen einst aussehen soll. Drei Punkthäuser an der 14 Meter breiten Promenade, ein Wohn-Riegel vor dem Kulturzentrum KUZ und ein weiterer Riegel vor dem DB-Cargo-Gebäude entstehen auf dem Gelände, das auf der anderen Seite von der Nikolausschanze begrenzt wird. Dazwischen sind ebenerdige Höfe geplant, und unter dem Areal entsteht eine Tiefgarage. Gebaut und vermarktet wird das 38-Millionen-Projekt von der Firma Maicor, einem gemeinsamen Unternehmen der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) und der Frankfurter Corpus-Gruppe.

Krämer erläuterte überdies, wie man die künftigen Bewohner in dem Gebiet mit passivem Schallschutz vor Lärm aus dem KUZ und von der Mole schützen wird. Dazu zählen messingfarbene Elemente, die den Fassaden ein ungewöhnliches Bild verleihen. Aus dem Ausschuss gab es viel Lob für die Entwürfe, und Baudezernent Norbert Schüler (CDU) sprach von "bemerkenswerter Qualität". Mehrheitliche Zustimmung fand auch das neue Beleuchtungskonzept für die Heuss-Brücke, das bis Ostern 2008 fertig sein soll. Die Stadtwerke werden die Investitionskosten von 200.000 Euro übernehmen, die Frage der Folgekosten ist allerdings noch nicht geklärt.   

06/2007
 

Baresel-Gelände Vaihingen

Traumhäuser unter dem Schloss

Vaihinger Kreiszeitung, 30.06.2007

Neue Planungen auf dem Vaihinger Baresel-Gelände

Vaihingen.
Von "Traumhäusern" in "Traumlage" ist die Rede. Auf dem ehemaligen Baresel-Gelände entstehen nach einer Bebauungsplanänderung 19 Häuser. "Bereits vor dem offiziellen Vermarktungsstart am 7. und 8. Juli sind drei Doppelhaushälften verkauft", freuen sich die Vermarkter. Am kommenden Wochenende werden der breiten Öffentlichkeit bei einem "Familien-Bauplatz-Fest" die Pläne der acht Doppelhaushälften und der elf Einfamilienhäuser vorgestellt, die im Baugebiet "Unterm Schlossberg" in den nächsten ein bis zwei Jahren in die Realität umgesetzt werden sollen. Gastgeber sind LBBW Immobilien GmbH als Grundstückverkäufer und die Firma Rötzer-Ziegel-Element-Haus GmbH als Bauträger.

"Industrielle Vorfertigung erlaubt die Rohbauerstellung in wenigen Tagen", berichten Bernd Lechner von der Rötzer Geschäftsleitung und Verkaufsleiter Jens Theilig. Als interessant gilt auch die Bauweise der Eigenheime. In einem der modernsten Werke für die industrielle Herstellung von Häusern in Europa werden in Rötz, am Rande des Bayerischen Waldes, komplette Ziegelwände und -decken computergesteuert vorgefertigt. Alle notwendigen Einbauteile der Sanitär- und Elektroinstallation werden bereits in die Wände integriert. Die Ziegel-Elemente kommen innen verputzt und trocken auf die Baustelle. Dort werden sie innerhalb weniger Tage nur noch montiert und komplettiert. So kann zügig mit dem Innenausbau, der wie bei einem normalen Hausbau abläuft, begonnen werden. Auf Wunsch können die Häuser auch mit einem patentierten Klimasystem angeboten werden: In die Ziegeldecke integrierte Schläuche ermöglichen ein besonders effizientes Heizen und sogar die Abkühlung der Raumluft um bis zu sechs Grad im Sommer.

Für die Grundrisse und die Fassadengestaltung zeichnet das Architekturbüro planquadrat aus Darmstadt verantwortlich. In Vaihingen war das vorrangige Ziel, der attraktiven Lage des Baugebietes (Architekt Herbert Elfers: "Schönere Grundstücke kann man sich nicht wünschen") entsprechend, Häuser zu entwickeln, die auch anspruchsvolle Baufamilien zufrieden stellen. Vier Haustypen sind so entstanden, die unterschiedliche Wohnkonzepte verfolgen, aber dennoch ein einheitliches gestalterisches Gesamtkonzept erkennen lassen: Hochwertige Häuser mit einer hochwertigen Architektur, orientiert an der Landschaft. Die vier Doppelhäuser bekommen eine Wohnfläche von jeweils 137 Quadratmetern, die beiden Winkelhäuser sind jeweils rund 150 Quadratmeter groß, die neuen Hangvillen im Süden 180 Quadratmeter. War im alten Bebauungsplan mit Grundstücksgrößen von bis zu acht Ar gehandelt worden, so sind die Plätze jetzt zwischen knapp drei und sechs Ar groß. "Wir haben uns an der Marktlage orientiert", sagen Projektleiter Alexander Lang und Verkaufsbeauftragter Bernd Strasser von der LBBW Immobilien GmbH. Die Quadratmeterpreise liegen bei 360 Euro (sprich pro Platz zwischen 98.000 und 222.840 Euro), die Hauspreise bewegen sich schlüsselfertig zwischen 269.000 und 373.000 Euro. Die LBBW Immobilien GmbH (früher LEG) hatte 2003 das rund 90.000 Quadratmeter große Baresel-Gelände erworben und hat inzwischen rund 60 Prozent der Grundstücke verkauft.

06/2007
 

Ernst-Ludwig-Park

Dokumentation des Planungsprozesses

da facto, Journal aus Darmstadt, 25.06.2007

Das Architekturbüro planquadrat hat im Auftrag des Stadtplanungsamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Planungs- und Realisierungsprozess des Ernst- Ludwig-Parks in einer Broschüre dokumentiert.

Dabei wird die Vorgeschichte des ehemaligen Kasernengeländes am Rand der Darmstädter Heimstättensiedlung ebenso dargestellt wie Verlauf und städtebaulicher Entwurf des Konversionsprojektes. Im Zentrum der städtebaulichen Planungen stand von Beginn an die Absicht, kostengünstige Eigenheime zu schaffen.

Mit dem Erwerb der ehemaligen Ernst-Ludwig-Kaserne im Jahr 2001 schuf die Stadt Darmstadt die Voraussetzungen für ein neues Wohnquartier mit rund 270 Wohnungen in Reihenhäusern und im Geschosswohnungsbau, ein Fünftel des ehemaligen Kasernengeländes ist inzwischen öffentliche Grünfläche, eine Kindertagesstätte und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ergänzen die Wohnnutzung. Innerhalb des Stadtgebietes besteht die Option, weitere Konversionsflächen durch neue Nutzungen zu revitalisieren, das Projekt "Ernst-Ludwig-Park" nimmt eine Vorreiterrolle ein.

Die Broschüre "Der Ernst-Ludwig-Park. Städtebau für kostengünstige Eigenheime" ist zu beziehen beim Stadtplanungsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Bessunger Straße 125. Den Bewohnern des Ernst-Ludwig-Parks wird die Broschüre in den nächsten Tagen kostenlos zugesandt.

06/2007
 

Biringer Gelände

Ende eines Schandflecks

Höchster Kreisblatt, 19.06.2007

Pläne für Biringer-Gelände vorgestellt - Bauarbeiten beginnen im September

Höchst.
Bis Ende 2008 soll in der Höchster Innenstadt ein neues Schmuckstück entstehen. So hatte es Rainer Wrenger, Chef der städtischen Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft, vor ziemlich genau einem Jahr versprochen. Und er scheint Recht zu behalten. Gestern stellten Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU), Architekt Herbert Elfers von planquadrat und Bauherr Kruno Crepulja von der Wohnungsbaugesellschaft Wilma Wohnen Süd den Lückenschluss vor. Bereits im Sommer 2008 sollen die drei schmucken Stadthäuser an der Ecke Melchior-/Albanusstraße bezugsfertig sein. Baubeginn ist im September. Doch nicht nur die Pläne für die Neubauten sind konkret, auch das Haus Albanusstraße 16 ist verkauft. An ein Ehepaar aus Schwanheim, das auch den 50 Quadratmeter großen Laden im Erdgeschoss betreiben werde, so Wrenger. Und in die Melchiorstraße ist der buddhistische Verein "Wat Bodhi-Dhamm" eingezogen.
Einziges Sorgenkind: die Storchgasse 22. Für die Wohnung mit herrlichem Altstadtblick hat sich noch kein Käufer gefunden. "Der Zustand ist erschreckend. Wer diese Wohnung kauft, braucht nicht nur Mut, sondern auch Phantasie", sagte Wrenger ehrlich, dennoch bleibt er optimistisch - schließlich könne das Ergebnis ein wahrer Wohntraum sein. Ist auch die Storchgasse verkauft, ist die Arbeit von Stadtentwickler Wrenger auf dem Biringer-Gelände beendet.

Fast. "Unsere Aufgabe war es, Schrott zu erwerben, Nutzungsmöglichkeiten zu entwerfen und Interessenten zu finden", sagt der KEG-Chef. Das sei getan, mit Ausnahme für die alte Schlosserei. Derzeit wird die Halle für die schulische Nutzung vorbereitet. Denn wenn das Bikuz abgerissen und neu gebaut wird, zieht dort der Oberstufen-Kurs "Darstellendes Spiel" ein. Was danach kommt, ist noch nicht klar. "Doch was liegt näher als Kultur", betonte Stadtrat Schwarz, der die Höchster zu einem "Ideenfeuerwerk" aufforderte. Ausstellungen, Vereinsfeste, Künstlerwerkstatt, Indoor-Spielplatz, Klettergarten, Konzerthaus, Kneipenatmosphäre – alles ist möglich. Die drei dreigeschossigen Stadthäuser dagegen werden komplett neu gebaut. Das Eckhaus ist mit 261 Quadratmetern das größte und mit 390 000 Euro auch das teuerste. Das günstigste hat 190 Quadratmeter und kostet 298 000 Euro. Bauherr Crepulja betonte, dass der Durchschnittspreis von 1650 Europro Quadratmeter ein günstiger sei. Das Biringer-Gelände sei ein unwahrscheinlich kleines, aber gleichzeitig spannendes und anspruchsvolles Projekt gewesen, "dass wir mit der professionellen Hilfe von Planquadrat anständig gelöst haben", betonte Crepulja. Die Häuser haben separate Eingänge und - der Clou - im Haus integrierte Garagen. Dafür geht das Erdgeschoss weitgehend drauf. Das eigentliche Leben und Wohnen spielt sich in den zwei Obergeschossen und dem als Studio ausgebauten Dach ab. Die Häuser sind sowohl farblich als auch baulich an die Umgebung angepasst: Die Fassade gelb, die Bauhöhe plan zu den bestehenden Häusern, die Fenster im Maßstab ursprünglicher Altstadtfenster. Ein zukunftsweisender Lückenschluss, wie Architekt Elfers sagte: "So bringen wir das Leben zurück in die Innenstadt. Künftig wird es immer mehr darum gehen, Baulücken im Zentrum zu schließen." Und auch Wrenger betonte: Auf die grüne Wiese will niemand mehr. Das Leben spielt in der Stadt.

05/2007
 

Dubai - Zentrum der neuen Welt

Der Masterplan des Scheichs

Frankfurter Neue Presse, 08.05.2007

planquadrat arbeitet mit am Masterplan des Scheichs

DUBAI.
Deutsche Unternehmen zieht es seit Jahren in die Region am Persischen Golf, um am wirtschaftlichen Aufschwung zu partizipieren. So sind alleine in der Jebel Ali Freihandelszone in Dubai mehr als 180 deutsche Unternehmen registriert, darunter Beiersdorf, Würth, Demag und Bayer. In Dubai haben sich bereits rund 550 deutsche Firmen angesiedelt.

Darunter befindet sich auch das Darmstädter Architekturbüro planquadrat, das 1992 von Herbert Elfers, Martin Geskes und Jörg Krämer gegründet wurde. Sie sind heute die Partner und Führungskräfte. Nach rasantem Wachstum beschäftigt das Unternehmen inzwischen 68 Mitarbeiter und unterhält eine Dependance in Dubai. Das Haus planquadrat deckt alle Aufgabenbereiche aus den Gebieten der Stadtplanung und des Hochbaus ab. Industrie- und Verwaltungsbauten zählen ebenso zum Repertoire wie Schulen, Warenhäuser, Kinos oder Wohnungsbau. Zum bunten Strauß an Auszeichnungen zählen ein Gütesiegel von Greenpeace ebenso wie eine Medaille des ADAC. Architekturpreise wurden in Leipzig sowie den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen eingeheimst.

Über das "Abenteuer Dubai" sprachen wir mit Martin Geskes, der in Friedrichsdorf zu Hause ist.

Was war der Grund, als Partner eines aufstrebenden Darmstädter Architektenbüros nach Dubai zu gehen?
Auslöser war eine Exkursion der drei Partner von planquadrat Anfang 2003 nach Dubai. Während dieser Reise konnte man bereits spüren, mit welch ungeheurer Dynamik dieses Emirat innerhalb kurzer Zeit versuchen würde, seinen Platz in der Liste der weltbedeutendsten Städte einzunehmen. Auf Grund nur mäßiger Prognosen für die deutsche Bauwirtschaft Anfang 2003 beschlossen wir, den Schritt nach Dubai zu wagen und begannen durch regelmäßige Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Aufbau eines Netzwerkes.

Wie kommt ein deutscher Architekt in einem arabischen Land klar? Wo lagen die größten Hindernisse?
Als deutscher Architekt kommt man in einem arabischen Land recht gut klar, wenn man nicht allzu deutsch denkt und handelt. Oder anders gesagt: Im Detail, in der Arbeit sind deutsche Qualitätsstandards, deutsches Denken sehr wohl willkommen. In der Kommunikation dagegen, in dem Miteinander mit Menschen aus den verschiedensten Teilen dieser Welt sind ein hohes Maß an Flexibilität und Geduld gefragt. Dass man als Architekt natürlich die lokalen Baugesetze und die lokalen Regeln der Baukunst, die historisch betrachtet britisch geprägt sind, berücksichtigen muss ist selbstredend.

Welche Chancen boten sich in Dubai? Was macht die Faszination dieser Stadt der Superlative aus?
Die Chancen in dieser boomenden Stadt sind natürlich die ungeheuer faszinierende Dichte von Bauaufgaben jeglicher Größe und Ausrichtung. Die Faszination steckt in der Art und Weise, wie die Regierung Dubais mit Sheikh Mohammed Al Makhtoum an der Spitze den Masterplan von Dubai der Zukunft entwirft und umsetzt. Hier wird nicht in einer Stadt gebaut, hier wird eine völlig neue Stadt gebaut.

Welches Potenzial hat der Wüstenstaat? Kann das rasante Wachstum von Dauer sein?
Dubai spielt offensichtlich als Finanz- und Handelsplatz im Mittleren Osten eine führende Rolle. Entwicklungsgebiete wie die Jebel Ali Free Zone oder das Financial District im Herzen von Dubai sind nach wie vor einer hohen Expansion unterworfen. Prognosen über die Dauer dieser Entwicklungen abzugeben, ist sehr schwierig.

Sind die Arbeitsbedingungen und die Chancen für Architekten und Bauingenieure nicht geradezu paradiesisch?
Von einem Paradies kann nicht die Rede sein, auch wenn die Geschichten, die man in deutschen Hochglanzbroschüren liest, einem dieses Bild vermittelt. Es ist anfänglich sehr schwierig, das Vertrauen der Auftraggeber zu gewinnen und den „ersten Auftrag“ zu erhalten. Dieser Weg ist sehr steinig, kostspielig und nicht frei von Enttäuschungen. Ist es einem gelungen, diesen ersten Auftrag auch zur Zufriedenheit des Auftraggebers auszuführen, kann es möglicherweise etwas einfacher auf diesem sehr hart umkämpften Markt werden. Natürlich ist es für einen Architekten sehr reizvoll, etwa ein Hochhaus mit 60 Stockwerken zu planen; eine Bauaufgaben die in Deutschland oder Europa nur selten auf einen Architekten wartet.

Welche Projekte realisieren Sie gerade?
Wir planen zur Zeit über unser Partnerbüro in Dubai ein Büro/ Wohnhochhaus, zwei Internationale Schulen, ein Bürogebäude sowie ein 5-Sterne-Hotel.

Wie viele Mitarbeiter zählt planquadrat mittlerweile in Dubai?
planquadrat Middle East als eigenständiges Büro verfügt zur Zeit über 18 Mitarbeiter.

05/2007
 

Dögelmühle, Groß-Karben

Wettbewerb 1. Preis

Eingeladener Realisierungswettbewerb für den Neubau eines Bürogebäudes der Firma satis+fy AG Deutschland/Dögelmühle GbR in Groß-Karben bei Frankfurt am Main.

Darüber hinaus werden im Gewerbepark die bestehenden Bürogebäude neu strukturiert und Hallen erweitert.

03/2007
 

Rheinauer Gärten

Wettbewerb 1. Preis

Bonn, eingeladener Realisierungswettbewerb für ein Wohnquartier auf dem Gelände der ehemaligen Versorgungseinrichtungen der Amerikanischen Siedlung

02/2007
 

Verwaltungsgebäude Merck C6 Süd

Wettbewerb 2. Preis

Merck Konzeptstudie C6 Süd, Verwaltungsgebäude, Darmstadt

02/2007
 

Landesgartenschau 2011 Norderstedt

Wettbewerb 2. Preis

Realisierungswettbewerb in Zusammenarbeit mit Geskes+Hack Landschaftsarchitekten

02/2007
 

Philipp-Reis-Schule

Wettbewerb, Ankauf

Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf, Realisierungswettbewerb, Erweiterungsbau für eine kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe

02/2007
 

Büro- und Laborgebäude R-Biopharm

Realisierungswettbewerb, Ankauf

R-Biopharm, eingeladener Realisierungswettbewerb für ein Büro- und Laborgebäude mit Lagerflächen

01/2007
 

Kennedyallee Bonn

Wettbewerb 1. Preis

Kölnische Rundschau, 30.01.2007

BONN.
350 Wohneinheiten baut die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Köln in den kommenden Jahren auf dem ehemals gewerblich genutzten Teil der einstigen Amerikanischen Siedlung in Plittersdorf. "Wir investieren 75 Millionen Euro, das ist auch für die LEG etwas besonderes und ein klares Standortbekenntnis zu Bonn", unterstrich Andreas Röhrig, Geschäftsführer der LEG-Tochterfirma "Modernes Bonn", die Bedeutung des Projekts "Rheinauer Gärten".

Das Wohnbaugebiet, das größte der Stadt, umspannt nach Mitteilung des städtischen Presseamtes Bonn eine Fläche von rund 49 000 Quadratmetern zwischen Kennedyallee, Donatusstraße und Kolberger Straße. Der erste Bauabschnitt erschließt das Areal von der Kolberger Straße aus; hier entstehen ab dem Sommer zunächst 41 Einfamilienhäuser und 37 Wohnungen. Die Stadtvillen, Doppel- und Einfamilienhäuser sollen im Herbst 2008 bezugsfertig sein.

Städtebaulich ansprechend soll das Entree zum neuen Baugebiet direkt an der Kennedyallee gestaltet werden. Eigens hierzu wurde ein Wettbewerb für ein Planungsgutachten ausgelobt. Vier Architekturbüros stellten ihre Entwürfe vor. Die Jury unter dem Vorsitz des früheren Bonner Stadtbaurates Sigurd Trommer gab nach mehrstündiger Beratung dem Entwurf des Büros planquadrat aus Darmstadt den Zuschlag. Die Architekten sehen zur Kennedyallee hin drei einzelne Gebäude vor. "Bestechend gut gelöst" fand die Jury die Integration eines Discountermarkts, von dem von außen nur der Eingang wahrnehmbar sei. Eine großflächige Geschäftsfassade ohne Auslage entfällt, da den Markt mehrere kleine Ladenlokale umschließen, so die Stadt. Die Waren sollen von hinten durch das Haus angeliefert werden, die Lieferantenzufahrt dazu hinter Bäumen und Hecken verschwinden. Viele Bäume unterstreichen den Boulevard-Charakter der Kennedyallee, eine kleine Ladenstraße soll die Nahversorgung sichern, und für das Mehrgenerationenhaus will die LEG verschiedene Flächen anbieten. (EB)

01/2007
 

Rheinauer Gärten

Die Jury hat entschieden

General-Anzeiger-Bonn, 05.01.2007

Jury hat über die Gestaltung des Eingangs der früheren amerikanischen Siedlung entschieden - Siegerentwurf "verschwindet" der Aldi-Markt in der Architektur - LEG investiert 75 Millionen Euro.

Bad Godesberg.
Es ist ein geschichtsträchtiges Gelände und hat in der Vergangenheit wegen seiner Zukunft für viel Diskussionsstoff gesorgt. Seit Mittwochnachmittag sind die Planungen für das Gelände der ehemaligen Amerikanischen Siedlung zwischen Kennedyallee, Kolberger Straße und Donatusstraße einen bedeutenden Schritt weiter. Im Parkrestaurant Rheinaue entschied eine Jury unter dem Vorsitz des früheren Stadtbaurates Sigurd Trommer über die Gestaltung des Entrees der "Rheinauer Gärten" zur Kennedyallee hin.

Im September 2006 hatte der Investor, die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Köln, ein Planungsgutachten für diesen Bereich ausgelobt. Im Dezember hatten vier Architekturbüros ihre Vorschläge für den langgezogenen Gürtel eingereicht - pünktlich zur Aufstellung des rechtsverbindlichen Bebauungsplans für das insgesamt 49 000 Quadratmeter große Grundstück. Auch die Eigentumsverhältnisse hatte die LEG noch im 49 000 Quadratmeter vergangenen Jahr geklärt, indem sie der früheren Besitzerin Vebowag die Gesellschaft "Modernes Bonn" abkaufte. "Jetzt sind wir in der also aktiven Phase", erklärte am Mittwoch Andreas Röhrig, Geschäftsführer von Modernes Bonn. Es sei schon etwas Besonderes, 75 Millionen Euro in einen einzigen Standort zu investieren, betonte er. Mit dem Geld will die LEG in mehreren Bauabschnitten insgesamt 350 Wohneinheiten errichten. Schon im März soll der Hochbau für die ersten Häuser an der Kolberger Straße beginnen.

Höchste Zeit also, sich mit dem Aushängeschild zu befassen. Nach siebenstündiger Sitzung gab Trommer in Sichtweite zur Ami-Siedlung den Sieger des Planungsgutachtens bekannt: das Architekturbüro planquadrat aus Darmstadt. Vor allem der lineare Aufbau, der an die früheren US-Versorgungsbauten erinnert, scheint bei der Jury Eindruck gemacht zu haben. "Wir haben eine rhythmisch aufgereihte Bebauung", beschrieb Trommer den Entwurf. planquadrat sieht drei Gebäudeteile entlang der Kennedyallee vor. Im ersten, der Donatusstraße nahen Gebäude soll auf der Ecke ein Café entstehen.

Daneben, mit Eingang zur Allee hin, wird der bei den Anwohnern umstrittene Aldi-Markt angesiedelt. "Das Erstaunliche an der Architektur ist, dass man den Aldi gar nicht sieht, und das ist vielleicht das beste daran", meinte Trommer schmunzelnd. Die Belieferung soll über eine neue Stichstraße erfolgen, für Kunden gibt es vorgelagerte Parkplätze. Die Nahversorgung sollen kleine Läden sichern, ebenfalls mit Front zur Straße. Laut Stadt gibt es dafür schon Interessenten. Über allem sollen im ersten und zweiten Geschoss Wohnungen thronen.Ins zweite Gebäude könnten Büros einziehen, im dritten auf dem Nordostzipfel wäre laut Röhrig ein Mehrgenerationen-Wohnen möglich. "Wir werden jetzt nach dem Jury-Entscheid mit dem Verein Wahlverwandtschaften darüber sprechen", kündigte Röhrig an. Das Ergebnis vereine die meisten Vorteile, obwohl sich alle vier Bewerber viel Mühe gegeben hätten, urteilte Trommer. "Wir haben die geschäftliche Nutzung zur Straße hin und die Hauptwohnseite zur anderen Seite hin mit viel Ruhe." Und viel Grün, denn auch das war den Darmstädter Architekten wichtig. Neben einem Preisgeld wartet auf sie nun die Aussicht, das Projekt an der Rheinaue weiter zu begleiten.

01/2007
 

Planungsverfahren Drei Städte-Drei Plätze

Wettbewerb 1. Preis

Kooperatives Planungsverfahren "Drei Städte-Drei Plätze", Neustadt an der Weinstraße

12/2006
 

Freiraum für Menschen mit Behinderung

Spende für das Neubauprojekt Hofgut Oberfeld

Darmstädter Echo, 23.12.2006

Das Darmstädter Architekturbüro planquadrat hat 2000 Euro für das geplante Neubauprojekt auf dem Hofgut Oberfeld gespendet. "Als Architekten freuen wir uns, wenn etwas Konstruktives und Sinnvolles entsteht – besonders in der interessanten Baulichkeit des alten Hofgutes", sagt Jörg Krämer von planquadrat. Durch die Berichterstattung im ECHO erfuhren die Architekten von dem geplanten Projekt. Als Darmstädter Büro sei es wichtig, ein Projekt in Darmstadt zu unterstützen, betonte Martin Geskes von planquadrat. "Hier entsteht ein neuer Freiraum, in dem Menschen mit Behinderungen Förderung erfahren und ihr Leben aktiv gestalten können." Die Architektengemeinschaft ist davon überzeugt, dass ihre rund hundert Kunden sich damit identifizieren können und dieses Engagement begrüßen. "Vielleicht fühlen sich manche zur Nachahmung ermuntert – nicht nur zu Weihnachten." 

10/2006
 

Rheinufergarage

BDA-Architekturpreis

Rhein-Zeitung, 10.10.2006

MAINZ.
Die Rheinufertiefgarage wurde mit dem "BDA Architekturpreis" des Bundes Deutscher Architekten ausgezeichnet. MAG/PMG-Geschäftsführer Arnold Hagen und Architekt Herbert Elfers nahmen den Preis des Landesverbandes im Edenkobener Schloss Ludwigshöhe entgegen. Die Tiefgarage wurde bereits vom Europäischen Parkhausverband und vom ADAC als "besonders benutzerfreundliches Parkhaus" ausgezeichnet. 

10/2006
 

Landesgartenschau Schleswig-Holstein

Wettbewerb 2. Preis

Frankfurter Rundschau, 06.10.2006

Das Darmstädter Architekturbüro planquadrat hat bei einem Wettbewerb zur schleswig-holsteinischen Landesgartenschau 2011 den zweiten Platz belegt. Die Gastgeberstadt Norderstedt hatte die Gestaltung eines 105 Hektar großen Areals ausgeschrieben. Das Darmstädter Büro arbeitete dabei mit den Berliner Landschaftsarchitekten Geskes und Hack zusammen. Ihr Entwurf sieht eine Untergliederung des Areals in die drei Naturräume Agrarpark, Moorwald und Aquasite vor. Insgesamt bewarben sich 30 Arbeitsgemeinschaften. Erfolgreich war planquadrat beim Wettbewerb zur Umstrukturierung des Bahnhofareals in Neustadt an der Weinstraße. Der Entwurf des Darmstädter Architekturbüros entstand in Zusammenarbeit mit Senger Consult und den Landschaftsarchitekten Bierbaum.Aichele. Die Arbeitsgemeinschaft, die unter vier Teilnehmern zum Sieger gekürt wurde, wird nun einen detaillierten Rahmenplan ausarbeiten. Das Büro planquadrat wird seit 1996 als Partnerschaftsgesellschaft geführt und beschäftigt zurzeit 60 Mitarbeiter. Das Büro sitzt am Platz der Deutschen Einheit.

09/2006
 

Bahnhofareal Neustadt a.d. Weinstraße

Wettbewerb 1. Preis

Das Architekturbüro planquadrat, Darmstadt, hat den Wettbewerb zur Umplanung des Bahnhofareals in Neustadt a.d. Weinstraße gewonnen. Die Architekten schlagen u.a. den Bau dreier Fachmärkte mit Tiefgaragen, zweier Hotels, eines Busbahnhofes und eines Parkhauses vor. Der Wettbewerb ist Teil eines Projektes der Städte Neustadt, Speyer und Ludwigshafen, die kooperative Planungsgemeinschaften mit zentralen Aufgaben der jeweiligen Stadtentwicklung konfrontieren.

09/2006
 

Abriss Saalbau-Anhängsel

Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz

Mittelhaardter Rundschau, 01.09.2006

Jury wählt Konzept für Neugestaltung des Bahnhofsumfeld aus - Neue Idee findet Anklang: Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz

Eine Jury hat gestern die Konzepte und Grobplanungen bewertet, die in der so genannten Planungswerkstatt zur Aufwertung und Neugestaltung des Gebiets um den Neustadter Hauptbahnhof erarbeitet worden sind. Zum besten Konzept erklärt wurden dabei die Ideen einer Arbeitsgemeinschaft unter Federführung des Darmstädter Planungsbüros planquadrat. Die Grundideen des siegreichen Konzepts lassen sich wie folgt zusammenfassen: Östlich des Bahnhofs bis hin zur heutigen Post entsteht ein Hotel, eventuell mit neuen Anbauten für Parkdeck, Kongressräume und Restaurant, jeweils mit Verbindung in den Saalbau. Der Anbau des Saalbaus wird abgerissen, um einen großzügigeren Übergang vom Bahnhofsbereich in die Innenstadt zu ermöglichen. Ein neuer Busbahnhof entsteht unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude. Der Bereich gegenüber dem Saalbau bleibt auch in Zukunft unbebaut. Östlich des Bahnhofs entstehen mehrere große Gebäude, in denen zum Beispiel Fachmärkte, Kinos, bei Bedarf ebenfalls Parkflächen oder ein Hotel sowie Gewerberäume Platz finden können. In Höhe des heutigen Parkplatzes östlich der Esso-Tankstelle entsteht ein Kreisel im Verlauf der Landauer Straße, der zunächst der Anbindung der neuen Gebäude, in ferner Zukunft als Abzweigung einer Tunneleinfahrt dienen kann. Eine Vorgabe der Stadt an die Planer lautete nämlich, die von der Ratsmehrheit favorisierte Idee muss möglich bleiben, die B39 in einen Tunnel unter dem Bahnhofsgelände zu verlegen. Neben dem Siegerentwurf will die Stadt auch noch die Rechts am Planungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Neustadter Architekturbüros Disson und Ritzer kaufen: Diese Planer spielen mit der Idee, große Parkdecks unter dem Bahnhofsvorplatz zu bauen. Der Jury gehörten Vertreter der Grundstückseigentümer (Bahnkonzern), der Stadt und des Rats an, außerdem unabhängige Planer sowie Vertreter des öffentlichen Nahverkehrs und des Landes. Oberbürgermeister Löffler erklärte, das Votum der Jury sei einstimmig erfolgt. Er äußerte die Hoffnung, dass es auch im Rat Konsens über das Grundkonzept geben werde. Nach dem Zeitplan der Verwaltung werden die Pläne und Modell in den kommenden beiden Wochen im Rathaus für alle interessierten Bürger ausgestellt (montags bis donnerstags jeweils von 14 bis 18 Uhr). Ebenfalls schon in der kommenden Woche soll sich der Bauausschuss des Stadtrats mit dem ausgewählten Planungskonzept beschäftigen. Geht es nach dem Willen der Verwaltung, könnte der Stadtrat schon in seiner Sitzung am 26. September die Vertiefung der Planungen in Auftrag geben. Ende des Jahres, so die Hoffnung, könnte schon ein "Masterplan" für die Zukunft des Bahnhofsumfelds auf dem Tisch liegen, der konkrete Orientierung für potenzielle Investoren sein soll.

08/2006
 

Das benutzerfreundliche Parkhaus

ADAC Auszeichnung

Auszeichnung des ADAC "Das benutzerfreundliche Parkhaus" für die "Tiefgarage unter dem Bowling Green" in Wiesbaden.   

06/2006
 

Tag der offenen Tür

offene Architekturbüros

Darmstädter Echo, 23.06.2006

Der "Tag der Architektur" am kommenden Wochenende (wir berichteten) wird von einem "Tag des offenen Architekturbüros" begleitet. In Darmstadt laden zwei Büros dazu ein, sich einmal dort umzusehen, wo Gebäude entworfen werden: Die Büros sind planquadrat am Platz der Deutschen Einheit 21 (neben "Central") am Sonntag (25.) von 12 bis 17 Uhr sowie Kira Neumüller in der Schillerstraße 2 am Samstag (24.) und Sonntag (25.) jeweils von 10 bis 18 Uhr.

06/2006
 

Oppenheimer Landskronschule

Wettbewerb 3. Platz

Frankfurter Rundschau, 20.06.2006

Das Architekturbüro planquadrat in Darmstadt hat den dritten Platz beim Realisierungswettbewerb zum Neubau der Oppenheimer Landskronschule belegt. Für das 3,9 Millionen Euro teure Bauprojekt des Landkreis Mainz-Bingen hatten sich weitere 23 Architekturbüros beworben.

04/2006
 

Engagement in Dubai

Die Metropole am arabischen Golf

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.04.2006

Architekturbüro planquadrat engagiert sich in Dubai

Dubai, die Metropole am Arabischen Golf, ist für Superlative bekannt. Vor zwei Wochen zum Beispiel wurde vermeldet, eine Investorengruppe werde dort das erste Unterwasserhotel der Welt errichten - für 500 Millionen Dollar. Tatsächlich wird in wenigen Regionen der Erde sovielgebaut wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Allein die Bevölkerung Dubais ist in den vergangenen sechs Jahren um 50 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Einwohner gewachsen. Geht es nach den Stadtplanern, werden es in einigen Jahren zehn Millionen sein.

An den Bauboom sind jedoch bislang erst ein Dutzend deutsche Architekturbüros beteiligt. Marktführer in Dubai oder Abu Dhabi sind große Firmen aus der angelsächsischen Welt - als Erbe der britischen Kolonialzeit. Seit drei Jahren bewegt sich aber auch ein Darmstädter Architekturbüro auf dem arabischen Parkett. planquadrat hat vor zwei Jahren in Dubai den Wettbewerb um das "Deutsche Haus" gewonnen und realisiert momentan den "Office Park", ein Bürogebäude mit Verkaufsflächen und Mezzanin in der Internet City der Stadt, das im kommenden Jahr eröffnet werden soll.

Vor wenigen Tagen nun ist der Ingenieur Lothar Hennig aufgebrochen, fern der Heimat einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Der Sechsundvierzigjährige, seit vergangenen Sommer bei planquadrat beschäftigt, wird zunächst für zwei Jahre in einem Partnerbüro in Dubai arbeiten. Martin Geskes hat diese Partnerschaft im vergangenen Jahr gegründet und will die Zusammenarbeit nunmehr festigen. Hennig soll Bindeglied sein zwischen der Planung in Deutschland und der Umsetzung in Dubai. Geskes ist einer von drei Architekten, die seit 1989 - zunächst in einer studentischen Arbeitsgemeinschaft - zusammenarbeiten und vor rund zehn Jahren planquadrat gegründet haben. Heute hat das Büro etwa 70 Beschäftigte und ist mit Projekten in ganz Deutschland befaßt, aber auch schon seit einigen Jahren im Ausland aktiv. 2003 beispielsweise wurde planquadrat von der Degussa AG mit der Planung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Schanghai betraut. Dubai ist jedoch das derzeit größte Auslandsengagement der Darmstädter. In den Arabischen Emiraten braucht man, so die bisherige Erfahrung Geskes, der schon einige deutsche Kollegen hat kommen und gehen sehen, einen langen Atem und viel Geld: "Um einen Treffer zu landen, müssen sie zehn bis 15 Anläufe nehmen." Auch für planquadrat lief anfangs nicht alles wie erwünscht. Jener Scheich etwa, der den Wettbewerb für das "Deutsche Haus" ausgeschrieben hatte - gedacht als Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen und Sitz der deutschen Außenhandelskammer -, ließ das Gebäude bislang nicht bauen. Auch die Regierung von Oman, die die Idee hatte, ein meeresbiologisches Museum errichten zu lassen, hat zwar entsprechende Pläne aus Darmstadt gerne entgegengenommen.

Eine Reaktion blieb aber aus: "Wir haben alles abgegeben und nie mehr was davon gehört. Einfach in die Mülltonne getreten", so Geskes. Zwei Dinge scheinen ihn und seine Partner schließlich aber doch bewegt zu haben, die Zelte nicht einfach abzubrechen: Erstens kam der Auftrag für den "Office Park" und damit zweitens das Empfinden, zu wissen, "wie es geht". Herauszufinden, wie es noch besser gehen kann, ist die wichtigste Aufgabe von Hennig, der sich bewußt ist, dass er sich in den Emiraten beruflich umstellen muss. Beim Baurecht etwa. Das sei dort zwar weniger als in Deutschland durch Normen geregelt - was jedoch bedeute, dass man in den Bauplänen deutlich mehr zeichnerisch erklären müsse: "Es muss alles bis aufs I-Tüpfelchen dargestellt werden." Auch die Arbeitsmaterialien, die zum Einsatz kämen, unterschieden sich stark von den hiesigen, weil das Baumaterial extrem hitzebeständig sein müsse. Hinzu gesellen sich die deutlichen kulturellen Unterschiede im Geschäftsleben.

"Vieles läuft auf der rein menschlichen Ebene ab. Die Frage ist, kann man oder kann man nicht miteinander", so Geskes.

Wobei in Dubai, einem "Schmelztiegel der Kulturen", hinzukomme, dass die Gesprächspartner in der Regel nur durch zwei Dinge verbunden seien: durch Englisch und das Projekt. Auch Hennig geht nach allen Informationen, die er sich aus Internetforen, Magazinen und bei einem Kurzaufenthalt vor einem Jahr eingeholt hat, von einem spannenden "interkulturellen Dialog"aus. Ihm sei klar, meinte er vor seiner Abreise, dass in Dubai viel mehr ungeschriebene als geschriebene Regeln gelten würden. Die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, müsse er sich nun aneignen. "Es ist ein Experiment, zu sehen, wie das funktioniert.

"Wie stark die traditionellen kulturellen Einflüsse in einem Land sind, in dessen riesigen Einkaufs- und Vergnügungsparks es waren und Angebote alle Art gibt, hat er bei seinem Besuch vor einem Jahr selbst erlebt: Auch in den hochmodernen Büros wurden von den Mitarbeitern zur Mittagszeit die Gebetsteppiche ausgerollt. Trotz dieser für die deutschen Umstände und der angelsächsischen Übermacht ist Geskes dennoch zuversichtlich. Seinen Optimismus schöpft er unter anderem aus dem Wissen, dass auch in Dubai "deutsche Gründlichkeit hoch angesehen ist".

02/2006
 

Landskronschule, Oppenheim

Wettbewerb 2. Preis

Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Förderschule in Oppenheim.

11/2005
 

Innovationscenter Merck

Wettbewerb 1. Preis

Innovationscenter Merck, Darmstadt, Realisierungswettbewerb

09/2005
 

Stadtvillen am Kätcheslachspark

Wettbewerb 1. Preis

Stadtvillen am Kätcheslachspark, Riedberg-Frankfurt, Gutachterwettbewerb

08/2005
 

Zoll- und Binnenhafen, Mainz

Workshop 1. Preis

Zoll- und Binnenhafen, Mainz, Workshopverfahren

06/2004
 

Gonsbachterrassen

Wettbewerb 1. Preis

Gonsbachterrassen, ehemaliges MIT-Gelände Mainz, Städtebaulicher Wettbewerb

06/2004
 

Kita Ernst-Ludwig-Park

Wettbewerb 2. Preis

Kindertagesstätte Ernst-Ludwig-Park, Darmstadt, Realisierungswettbewerb

05/2004
 

Fu-Mao-Business-Center

Wettbewerb 1. Preis

"Fu-Mao- Business-Center", Ningbo, China, Realisierungswettbewerb